Leserbeitrag

Ein Glücksfall für die Stadt Baden

Martin Groves
Drucken
Teilen

Landauf, landab haben Gemeinden Schwierigkeiten, geeignete und gut qualifizierte Personen für Gemeindeämter zu finden. Dass der Kanton jetzt mit Plakaten von Grossratskandidatinnen und -kandidaten zugekleistert ist, täuscht eine Wirklichkeit vor, die nicht mehr existiert. In Baden ist seit Beginn der letzten Legislatur die Hälfte der Einwohnerräte und -rätinnen zurückgetreten. Und nicht nur das: ganz viele, die hätten nachrücken können, haben das aus den verschiedensten Gründen nicht gemacht. Es ächzt im Gebälk des Milizsystems ist.

Und dann die grosse Ausnahme: Bei der Ersatzwahl in den Stadtrat Baden bewirbt sich ein Kandidat, der alles mitbringt, was es für ein solches Amt braucht: grosse Neugier, Wissenwollen, wie eine Stadtregierung und eine Verwaltung funktionieren, die Lust zum Ausloten von Spielräumen, Ideen und Vorstellungen für die Entwicklung der Stadt gepaart mit dem Gespür für das politisch Machbare, Redegewandtheit, ein angenehmer persönlicher Umgang und Humor. Für die Wählerinnen und Wähler der Stadt Baden ist Benjamin Steiner ein grosser Glücksfall. Auch er könnte seine Zeit füllen mit der Arbeit in seinem Unternehmen und mit der Familie, wie das heute viele mit gutem Recht tun und deshalb nicht für politische Ämter zur Verfügung stehen. Benjamin Steiner ist aber bereit, einen Teil seiner Zeit der Stadt zur Verfügung zu stellen. Damit dieses Angebot uns allen in der Stadt Baden auch zugute kommt, braucht er unsere Unterstützung. Seinen Namen auf den Wahlzettel zu schreiben, macht grosse Freude.

Hansruedi Stauffacher, Baden