Leserbeitrag

Ehe- und Paarberatungsstelle Aarau wird 40-jährig

Marcel Siegrist
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Die Regionale Ehe- und Paarberatungsstelle Aarau integriert den neuen Kostenverteilschlüssel der Trägergemeinden in die Statuten. An der Mitgliederversammlung im Rathaus Aarau wurden am Donnerstag, 12. März, auch Lilian Däster und Dominique Moor als neue Vorstandsmitglieder gewählt. Zudem informierte die Präsidentin, Brigitte Niklaus, über die Feier des 40-Jahr-Jubiläums Mitte September mit der bekannten Psychologin und Autorin Verena Kast.

Seit diesem Jahr gilt bei der Regionalen Ehe- und Paarberatungsstelle Aarau ein neuer Kostenverteilschlüssel, der die Lasten pro Kopf auf die Landeskirchen und die politischen Gemeinden verteilt. Der Verteilschlüssel von 3.52 Franken pro Kopf und Jahr wurde 2014 beschlossen und nun in den Statuten verankert. Er sieht vor, dass die Kirchgemeinden für ihre Mitglieder bezahlen und die politischen Gemeinden die Kosten für die Personen übernehmen, die weder katholisch noch reformiert sind. Die Region umfasst aktuell 75‘337 Personen (davon 26‘608 Reformierte und 21‘329 Katholiken), so dass der aktuelle Beitrag 264‘650 Franken beträgt.

Überschuss kommt mehrheitlich den Trägergemeinden zugute
Nach der Begrüssung durch Stadträtin Angelica Cavegn Leitner wählten die 24 Delegierten Lilian Däster aus der politischen Gemeinde Unterentfelden und Dominique Moor für die reformierte Kirchgemeinde Oberentfelden in den Vorstand und schlossen damit die Lücken, die durch Rücktritte letztes Jahr entstanden waren.

Die Rechnung 2014 schloss mit einem Überschuss von gut 13‘000 Franken, weil die Honorareinnahmen höher ausfielen als erwartet. 10‘000 Franken werden den Trägergemeinden anteilsmässig zurückerstattet, der Rest geht an die Finanzierung der Jubiläumsfeier am 17. September. Dann feiert die Regionale Ehe- und Paarberatungsstelle ihr 40-jähriges Bestehen. Dazu wird die bekannte Psychologin und Buchautorin Verena Kast als Referentin um 18 Uhr ins Bullingerhaus eingeladen. Das Referat und der anschliessende Apéro sind öffentlich. Interessierte sind herzlich dazu eingeladen.

Aus der Arbeit der Paarberatung
Im Anschluss an die Geschäftstraktanden gab Eheberater Thomas Flück einen interessanten Einblick in seine Tätigkeit. Er betonte, dass die Beratung nur Früchte tragen könne, wenn zwischen Berater und Ratsuchenden ein Vertrauensverhältnis besteht. Im Schnitt der letzten Jahre umfasste eine Beratung 8,5 Sitzungen zu 90 Minuten. Ein Fragebogen zur Evaluation der Dienstleistung trage massgeblich zur Sicherung der Qualität bei.
Präsidentin der Ehe- und Paarberatungstelle, Frau Brigitte Niklaus, Suhr