Leserbeitrag
Die Initiative Erbschaftssteuer wird abgelehnt

Hans Schenk
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An der Generalversammlung des Hauseigentümerverband (HEV) Dietikon-Urdorf haben sich die Mitglieder für ein NEIN zur Initiative der Erbschaftsteuer ausgesprochen, welche am 14. Juni zur Abstimmung kommt. In seinen vorgängigen Ausführungen zur Initiative zeigte der Präsident Hans Schenk auf, dass es sich für die direkten Erben im Kanton Zürich um eine neue Steuer handelt und dass die Haus- und Wohnungseigentümer davon besonders betroffen sind. Die Initiative gefährdet aber auch viele Arbeitsplätze, da ein Grossteil der KMU bei einem Erbgang ebenfalls betroffen ist und mit finanziellen Engpässen zu kämpfen haben wird. Ein JA hingegen empfiehlt der HEV bei den beiden kantonalen Initiativen "faire Gebühren" einzulegen, welche ebenfalls am 14. Juni zur Abstimmung kommen. Die Gebühren werden nicht abgeschafft. Hingegen sollen sie, da die Einnahmen heute ebenso wichtig sind wie die Steuern, alle vier Jahre von den Parlamenten oder dem Volk genehmigt werden, wie dies auch für den Steuerfuss gilt. Positiv steht der Vorstand auch hinter der Limmattalbahn und der gewählten Linienführung, denn bei der erwarteten Entwicklung des Limmattals, die nicht aufgehalten werden kann, ist ein attraktives und effizientes Verkehrsmittel unverzichtbar. Ein Haupttraktandum der Generalversammlung war die Erneuerung des Vorstands. Nach langjähriger Mitarbeit schieden Claudia Vogel, welche das Sekretariat führte, Walter Flory und Christian Bochsler aus. Als Dank wurde ihnen ein Limmatschiff gefüllt mit Limmattaler Produkten überreicht. Neu wurden in den Vorstand gewählt Susanne Wyss, welche das Sekretariat bereits seit einem Jahr führt, und Martin Romer. Die verbliebenen Mitglieder wurden bestätigt. Nach den ordentlichen Traktanden, durch welche der Präsident zügig führte und mit verschiedenen weiteren Ausführungen ergänzte, konnte er der amtierenden Kantonsratspräsidentin Brigitta Johner, welche auch Vorstandsmitglied des HEV Dietikon-Urdorf ist, das Wort übergeben. In ihrem mit Anekdoten gespickten Referat ging sie auf die Politik und die speziellen Aufgaben als Präsidentin ein, so u.a. auf die Begegnung und Begrüssung des ehemaligen russischen Präsidenten Gorbatschow beim Besuch in Zürich. Als Dank konnte der Präsident ihr ebenfalls ein Limmatschiff überreichen, bevor er die Mitglieder zum Imbiss einlud.

Hans Schenk

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