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Die 6. Generalversammlung von FORÄRA – zwischen städtischer Alterspolitik und eigenen Tra

Christian Fritschi
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Susan Siegrist

Als Auftakt zur 6. Generalversammlung von FORÄRA erfreute das gutgelaunte Seniorenorchester Aarau unter der Leitung von Hans Bürge das Publikum mit Klängen aus klassischer Zeit und alten Schlagermelodien und umrahmte damit das Referat von Stadträtin Angelica Cavegn Leitner „Alterspolitik in der Stadt Aarau – ein Blick in die Zukunft“. Die AZ hat darüber berichtet (4. April 2015).

Die Pause gab reichlich Möglichkeit, sich über die stadträtlichen Ausführungen zu unterhalten und insbesondere über die Notwendigkeit, über Sinn und Unsinn und die Legitimität zur Überarbeitung des Altersleitbildes zu diskutieren.

Zur eigentlichen Generalversammlung konnte Präsident Christian Fritschi zahlreiche Mitglieder und eingeladene Gäste begrüssen.

René Bachmann als Vertreter des ASV (Aargauer Senioren- und Rentnerverbandes) überbrachte die Grüsse seines Verbandes und wies auf die ihnen wichtigen Ziele hin (Kosten im Gesundheitswesen, Autofahren im Alter.

Protokoll, Jahresbericht, Rechnung und Budget passierten in einstimmiger Annahme. Die Mitgliederbeiträge wurden im bisherigen Rahmen belassen.

Alle Vorstandsmitglieder und der Präsident wurden mit Applaus wiedergewählt.

Anträge aus den Reihen der Mitglieder lagen keine vor. Hingegen gab es unter dem Traktandum ‚Verschiedenes und Umfrage’ einige Aktivitäten und Hinweise zu verzeichnen. So wurde Alois Huber für seine Verdienste während 16 Jahren als Organisator und Mitverantwortlicher der Jass- und Lottoanlässe in den Heimen Golatti und Herosé gewürdigt und mit der FORÄRA-Ehrenmitglied-Urkunde geehrt.

Des weiteren wurde auf den kantonalen Alterskongress „60plus – es tut sich was“ hingewiesen und auf die Anlässe im Rahmen von ‚Treffpunkt Generationen’ aufmerksam gemacht, beispielsweise auf den Spielzeugflohmarkt oder die Brotteilet in den Schulen.

Zudem wurden die beiden Referats-Anlässe im Bullingerhaus bekannt gemacht: „Unabhängige Beschwerdestelle für das Alter Schweiz“ mit PD Dr.med. Albert Wettstein, ehemaliger Chefarzt Stadtärztlicher Dienst Zürich (8. Juli) und „Vom und aus dem Bundesgericht“ mit Brigitte Pfiffner Rauber, Bundesrichterin in der sozialrechtlichen Abteilung (9. November).

Aus den Reihen der Mitglieder wurde die geplante Gründung einer TAVOLATA-Tischge-meinschaft vorgestellt. ‚Miteinander essen und plaudern’, initiiert vom Migros-Kultur-prozent, soll die sozialen Kontakte unter seinen Mitgliedern fördern und stärken. Das Projekt versteht sich als Ergänzung zur bestehenden Tafelrunde.

Präsident Christian Fritschi schloss den Abend mit den mahnenden Worten:

Was wir nicht aktiv selber tun,
wird still in fremden Händen ruhn.

Verfasst von Rolf Gamp, Aarau.

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