Leserbeitrag
Der Samichlaus im Grosseinsatz – auch auf der Bühne

Stefan Hantke
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Mirjam Stutz
Schmutz macht sich auf zur Mission.jpg

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Mirjam Stutz

Am Morgen oder am Abend den Samichlaus live im Wald oder Zuhause erleben – und zwischendurch im Theater «Nik & Schmutz – eine schöne Bescherung» - dies war in Staufen möglich. Das beliebte Duo trat am 6. Dezember auf mehrere Arten an mehreren Orten auf.
Clo Bisaz und Thomy Truttmann schlüpften in die Rollen des Samichlaus und des Schmutzli während des Sommers. Schon die Begrüssung der Beiden begann mit Reimen, sodass weder Kaugummikauen noch Handyklingeln die Aufführung störe. «Kaugummi schleunigscht do i Sack oder wänd ihr e Ruetezwack? Und no öppis für di Erwachsne: Pypse und Lüüte bringt öis druus, drum – schaltid öii Handy uus!»

Viele Telefonanfragen und Fanpost im Sommer
Nikolaus hat sein Gewand abgestreift und sich in seinem Waldhäuschen auf gemütliche Tage eingerichtet. Nur ein paar Telefonanrufe mit Anfragen nach Einsätzen stören die Ruhe. Die Präsenz an einer Tour de Suisse-Etappe – sinnigerweise über den Klausenpass – die Eröffnung eines Einkaufszentrums mit der Abgabe von Mandarinen oder ein Werbespot für ein Haarpflegeprodukt von Schwarzkopf. Nik empfand jedoch allesamt im Sommer als lästig und erteilte Absagen.

Samichlaus in heikler Mission
Der Samichlaus findet während des Sommers auch Zeit, um seine Fanpost zu bearbeiten. Er lässt seine Briefe vom Schmutzli vorlesen. Jener von Myrta bewegte ganz besonders. Die Viertklässlerin ist kürzlich umgezogen. In ihrer neuen Klasse wird sie an den Rand gedrängt und bittet Nikolaus deshalb um Hilfe. Nik will sich seine Betriebsferien nicht nehmen lassen. Schmutz hingegen findet, es handle sich um einen Notfall und macht sich auf, in Myrtas Klasse nach dem Rechten zu sehen.

Gutes Echo aus dem Saal
Das Stück «Nik & Schmutz» beeindruckte das Publikum durch einen raffinierten Mix aus Humor und Ernsthaftigkeit. Themen wie Fremdsein, Masslosigkeit, Werte und Würde werden, verpackt in eine einfache Geschichte, lustvoll und bildhaft auf die Bühne gebracht. Komik und Tragik, kraftvolle und leise Töne prägten die Inszenierung.

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