Leserbeitrag

Der Männerturnverein Rheinfelden unterwegs.

Hans-Jörg Degen
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Achtzehn Vereinsmitglieder versammelten sich am 27. August erwartungsvoll und pünktlich auf dem Schützenparkplatz. Um 07.30 starteten wir in einem komfortablen Kleinbus Richtung Bern. Über Thun und Interlaken erreichten wir Habkern, das schmucken Bergdorf am Fusse des Augstmatthorns. Nach Kafffee und Gipfeli besuchten wir die Alphornbau-Werkstatt Bernatone. Der Chef persönlich nahm uns in Empfang, orientierte uns in einem kurzen Referat über die geschichtliche Entwicklung und den Stellenwert des Alphorns im alpinen Brauchtum. Anschliessend konnten wir das Gehörte in der Werkstatt anschaulich vertiefen. Die ebenso kurzweilige wie informative Führung und Besichtigung musste natürlich noch mit einer musikalischen Kostprobe abgeschlossen werden. Ein Mitarbeiter trat mit einem schönen Instrument vor das Haus und intonierte einige Stücklein, mit denen er uns die vielfältigen Möglichkeiten dieses Naturtoninstruments demonstrierte.

Nach diesem kulturellen Abstecher ging es mit dem Bus wieder hinunter nach Interlaken und dann weiter zum Grandhotel Giesbach. Zu Fuss stiegen wir zum See hinunter und verdienten uns so die Mittagspause. Im Bereich der Schiffanlegestelle konnten wir uns bequem niederlassen und uns mit dem im Rucksack Mitgebrachten verpflegen. Solchermassen gestärkt wanderten wir auf einem angenehmen Uferweg weiter nach Iseltwald, wo eine nächste Pause angesagt war. Von Iseltwald liessen wir uns mit dem Bus zu unserer Unterkunft Hotel Meielisalp oberhalb Leissigen fahren.

Ein Blick aus dem Fenster am Morgen des Freitags stimmte hoffnungsvoll. Der Nisen präsentierte sich mit einem goldigen Anstrich, die Sicht auf See und Niederhorn war unverhüllt – die Wettervorhersagen bestätigten sich. Nach dem Morgenessen liessen wir uns mit unserem Bus über Interlaken, Brienz, Brünig nach Hasliberg Wasserwendi chauffieren. Und schon bald schritt der Reiseleiter Peter voraus und führte uns zielsicher auf dem gut ausgebauten Panoramaweg in rund zwei Stunden auf die Brünig-Passhöhe. Nach dem Mittagessen ging es bereits wieder heimwärts. Bei der Ankunft gegen 17 Uhr in Rheinfelden war es feucht, trübe und spürbar kühler geworden. Was aber der guten Stimmung und der Freude über eine gelungene Zweitägige keinen Abbruch anhaben konnte.