Leserbeitrag

Benjamin Brander tritt an!

SVP Ortspartei Muri nominiert Grossrat Benjamin Brander als Gemeinderatskandidat

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Die 12. Generalversammlung der SVP Ortspartei Muri vom 22. März 2012 im vollen Ochsen-Sääli hat Benjamin Brander einstimmig als Kandidaten für den Gemeinderat nominiert. Benjamin Brander ist seit der Gründung vor zwölf Jahren im Vorstand der SVP Ortspartei Muri und war fünf Jahre deren Präsident. Seit 2002 ist er in Muri als Stimmenzähler gewählt und hatte bereits Einsitz in verschiedene Arbeitsgruppen der Gemeinde. Auf kantonaler Ebene ist er im Jahre 2009 in den Grossen Rat gewählt worden und ist seither Mitglied der Kommission für Justiz und deren Subkommission Begnadigungen.

In Muri geboren und aufgewachsen, startete Benjamin Brander nach abgeschlossener Volksschule mit der Lehre zum Maurer ins Berufsleben. Bald darauf absolvierte er verschiedene Weiterbildungskurse und durchlief die Vorarbeiter- und Polierschule in Sursee. Seit dem Abschluss als eidg. dipl. Hochbau-Polier leitet er bei einer regionalen Bauunternehmung verschiedene Baustellen in der Region Muri. Während mehreren Jahren hatte er betriebsintern die Lehrlingsbetreuung unter sich und trug damit zur Sicherung eines gesunden Berufsstandes bei.

Privat ist Benjamin Brander verheiratet und hat eine fünf Jahre alte Tochter. Zu seinen Beweggründen für die Kandidatur führte er aus, Muri liege ihm sehr am Herzen, was man auch daran merke, dass er sich seit zwölf Jahren aktiv für die Gemeinde einsetze. Sein Wissen und Engagement aus seinem Beruf und aus dem Grossen Rat möchte er gerne im Gemeinderat einbringen. Vor allem seine beruflichen Kenntnisse würden dem frei werdenden Hochbau-Departement zu Gute kommen. Persönlich bezeichnet Benjamin Brander sich selbst als jemanden mit gesundem Menschenverstand, einer praktischen Denkweise und einem unkomplizierten Handeln. Er habe klare Linien und Vorstellungen, sei jedoch immer bereit für Kompromisse, wenn sie der Sache dienten. Sein aufgebautes Kontaktnetz durch den Grossen Rat und den damit verbundenen Amtsstellen in Aarau würden sicher dem Gemeinderat und damit der ganzen Gemeinde Vorteile bringen. Gerne würde er sein Fachwissen und seine Erfahrung im Gemeinderat einbringen, damit praxistaugliche Lösungen und keine Papiertiger entstünden.

Die Versammlung hat Benjamin Brander mit grossem Applaus nominiert. Die SVP Ortspartei präsentiert mit ihm einen idealen Kandidaten für den frei werdenden Gemeinderatssitz. Anlässlich der Nationalratswahlen im vergangenen Herbst hat die Partei in der Gemeinde Muri einen Wähleranteil von gut 34 % erzielt. Eine Doppelvertretung im Gemeinderat ist somit auch unter dem Aspekt der Wählerstärke legitimiert.

Simon Käch zum neuen Präsidenten gewählt

Die Generalversammlung hat Simon Käch als Nachfolger von Benjamin Brander zum neuen Präsidenten gewählt. In seiner Antrittsansprache betonte der neue Präsident, eine starke SVP sei nur mit starken Ortsparteien möglich. Die SVP sei gefordert. Man sei eine Minderheit, welche aufgrund der eigenen Wahlerfolge unter Druck geraten sei. Man habe der Partei einen zweiten Bundesratssitz verwehrt, man wolle die Partei durch Vorwürfe betreffend Spendengelder kriminalisieren, man gehe gegen einen der Hauptexponenten der Partei zur Zeit wie gegen einen Regimekritiker vor. Wenn die Partei Kritik an Behörden äussere, werfe man der SVP eine Destabilisierung der Institutionen vor. Die Demokratie lebe aber von kritischen, mündigen Bürgern, welche den staatlichen Institutionen nicht blindlings vertrauten. Nicht die Institutionen seien in Gefahr, sondern der mündige, freie, selbstbestimmende Bürger. Die SVP müsse sich auch in Zukunft für die Bürger dieses Landes einsetzen; auf allen Ebenen.

Referat von Peter Feldmann

Im Anschluss an die Versammlung kamen die Anwesenden in den Genuss eines packenden Referats von Peter Feldmann, Inhaber der Feldmann Immobilien AG und der Feldmann Generalbau AG, sowie Vizeammann der Gemeinde Geltwil. Der Referent zeigte die Entwicklung des schweizerischen Immobilienmarktes auf und brach diese Informationen in der Folge auf den Mikrokosmos „Gemeinde Muri“ herunter. Als profundem Kenner des regionalen Wirtschaftsraumes gelang es ihm, Strömungen, Chancen und Risiken des regionalen Marktes aufzuzeigen. In der anschliessenden Diskussion sprach sich Peter Feldmann dafür aus, dass bei der anstehenden Totalrevision der Bau- und Nutzungsordnung der Gemeinde Muri eine Arbeitsgruppe eingesetzt werde, in welcher auch Vertreter der beteiligten Branchen Einsitz nehmen könnten. Eine Auffassung, welche von der SVP Ortspartei geteilt wird.

Ein feiner Imbiss aus der Ochsenküche begleitet von lüpfigen Klängen aus Albin Stierlis Drehorgel rundeten den gemütlichen Abend ab.