Animationen
Zwei britische Studentinnen liefern eindrückliche Videos zu häuslicher Gewalt

Häusliche Gewalt kann physisch passieren oder auch psychisch. Aber was heisst das? Die Polizei Dorset hat zusammen mit Studenten der Bournemouth University Kurzfilme erstellt, die darüber aufklären sollen. Dabei bekommen sie royale Untersützung.

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Blutergüsse, Schrammen oder Schnitte. Physische Wunden können die Folge von häuslicher Gewalt sein. Doch häusliche Gewalt kann auch unsichtbare Wunden hingerlassen. Das ist dann der Fall, wenn sie auf seelischer Ebene stattfindet. Etwa, wenn der Partner einen unterdrückt, kontrolliert, bedroht.

Was das genau heisst, will die Polizei im britischen Dorset in Form einer Animationsvideo-Serie zeigen. Umgesetzt haben die Videos die beiden Studentinnen Fran Towey und Lucy Wright. Ihr Gebiet ist das Animieren am Computer.

Hier erklären und zeigen sie (auf Englisch), wie die Videos und deren Charakteren entstanden sind:

Der Titel der Video-Serie lautet «Cut Yout Strings», was so viel bedeutet, wie: «Kappe die Fäden». Jene Fäden also, die einen zur Marionette des anderen machen.

«Wenig bekannt»

Die Kampagne hat zudem royale Unterstützung: Herzogin Camilla ist Patin des Projekt. «Häusliche Gewalt wird zum Glück immer besser verstanden und realisiert, weniger bekannt ist jedoch der seelische Missbrauch, der in Beziehungen vorkommen kann», sagt sie im Video der Dorset Police. Die Videos sollen die Bevölkerung für das komplexe Thema sensibilisieren.

Zwei der Animationsvideos in voller Länge (auf Englisch):

(smo)