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Yoga statt Bier

Sting meditiert, Roger Federer weint und Mike Müller will weniger Kohlenhydrate essen. Was ist mit den Männern los?
Melissa Müller

Wo sind die Männer, die mit Pizza und Bier vor dem TV hängen, nie zum Doktor gehen und keine Gefühle zeigen? Stirbt die Spezies der Normalos aus? Roger Federer schluchzt vor laufender Kamera und wird dafür gefeiert. Schweizer Teenager geben in Umfragen an, perfekt frisiert, manikürt und trainiert aussehen zu wollen wie der geschniegelte Fussballer Ronaldo.

Mike Müller Vorsatz

Nicht mal Komödiant Mike Müller, der Dicke vom Dienst, ist vom Körperwahn gefeit. Nach Neujahrsvorsätzen gefragt, schlug sich der «Bestatter» kürzlich auf die Wampe und sagte zu «Blick»: «Ich muss mich unbedingt wieder mehr am Riemen reissen. Wieder mehr Sport machen und weniger Kohlenhydrate essen.» Er trainiere vier, fünf Mal pro Woche, «auch wenn man es mir nicht ansieht».

Das unerbittliche Showbiz erfordert eine straffe Silhouette, egal wie alt die Stars sind. Rockstars wie Mick Jagger, Bruce Springsteen oder Sting (Bild) machen es vor. Der sehnige 62-Jährige hält sich auf seiner Bio-Farm mit Yoga fit. Davon müssen sich die Schweizer Durchschnittsmänner nicht beeindrucken lassen. Ihre Frauen werden sie auch mit Bäuchlein lieben. Solange sie im Gegenzug nicht von ihren Gattinnen erwarten, dass sie herumtänzeln wie Madonna. Die 60-Jährige präsentierte an Silvester ihren mutmasslich frisch operierten XXL-Hintern à la Kim ­Kar­dashian.

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