Wrestler- statt Skimaske

Mit dieser Maske bleibt niemand unbemerkt.

Laura Widmer
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Das angesagteste Accessoire für den Herbst würde in Schwarz auch einem Einbrecher gut zu Gesicht stehen. Labels wie Gucci und Calvin Klein schickten Skimasken, aufgemotzt und reich verziert, bereits im Februar über den Laufsteg. Von der Stilbibel «Vogue» wurden sie zum Herbsttrend 2018 ausgerufen. Die Sturmhaube bedeckt Wangen und Mund und schützt somit mehr als nur die Ohren vor dem beissenden Wind.

Von den Wetterfröschen wird fürs Wochenende in hohen Lagen bereits der erste Schnee prophezeit. Noch hat man sich nicht an den Temperaturwechsel gewöhnt: Die Daunenjacke wird nur ungern aus dem Keller geholt, und Velofahrer frieren lieber an den Fingern, als schon die Handschuhe zu montieren. Die Skimaske kommt da wie gerufen, schlägt man doch zwei Fliegen mit einer Klatsche: So wohlig warm hat man wohl selten einen Trend verkörpert. Und wenn man die bunt gemusterten Varianten trägt, erinnert man eher an einen mexikanischen Wrestler als an einen Langfinger, der nachts in leere Gebäude einsteigt.