Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben jetzt den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

Ihr Konto ist aktiviert. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Wil trotzt Lausanne im Spitzenkampf

In einem aufregenden Spitzenkampf kommt der FC Wil nach einem 0:2 zurück. Silvio trifft per Elfmeter, ehe Joker Savic in der Nachspielzeit den Ausgleich erzielt.
Gianluca Lombardi, Lausanne
Die Wiler (rot) leisteten in Lausanne bis zum Schlusspfiff harte Gegenwehr. (Bild: KEYSTONE/Laurent Gillieron)

Die Wiler (rot) leisteten in Lausanne bis zum Schlusspfiff harte Gegenwehr. (Bild: KEYSTONE/Laurent Gillieron)

Lausanne stand vor dieser Partie unter Zugzwang. Um den eigenen Ansprüchen nicht weiter hinterher zu hinken, wäre ein Sieg gegen FC Wil nötig gewesen, um die Tabellenführung zu übernehmen. Dieses Unterfangen hätte bereits in der Startminute beinahe einen herben Dämpfer erleiden können. Nach einer Flanke von Michael Gonçalves kam Silvano Schäppi aus kurzer Distanz zum Abschluss, scheiterte aber am Torhüter.

Bis zur ersten guten Aktion der Hausherren dauerte es knapp eine Viertelstunde. Nach einer schnellen Kombination durch die Mitte kam Mersim Asllani zum Abschluss. Danach waren wieder die Wiler an der Reihe, ein Schlenzer von Sergio Cortelezzi flog nur ganz knapp am Pfosten vorbei. Wil hätte durchaus bereits führen können, Lausanne übernahm aber fortan das Zepter. Zuerst scheiterte der starke Linksaussen Nicolas Gétaz mit seinem Abschluss aus kürzester Distanz, ehe es die Waadtländer kurze Zeit später besser machten. Nach einem Corner von rechts landete der Ball zuerst am Pfosten, er wurde daraufhin auf der Linie geklärt, ehe Elton Monteiro ihn über die Linie drückte. Sechs Minuten später erneut ein Corner für Lausanne, und dieses Mal verlängerte Gonçalves unglücklich ins eigene Tor. Mit 0:2 ging es in die Pause, ein Spielstand, den die Mannschaft von Trainer Konrad Fünfstück durchaus hätte knapper gestalten können.

Mit viel Wille und Leidenschaft zum Ausgleich

Lausanne sah bereits wie der sichere Sieger aus. Nur eine Hand voll Leute schien in der Pause noch an einen Punktgewinn geglaubt zu haben. Doch das Blatt sollte sich im zweiten Durchgang nochmals wenden. Bereits in den ersten Minuten nach Wiederanpfiff agierten die Wiler aggressiver und williger. Mit fortlaufender Spieldauer näherten sich die Ostschweizer dem Strafraum immer mehr, was aber fehlte, waren die klaren Torchancen. Nach einer Flanke von rechts wurde Zé Eduardo regelwidrig gestört, zu recht zeigte Schiedsrichter Nicolas Jancevski auf den Punkt. Silvio verwertete souverän und brachte Wil zurück ins Spiel.

Nun war von den Gastgebern nichts mehr zu sehen, man versuchte das Resultat über die Zeit zu bringen. Der eingewechselte Andelko Savic erlöste in der 91. Minute die mitgereisten Fans. Nach einer Flanke von rechts köpfelte er den Ball zum 2:2 ein. Doch damit nicht genug, Sekunden vor dem Ende hatten die Wiler gar den Siegtreffer auf dem Fuss, Silvio scheiterte aber am Pfosten. «Es war ein sehr intensives und emotionales Spiel», so der sichtlich erleichterte Wil-Trainer Konrad Fünfstück nach dem Spiel. Er war aber voll des Lobes für seine Mannschaft: «Es war eine beeindruckende zweite Halbzeit, die verkörpert, was die Mannschaft in den ersten neun Spielen gezeigt hat.» Einmal mehr hat der FC Wil seine Stärken bewiesen und damit die Tabellenführung verteidigt.

Nun geht es nach Genf

Bereits am kommenden Sonntag steht für Wil das nächste Auswärtsspiel in der Romandie an. Dann gastiert der FC Wil bei Servette Genf, einem weiteren Aufstiegsanwärter, der noch nicht richtig auf Touren kommen will. Gelingt im Stade de Genève die nächste Überraschung?

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.