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Wie ein «wunderschöner Horrorfilm»: Fleischfressende Pflanzen verschlingen ihre Beute

Der Brite Robert ist seit seiner Kindheit interessiert an fleischfressenden Pflanzen. Heute hat zwei Gewächshäusern mit rund 600 Pflanzen. Auf seinem Youtube-Kanal lässt er uns an seiner Faszination teilhaben: Die "Jagd" der Karnivoren auf Insekten ist wunderschön und schrecklich zu gleich.

Elia Diehl
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Sie strampeln und zappeln wie wild, doch es hilft nichts: Mit fast schon graziler Anmut umschlingt die Karnivore ihre Beute. Es ist der grausame Todeskampf eines Insekts und gleichwohl ein faszinierendes Spektakel.

Auch diese Fliege kann ihrem Schicksal nicht entkommen:

Der Brite Robert hält in seinen Gewächshäusern hunderte sogenannte Karnivoren. Auf seinem Youtube-Kanal hat er unzählige Videos von der Fütterung seiner Pflanzen geteilt.

Hier wird eine kleine Fliege verfüttert. Die Venusfliegenfalle ist eine seltene Karnivore, die ausschliesslich in den Pocosin-Mooren in einem Umkreis von rund 100 Kilometern um die US-Stadt Wilmington im US-Bundesstaaten North Carolina vorkommt:

Hier stürzt eine Hummel in den Schlund resp. Magen einer Schlauchpflanze. Denn diese Trompetenpflanze aus dem Osten Nordamerikas beherrscht die komplexe Fähigkeit, ihre Beute gänzlich zu verdauen:

Manchmal hat die "Beute" allerdings Glück und kann der pflanzlichen Falle entkommen:

Weltweit sind rund 1000 verschiedene fleischfressende Pflanzenarten bekannt. Bei uns im deutschsprachigen Raum sind allerdings nur rund 15 heimisch, darunter auch das Fettkraut, der Wasserschlauch, die Wasserfalle und der Sonnentau.