Weihnachten auf dem Teller: So stimmt es auch fürs Auge

Einen Tisch festlich zu dekorieren ist keine Hexerei. Etwas kniffliger ist das mit dem Menu. Mit unseren Anregungen sollte aber auch das klappen.

Sabine Kuster (Text), Sandra Ardizzone (Arrangements/Fotos)
Merken
Drucken
Teilen
Schneemann 1: Grosser Teller, kleiner Teller, Balsamico-Mund, Chili-Nase, Olivenaugen und roter Servietten-Schal.
8 Bilder
Schneemann 2: Als Dekoration für ein Dessert lassen sich Schneemänner aus gebackenem Eischnee herstellen mit Nutella- und Kumquat-Deko.
Zipfelmütze: Was der Weihnachtsmann auf dem Kopf trägt, lässt sich mit Cherrytomaten und Mozzarellakugeln darstellen.
Adventskranz: Hergestellt aus Ruccolasalat mit  Granatapfelkernen und der Schale eines Apfels als Schleife.
Weihnachtsbaum 1: Diese «Äste» können als Blätterteig-Basilikum-Stangen zum Apéro gegessen werden.
Weihnachtsbaum 2: Zum Apéro vor dem Festmahl eine Platte mit gesunder Rohkost: Broccoli, Cherrytomaten und gelbe Peperoni.
Baumschule: Schlangenförmig auf einem Zahnstocher aufgereiht, werden aus Spinatcrêpes Bäumchen. Sie stehen auf sternförmigen Frischkäse-Pumpernickel-Brötchen.
Engel am Himmel: Die Beilage (im Bild: Polenta) zum Fleisch kann mit Guezliförmchen weihnachtlich ausgestochen werden.

Schneemann 1: Grosser Teller, kleiner Teller, Balsamico-Mund, Chili-Nase, Olivenaugen und roter Servietten-Schal.

Schinkli im Teig oder Pastetli? Fondue chinoise oder bourgui­gnonne? Oder mal bloss eine ­bescheidene Suppe mit Würstli? Wir finden: Wenn die Weihnachtsstimmung schon auf dem Teller ist, dann ist die Wahl des Menus zweitrangig. Hauptsache, es stimmt fürs Auge.

Doch während schnell ein paar goldene Sterne auf dem Tisch ausgestreut sind und die Kerzen angezündet, ist es schon kniffliger, Weihnachten auf den Teller zu bringen.

Wir haben mit den Klassikern, den ausgestochenen Blätterteigsternen, begonnen, mit rotem und grünem Gemüse herumprobiert, die Guezliförmchen für eine Polenta zweckentfremdet und das Wesen von Schneemännern neu definiert.

Hauptsache Farbe und Formen stimmen

Die Herstellung von Sternen, Engeln, roten Mützen, Weihnachtsbäumen und Advents­kränzen ist beliebig veränderbar: Hauptsache, die Zutaten haben die richtige Farbe und werden in die betreffende Form gebracht.

Wem das Formen und Schnipseln mit Lebensmitteln weniger liegt, der kann sich an die bestehenden weihnachtlichen Formen halten: Eine quergeschnittene Sternfrucht hat noch jeden Salat festtäglich gemacht. Dasselbe gilt für den Sternanis zum Orangensalat oder auf dem Lebkuchendessert. Wer Teller in dunklen Farben besitzt, der kann auf dem Tellerrand aus Mandelsplittern Schneesternchen formen: Sechs Splitter ergeben einen Stern.