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Die Dellen lassen den Golfball doppelt so weit fliegen

Zwischen 300 und 450 Dimples (englisch für Grübchen) haben heutige Golfbälle. Deren Anzahl, Form und Anordnung beschäftigen bis heute die Hersteller.
Claudia Füssler

Der Ball ist rund? Trifft beim Golf nicht zu. Denn die Oberfläche des kleinen weissen Balles ist mit Hunderten kleiner Dellen übersät, jede nur Millimeter gross. Die Fachbezeichnung dafür lautet Dimples, englisch für Grübchen.

Die Dimples beeinflussen die Flugeigenschaften und beschäftigen bis heute die Entwicklungsabteilungen der Golfballhersteller. Denn wie die Dimples angeordnet sind, welche Form und welche Grösse sie haben und wie viele davon auf einem Ball sind – alles das darf jeder Hersteller selbst festlegen.

Verwirbelungen und besserer Auftrieb

Die derzeit erhältlichen Golfbälle haben zwischen 300 und 450 Dimples. Die Idee, einen Golfball mit Dimples zu verbessern, hatten Golfspieler schon sehr früh. Sie stellten nämlich fest, dass ihre abgenutzten Bälle mit Kratzern und Dellen weiter flogen als die neuen Exemplare. An den Dimples entstehen Verwirbelungen, so dass der gesamte Luftwiderstand geringer ist als bei einer komplett glatten Balloberfläche. Zudem verbessern die Dimples den Auftrieb, so dass der Ball länger und stabiler in der Luft liegt. Experten zufolge kann ein mit Dimples versehener Ball doppelt so weit fliegen wie ein gleicher Ball ohne die Dellen.

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