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Wildtiere, Wälder und viel Wasser

Vom «Peter und Paul» auf den Abtwiler Sonnenberg säumen Flora und Fauna in voller Pracht den Weg. Daneben rauscht die Autobahn.
Luca Ghiselli
16 Bilder

Vom Wildpark Peter und Paul auf den Sonnenberg

Die Wanderung im Überblick

Start: Peter und Paul
Ziel: Sonnenberg
Strecke: 14,5 km
Wanderzeit: 3 Stunden 50 Minuten
Aufstieg: 415 Meter
Abstieg: 424 Meter
Ausrüstung: Turnschuhe, Wanderung eignet sich zum Teil nicht für Kinderwagen.
Gaststätten: Restaurant Peter und Paul, Mi–So 10.30–23.30 Uhr; Restaurant Erlenholz, Di–Do 11–23 Uhr, Fr 11–0.30 Uhr, Sa 9–0.30 Uhr, So 9–20 Uhr
Parkplätze: Wildpark, Sonnenberg
Öffentlicher Verkehr: Buslinie Nr. 5 bis Sonne Rotmonten. Kartenmaterial: 1:25 000, Blatt 1074 Bischofszell und 1075 Rorschach.

1. Peter und Paul Der Parkplatz vor dem Restaurant Peter und Paul ist fast voll – wie immer in der warmen Jahreszeit. Im Wildpark herrscht reges Treiben auf beiden Seiten der Zäune. Junge Familien erfreuen sich an Murmeltieren, Wildschweinen und Rehen. Von hier oben, am östlichen Rand von Rotmonten, hat man einen freien Blick auf Bodensee und Säntis. Wir gehen ein Stück dem Wald entlang in Richtung Westen, bevor wir rechts abbiegen und einen schmalen Pfad nach Norden nehmen. Die Strecke führt über Stock und Stein steil hinunter in Richtung Sitter.

2. Erlenholz Auf dem Weg durch den Wald verlassen wir das Stadtgebiet und erreichen bald eine Lichtung in Wittenbach. Dort gehen wir einer Quartierstrasse entlang – der Abstieg vom auf knapp 800 Meter liegenden Wildpark zur Sitter auf unter 600 Metern über Meer ist aber noch nicht abgeschlossen. Wir spazieren in Richtung Erlenholz an Einfamilienhäusern und Bauernhöfen vorbei, bevor wir den niedrigsten Punkt der Wanderung erreichen. Nach kurzer Stärkung im Restaurant Erlenholz, zu dem auch ein Schützenhaus gehört, biegen wir auf den Sitterstrandweg ein.

3. Hätterensteg Die Sitter hat hier schon Fahrt aufgenommen. Breit schlängelt sie sich ihren Weg durch das Tobel, daneben blühen grosse Felder. Der Weg ist breit, wird mit der Zeit aber immer schmaler. Vorbei am Lässerhof erreichen wir bald einen kleinen Staudamm und danach die Jossrütistrasse – einen beliebten Eingang auf den Sitterstrandweg. Von hier aus führt der Weg entlang der Sitter durch den Wald, in stetigem Auf und Ab. Bald erreichen wir den Hätterensteg, einen der wenigen Übergänge über den Fluss. Auf der anderen Seite bellen die Hunde im Tierheim Sitterhöfl i.

4. Spisegg Wir gehen weiter dem grössten Nebenfluss der Thur entlang. Bald erreichen wir die Ochsenweid – den zweiten Schiessplatz auf unserer Route. Hinter dem Restaurant beginnt ein kurzer, aber heftiger Aufstieg. Er führt uns weiter bis zur Spisegg, wo wir für kurze Zeit das Tobel wieder hinaufsteigen. Bald stehen wir am östlichen Eingang des Sitterviadukts. Dieses dient nicht nur als Brücke über das Sittertobel für die Stadtautobahn SA1: Gleich unter den Autobahn-Spuren gibt es einen Weg für Fussgänger und Velofahrer. Rund 73 000 Autos passieren die 80 Meter hohe und 675 Meter lange Brücke jeden Tag. Wir gehen über den Steg darunter – die Autos rauschen über unsere Köpfe, wir haben die Aussicht auf Abtwil, Engelburg und das Sittertobel stets im Blick.

5. Spiserwies Auf der anderen Seite des Tobels tun sich wieder weite Felder auf. Wir sind ganz nah am Westeingang des Open Air St. Gallen. Die Sitter haben wir verlassen, dafür gehen wir nun entlang der Stadtautobahn. Neben dem Weg für Fussgänger und Velofahrer gibt’s auch einen schmalen Pfad für Pferde, der mit Sägemehl aufgefüllt wurde. Auf Höhe der Spiserwies, kurz vor dem Freizeitpark Säntispark, überqueren wir den kleinen Wiesenbach, der hier im Nordwesten St. Gallens als Stadtgrenze dient. Vorbei am Fussballplatz und der katholischen Kirche machen wir uns auf den Weg zum Aufstieg auf den Sonnenberg.

6. Sonnenberg Der Hausberg am nördlichen Ende Abtwils ist ein beliebtes Ausfl ugziel, aber auch ein begehrter Wohnort. Der Aufstieg führt über schmale Quartierstrassen, Villen und Einfamilienhäuser säumen den Wegrand. Die Aussicht auf den Westen St. Gallens und den Alpstein teilen wir mit zahlreichen Ausfl üglern. Oben angekommen gibt’s im Restaurant Sonnenberg den wohlverdienten Lohn für die fast vier Stunden lange Wanderung: Eine Stärkung und den freien Blick auf die Region.

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