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Wandertipp: Zweimal über den Mattenbach

Tief- und Weitblicke sind garantiert: Diese kurze Tour rund um Grub SG führt über eine Hängebrücke und zu einem Aussichtspunkt.
Claudio Weder
Vom höchsten Punkt hat man eine schöne Aussicht auf den Bodensee. (Bild: Claudio Weder)Vom höchsten Punkt hat man eine schöne Aussicht auf den Bodensee. (Bild: Claudio Weder)
Die Hängebrücke verbindet Grub AR mit Grub SG. (Bild: Claudio Weder)Die Hängebrücke verbindet Grub AR mit Grub SG. (Bild: Claudio Weder)
Blick auf Grub SG beim Aufstieg zum Fünfländerblick. (Bild: Claudio Weder)Blick auf Grub SG beim Aufstieg zum Fünfländerblick. (Bild: Claudio Weder)
3 Bilder

Zweimal über den Mattenbach

Die Wanderung im Überblick

Start: Heiden
Ziel: Heiden
Strecke: 5,5 Kilometer
Wanderzeit: 1 Stunde 40 Minuten Aufstieg: 262 Meter
Abstieg: 262 Meter
Ausrüstung: Gutes Schuhwerk wird empfohlen. Die Wanderung ist nicht für Kinderwagen geeignet.
Gaststätten: Wirtschaft Rossbüchel, Fünfländerblick, geöffnet Mo–Sa 11–23 Uhr, So 11–22 Uhr
Parkplätze: In Heiden bei der Liebfrauenkirche oder der Klinik am Rosenberg.
Öffentlicher Verkehr: Heiden ist gut per Bahn oder Bus erreichbar. Kartenmaterial: 1:25000, Blatt 1075 Rorschach. (wec)

1. Heiden  Eine Redewendung besagt, dass man sich das Beste immer bis zum Schluss aufsparen sollte. Nicht so bei dieser Wanderung. Hier kommt das Highlight der Tour, die Überschreitung der neuen Hängebrücke zwischen Grub AR und Grub SG, gleich zu Beginn. Wer beim Wandern also Wert auf Dramaturgie legt, dem sei an dieser Stelle empfohlen, die Route in umgekehrter Reihenfolge abzuwandern.

2. Hängebrücke Grub  Die kurze Rundtour startet in Heiden bei der Liebfrauenkirche, gleich unterhalb der Klinik am Rosenberg. Der Hauptstrasse entlang in Richtung Grub AR wandernd, zweigt man nach wenigen Minuten rechts in Richtung Frauenrüti ab, wo ein Schild darauf aufmerksam macht, dass bei der Hängebrücke keine Parkplätze zur Verfügung stehen. Kaum hat man die letzten Häuser des Weilers hinter sich gelassen und die folgende Wiese überquert, liegt einem der spektakulärste Abschnitt der ganzen Wanderung auch schon zu Füssen. Eine Überquerung der 180 Meter langen Brücke ist allerdings nur Schwindelfreien zu empfehlen, führt sie doch in einer Höhe von 40 Metern über das Mattenbachtobel. Auch Platzangst sollte man nicht haben. Befinden sich weitere Personen auf der einen Meter schmalen Brücke, gestaltet sich das Kreuzen nicht immer ganz leicht. Die Hängebrücke wurde Ende April eröffnet. Sie verbindet zwei Dörfer, zwei Kantone und zwei Religionen.

3. Grub SG  Hat man die gegenüberliegende Seite erreicht, wandert man – nun auf St. Galler Boden – auf dem neuen Wanderweg in Richtung des Dorfzentrums von Grub SG. Die Kirche lässt man rechts liegen, überquert dann die Hauptstrasse und folgt dem ausgeschilderten Wanderweg in Richtung Fünfländerblick. Unterwegs eröffnen sich schöne Ausblicke, nicht nur auf das Dorf Grub SG.

4. Fünfländerblick  Hat man das kurze, etwas steilere Waldstück überwunden, erreicht man nach wenigen Schritten die kleine Kapelle auf der Anhöhe, auf 900 Metern über Meer. Hier hat man die Wahl: Links gelangt man zum Restaurant Rossbüchel, rechts geht’s zum Aussichtspunkt Fünfländerblick mit Feuerstelle. Eines ist gewiss: Die Überschreitung der Hängebrücke mag wohl in Sachen Nervenkitzel der Höhepunkt der Tour sein. Was den Blick in die Ferne anbelangt, kann sie aber nicht mit dem Fünfländerblick mithalten. Die Aussicht auf den Bodensee und die umliegenden fünf «Länder» (Schweiz, Österreich, Bayern, Baden und Württemberg) ist phänomenal.

5. Mattenbachtobel  Nun folgt der Abstieg. Vom höchsten Punkt führt ein breiter, asphaltierter Weg in Richtung Osten. Ein Vorteil, wenn man die Wanderung in dieser Richtung begeht: Man hat beim Abstieg ständig den Bodensee und die umliegenden Hügel und Berge im Blickfeld. Kurz vor Unterbilchen zweigt der Weg dann nach rechts ab und führt, zunächst über Wiesen, später durch ein steiles Waldstück zur Hauptstrasse hinunter, welche die Dörfer Wienacht und Grub SG verbindet. Man überquert die Strasse an geeigneter Stelle und folgt dem Wegweiser in Richtung Heiden.

6. Heiden  Der Weg verläuft nun in gemächlicher Steigung hinab ins Mattenbachtobel. Am untersten Punkt angelangt, gilt es eine kleine Brücke über den Mattenbach zu queren. Diese ist jedoch bei weitem nicht so spektakulär wie ihre grosse Schwester rund 500 Meter weiter westlich. Nachdem man den Bach überquert hat, erreicht man bald das Haus Abendroth, die Sommerresidenz des Komponisten Heinrich von Herzogenberg (1843–1900), und gelangt von dort in wenigen Minuten wieder zum Ausgangspunkt zurück.

Hier gibt's das Pdf zum Herunterladen.


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