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Wandertipp: Zu Besuch bei der Sirnacher Hexe

Diese Wanderung führt durch ein Bachtobel, zu einem Turm, Kunstwerken im Wald und einer Badegelegenheit.
Philipp Wolf
11 Bilder

Sirnacher Hexen Besuch

Die Wanderung im Überblick

Start: Sirnach, Bahnhof
Ziel: Sirnach, Bushaltestelle Kett
Strecke: 8,9 km
Wanderzeit: 2 h 15 min
Aufstieg: 212 m
Abstieg: 230 m
Ausrüstung: Gutes Schuhwerk. Nicht für Kinderwagen geeignet.
Gaststätten: Besenbeiz-Hannes, Sirnach, Di 14-17 Uhr, Fr 16-00 Uhr, Sa 15-00 Uhr, So 10-19 Uhr. Mo, Mi und Do geschlossen. Hirschen, Wiezikon, Di-So 10-14 Uhr und 17-23 Uhr. Montag geschlossen.
Öffentlicher Verkehr: Von Wil mit S35, NFB 734 oder 735 zu Sirnach Bahnhof. Von Sirnach, Kett mit NFB 735 zurück nach Wil.
Kartenmaterial: Landeskarte 1:25000, Blatt 1075 Wil (pw)

1 Bahnhof Sirnach

Die Wanderung startet beim Sirnacher Bahnhof. Von hier aus geht es die Schmiedgasse hinunter, durch die Bahnunterführung und danach rechts auf die Breitholzstrasse. Der Wanderfreund folgt den Geleisen bis zum hölzernen Schild «Bachtobelweg». Dort biegt er oder sie links ab.

2 Bachtöbeli

Der Weg führt nun durchs Bachtöbeli hinauf in Richtung Hochwacht. In diesem beschaulichen Waldstück mit Bächlein verbrachten und verbringen noch immer unzählige Sirnacher ihre Kindheit und Jugend. Die Bäume bieten Schatten und Abgeschiedenheit, der Bach plätschert vor sich hin, lädt zum Füsseabkühlen oder Stauen ein. Am Ende des beschaulichen Tobels bietet sich der Wanderin oder dem Wanderer eine erste Möglichkeit, zu grillieren oder einfach kurz innezuhalten.

Nun geht es aus dem Tobel hinaus und man überquert die Dorfstrasse, um zum gegenüberliegenden Parkplatz zu gelangen. Von da aus führt ein schmaler Pfad an der Schiessanlage der Sirnacher Schützen vorbei, bevor im Wald ein breiterer Weg erreicht wird, wo man nach links abbiegt.

3 Hochwacht

Auf diesem Weg marschiert der Wanderer oder die Wanderin aus dem Wald hinaus. Dort findet er oder sie den Aussichtsturm der Jubla – der einen fantastische Ausblick auf das Hinterthurgau bietet – und die «Besenbeiz». Währschafte Mahlzeiten, erfrischende Säfte und hopfige Tränke bieten sich als Stärkung oder Erfrischung an. Nach dem Geniessen der Aussicht und dem Auftanken der Kräfte geht es zurück in den Wald.

4 Kunst im Wald

Von nun an geht es immer gerade aus den Rooset hinauf. Kaum hat man den höchsten Punkt des Hügels erreicht, wird die Mühe auch schon belohnt. Wenige Meter vom Gipfel entfernt finden sich mehrere Kunstwerke. Josef Scherrer schnitzte dort aus Baumstümpfen mehrere Tiere, eine Hexe und sich selbst. Die Figuren entstanden im Wald und sind absichtlich der Witterung ausgesetzt.

Nach dem Besichtigen der Freiluftgalerie, marschiert man weiter und verlässt nach dem Passieren einer weiteren Grillstelle den Wald. Dann geht es um das Buesswilerfäld herum, an der Roosetschür vorbei und schliesslich in Richtung Wiezikon wieder in den Wald. Ins Dorf gelangt am schleunigsten, wer kurz nach dem Überqueren der Widenackerstrasse rechts auf einen Feldweg abbiegt.

5 Wasserfall

In Wiezikon angekommen, hat das Wandervolk die Wahl, sich beispielsweise im «Hirschen » zu verköstigen oder noch einige Minuten weiter an die Murg zu laufen, um dort zu grillieren. Wer das Flüsschen in Richtung Horben überquert, geht rechts die Treppe zum Wasser hinunter und findet dort eine kleine Grillstelle. Nicht weit vom Verpflegungsplatz entfernt befindet sich stromaufwärts ein kleines, aber feines Badeparadies – inklusive Wasserfall – für heisse Tage.

Weil dieses Plantsch-Plätzchen nur wenige Stunden am Tag von der Sonne aufgeheizt wird, ist das Wasser auch während Hitzesommern meistens noch angenehm erfrischend. Zwar muss man zum Badeparadies von der Grillstelle aus ein paar Meter in seichtem Wasser gehen, aber wer Abkühlung sucht, lässt sich davon nicht abschrecken.

6 Bushaltestelle «Sirnach, Kett»

Haben sich die Wanderinnen und Wanderer abgekühlt und am Grill den Hunger gestillt, geht es ans letzte Teilstück der Wanderung. Der Murg entlang geht es flach und eigentlich immer im Schatten in Richtung Sirnach bis zur Winterthurerstrasse. Dort findet man rechter Hand die Bushaltestelle «Sirnach, Kett», den Endpunkt dieser Wanderung.

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