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Wandertipp: Von St.Georgen aufs Schäflisegg

Dieser Herbstspaziergang führt über die Kantonsgrenze und bietet Aussichten in den Alpstein, ins Fürstenland und auf den Bodensee.
Text und Bilder: Marco Cappellari
14 Bilder

Bilderstrecke: Von St.Georgen aufs Schäflisegg

Die Wanderung im Überblick

Start und Ziel: Quartier St.Georgen
Strecke: 7 Kilometer
Wanderzeit: 2 Stunden
Auf- und Abstieg: 267 Meter
Ausrüstung: Gutes Schuhwerk, Strecke grundsätzlich für Kinderwagen geeignet, stellenweise steil
Gaststätten: Restaurant Unterer Brand, St.Gallen, Fr-Mi 9–23 Uhr, Donnerstag Ruhetag;
Restaurant Jägerei, Teufen, Fr-Di 9–24 Uhr, Mittwoch und Donnerstag Ruhetag
Parkplätze: Blaue Zone in St.Georgen; Parkhäuser in St.Gallen
Öffentlicher Verkehr: Von St.Gallen mit Buslinie 6
Kartenmaterial: 1:25000, Blatt 1095 Gais

1 St.Georgen

Die kurze Herbstwanderung beginnt im beschaulichen St.Georgen im Süden der Stadt St.Gallen. Für die sieben Kilometer lange Strecke sind etwa zwei Stunden einzuplanen – ohne Pause. Wer mit dem Auto anreist, findet vereinzelt Parkplätze der Blauen Zone im Quartier. Bequemer geht es mit den öffentlichen Verkehrsmitteln: Mit der Buslinie 6 vom Bahnhof St. Gallen bis zur Haltestelle Kirche St. Georgen. Eine dritte Variante ist das Mühlegg-Bähnli, das einen in weniger als zwei Minuten vom St. Galler Klosterviertel zum Mühlegg-Weiher am Eingang St. Georgens befördert. Der eigentliche Startpunkt ist die Kirche. Von hier aus geht es in südlicher Richtung, am Friedhof vorbei, wo der erste Anstieg zum Gasthof Unterer Brand wartet.

2 Unterer Brand

Der Gasthof Unterer Brand liegt unweit des St.-Georgen-Quartiers und des Stadtgebiets, inmitten der Natur. Er bietet Gelegenheit für eine kleine Erfrischung oder eine währschafte Mahlzeit. Ganz in der Nähe befindet sich die kleine Sternwarte Capella der Kantonsschule am Burggraben, für die auf Anfrage Führungen gebucht werden können. Hinter dem Gasthof führt der Weg durch den Wald und das Brandtobel weiter in südlicher Richtung. Hier beginnt der steilste Abschnitt dieser Wanderung. Fast 150 Höhenmeter müssen für den Aufstieg bewältigt werden, um auf das Schäflisegg, den höchsten Punkt der Route, zu gelangen. Alternativ führt ein zweiter Weg vom Brandtobel aus nach links, dem Wattbach entlang. Diese Route ist weniger steil, aber ein rechtes Stück länger, und führt über einen Umweg durch den Wald zum Schäflisegg.

3 Schäflisegg

Am höchsten Punkt der Wanderung, dem knapp 970 Meter über Meer hohen Schäflisegg, wartet die spektakuläre Aussicht aufs Appenzellische Teufen und ins Alpstein-Gebirge. Nach Teufen runter sind es etwa zwanzig Minuten. Wo sich früher noch das Restaurant Schäflisegg befand, stehen heute nur noch Wohnhäuser. Die nächste Einkehrmöglichkeit findet sich aber unweit von hier, in nordwestlicher Richtung. Vom Schäflisegg aus führt die Strecke zuerst ebenerdig, dann leicht abwärts zum Restaurant Jägerei, das man in etwa fünf Minuten erreicht.

4 Restaurant Jägerei

Das Restaurant Jägerei liegt auf dem Gemeindegebiet von Teufen und damit auf Ausserrhoder Kantonsgebiet. Es bietet sowohl drinnen als auch im Freien Platz für hungrige Wanderer und Spaziergänger. Auf der Speisekarte steht einfache, gutbürgerliche Schweizer Kost. Vom Restaurant aus geht es nach Nordwesten in Richtung Riethüsli und dabei kontinuierlich abwärts. Unterwegs fällt der Blick ins Fürstenland und, bei gutem Wetter, bis zum Bodensee und nach Deutschland. Je näher das Riethüsli kommt, desto steiler wird der Weg. Am tiefsten Punkt der Wanderung lichtet sich der Wald und man erreicht die Hauptstrasse. Nun geht es einige Meter der viel befahrenen Teufener Strasse entlang, bevor man das Riethüsli-Quartier erreicht.

5 Riethüsli

Das Riethüsli ist ein erster möglicher Endpunkt dieser Wanderung. Es gibt die Möglichkeit, ab hier mit dem Bus Nummer 5 zurück in die St.Galler Innenstadt zu gelangen. Vom Bahnhof Riethüsli fährt ausserdem ungefähr jede halbe Stunde der Zug nach St. Gallen oder nach Appenzell. Für alle anderen geht es über die Demutstrasse zurück zum St.-Georgen-Quartier. Unterwegs wartet mit dem Schützenhaus Weiherweid, Baujahr 1904, eine architektonische Besonderheit im Heimatstil. Kurz nach dem historischen Schützenhaus erreicht man wieder das Zentrum von St. Georgen, wo die Wanderung endet. Wer nicht sofort nach Hause möchte, findet hier mit dem «Adler» und der «Traube» zwei weitere Restaurants.

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