Wandertipp: Von Aussichtspunkt zu Aussichtspunkt durch die Wälder und Wiesen von Flawil

Die Umgebung von Flawil bietet viel Grün, ein Naturschutzreservat und Aussichtsbänkli unter Bäumen. Sogar der Bodensee zeigt sich bei gutem Wetter.

Dinah Hauser
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Start- und Endpunkt der Wanderung: der Bahnhof Flawil.
44 Bilder
Als erstes geht es entlang der Bahnhofstrasse.
Danach links der St. Gallerstrasse entlang, die hier gequert werden kann.
Bei der Kreuzung folgt man der Richtung St.Gallen, Gossau ...
... bis man rechts in die Stockenstrasse einbiegt.
Anfangs versperrt noch eine Baustelle die Sicht aufs Dorf.
Weiter oben steht ein Bänkli im Schatten.
Hier ist schon mehr vom Dorf zu sehen ...
... sowie eine Vorschau auf die grüne Landschaft, die einen erwartet.
Die letzten Höfe hinter sich gelassen, bietet sich hier beim Kiesweg die bisher beste Gelegenheit für einen Ausblick auf die Landschaft.
Ein Schmetterling setzt sich auf eine nahe gelegene Blume.
Wieder auf dem Weg geht es hier geradeaus in den kühlen Wald.
Auf der anderen Seite erwarten einen wieder grüne Wiesen.
Man folgt dem hölzernen Wegweiser.
Der Unterstand informiert über die Tiere und Pflanzen im Naturschutzreservat Gihrenmoos.
Zwischen Bäumen und Sträuchern hindurch kann man einen Blick auf den Teich werfen.
Der Weg führt zu einer Verzweigung. Dieser etwas versteckte Waldpfad führt zur nächsten Etappe.
Man überquert nun die Strasse und folgt dem Städeliweg geradeaus zum Restaurant Obstgarten.
Nach der Rast geht es weiter bergauf.
In Alterschwilen angekommen, geht es nach links weiter.
Der Lindenbergweg führt weiter in die Höhe.
Der kaum Sichtbare Weg führt zum Aussichtsbaum im Hintergrund.
Von diesem Bänkli aus ...
.. bieten sich schöne Blicke auf die Flawiler Landschaft.
Es geht weiter geradeaus.
Auf der Teerstrasse angekommen, folgt man dem Wegweiser in Richtung Egg, Gossau.
Auf ein paar Höfe folgt ...
.. die nächste Kreuzung.
Hier geht es hinauf Richtung Burgau.
Kühe beobachten die Wanderer aus der Ferne.
Der Weg führt weiter über die Wiese ...
.. zu einem weiteren Bänkli umgeben von der grünen Natur.
Der Feldweg führt ...
.. zur Strasse. Dieser folgt man vorerst.
Eine Abkürzung für Wanderer. Die Autos müssen aussen herum fahren.
Der Kiesweg führt links weiter. Der Wegweiser bezeichnet ihn als Eigenburgweg.
Es geht durch den Wald.
Der Schützenhausweg führt über saftige Wiesen ...
.. und ein kurzes Stück durch den Wald zum Schützenhaus.
Dort führt der Weg hinaus.
Bei dem Baum erwartet das grosse Panorama bis zum Bodensee.
Von hier aus ist die andere Seite des Naturschutzreservates sichtbar.
Durch die Quartiere geht es zurück zum Bahnhof.

Start- und Endpunkt der Wanderung: der Bahnhof Flawil.

Bilder: Dinah Hauser

Die Wanderung im Überblick

Start: Bahnhof Flawil
Ziel: Bahnhof Flawil
Strecke: 10.7 km
Wanderzeit: 2 h 50 min.
Aufstieg: 297 m
Abstieg: 297 m
Ausrüstung: Gutes Schuhwerk. Wanderung nicht für Kinderwagen geeignet.
Gaststätten: Aufgrund der momentanen Corona-Situation bitten wir Sie, Öffnungszeiten direkt bei der Gaststätte abzuklären. «Obstgarten»: Telefon 071 393 10 67 
Anreise: Mit dem Zug oder Auto zum Bahnhof 
Kartenmaterial: Landkarte: 1:25000, Blatt: 1094 Degersheim. (dh)

1 Bahnhof Flawil Die Wanderung beginnt auf dem Vorplatz des Bahnhofs. Wer noch Proviant benötigt, der kann sich hier oder in der Umgebung noch eindecken. Der Bahnhofstrasse geht es entlang bis zur viel befahrenen St. Gallerstrasse. Einmal links abgebogen empfiehlt es sich wegen der Baustelle beim nächsten Fussgängerstreifen die Strasse zu queren und bei der Kreuzung der St.Gallerstrasse zu folgen. Von den grünen Wiesen ist bisher noch nicht viel zu sehen, dafür riecht es nach Abgas. Dazu fährt noch die Müllabfuhr mit entsprechender Duftnote vorbei.

2 Blick auf Flawil Kurz danach geht es über die Stockenstrasse – der Wegweiser ist etwas versteckt hinter Ästen – rechter Hand raus aus dem Dorf und den Hügel hinauf. Eine Baustelle versperrt erst einmal die Sicht auf die evangelische Kirche. Etwas weiter oben beim Bänkli unter Bäumen blickt man über die Siedlung hinweg auf den östlichen Teil des Dorfs. Je höher man steigt, desto mehr erblickt das Auge. Bald schon sind auch die letzten Häuser im Rücken verschwunden. Am Landberg, knapp unterhalb eines Hofs führt links ein Kiesweg weg. Ein Sackgasse, aber eine mit prächtiger Aussicht und Wiesenduft. Sogar Schmetterlinge lassen sich hin und wieder auf nahen Blumen nieder. Zurück auf der Strasse geht es der Nase nach geradeaus weiter in den Wald. Wer vom Aufstieg ein Päuschen braucht, der wird mit einem Bänkli bei der Verzweigung bedient. Der Weg führt abfallend durch den kühlen Wald. Von unten her ertönt das Plätschern eines Bachs. Die Sonne blendet, sobald man zum Wald heraustritt. Es geht rechter Hand weiter.

3 Naturschutzreservat Gihrenmoos Bei der asphaltierten Strasse geht es scharf links wieder zurück über die Wiesen. Der hölzerne Wegweiser «Girenmoosstrasse» zeigt die Richtung an. Alsbald sind hinter den Hecken Frösche zu hören. Ein Unterstand informiert über die hier lebenden Tiere und Pflanzen. Daneben lädt ein Bänkli zum Verweilen ein. Von hier aus lässt sich das Reservat durch Bäume und Sträucher hindurch beobachten. An der grossen Kreuzung am Waldrand geht es scharf rechts weiter auf dem schmalen Pfad in den Wald hinein. Wer die Wanderung abkürzen möchte, geht links herum via Schützenhaus direkt zum letzten Aussichtspunkt.

4 Restaurant Obstgarten Der Aufstieg im Wald ist steil. Das Vogelgezwitscher motiviert langsam, aber stetig zu gehen. Kaum aus dem Wald herausgetreten, geht es auf der Wiese weiter geradeaus über die Kreuzung und dann dem Städeliweg entlang. Nach einigen Minuten ist der «Obstgarten» erreicht. Hier gibt es auch eine Pferdetankstelle, wie das Holzschild ausweist.

5 Blick über Alterschwil Gestärkt geht es nach dem Einkehren weiter aufwärts nach Alterschwil. Im Weiler angekommen geht es erst links weiter, bevor dem hölzernen Wegweiser «Lindenbergweg» nach rechts gefolgt wird. Irgendwann scheint der Weg auf der Wiese aufzuhören. Ein Gatter zeigt aber an: Hier geht es weiter. Kurz darauf säumt schon ein Baum den Weg und lädt ein, das Panorama vom Bänkli aus zu geniessen. An der nächsten Kreuzung geht man geradeaus weiter.

6 Bänkli in der Wiese Das nächste Ziel ist gesteckt: Oberegg. Der Weg führt dazu erst hinab zu einer Kreuzung mit einer Teerstrasse. Dieser folgt man in Richtung Egg und Gossau, wie es die gelben Wegweiser anzeigen. Nachdem man die Häuser hinter sich gebracht sowie sich an den Blumen der Gärten sattgesehen hat, geht der Weg links weiter die Eggbergstrasse hinauf in Richtung Burgau. Alsbald bewegt man sich durch die Wiesen, wo das nächste Bänkli wartet.

7 Panorama bis zum Bodensee Unweit vom Bänkli fängt der Kiesweg wieder an. Dieser führt auf die Strasse, der man dem Verkehr angepasst folgt. Ab und an weht ein Duft von Gülle hinüber. Ein paar Höfe weiter führt ein Kiesweg links weg. Der hölzerne Wegweiser verkündet den Eigenburgweg. Bei der nächsten Kreuzung Folgt man dem Schützenhausweg über die Flur und durch ein Wäldchen. Bald schon ist man beim Schützenhaus angelangt. Hier geht es rechts zum Baum auf dem Hügel hinauf. Von hier aus überblickt man ein herrliches Panorama von Flawil bis Gossau und im Hintergrund ein Zipfelchen vom Bodensee.

8 Bahnhof Flawil Linker Hand geht es zurück in Richtung Flawil. Unterwegs kann man das Naturschutzreservat Gihrenmoos noch von der anderen Seite betrachten. Durch die Quartiere vorbei am Lindensaal und der reformierten Kirche führt der Weg zurück zum Startpunkt beim Bahnhof.

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