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Wandertipp: Über viele Eggen zur Vögelinsegg

Blick auf Bodensee und Säntis: Der Eggen-Höhenweg von Teufen zur Vögelinsegg ist aus gutem Grund eine beliebte Wanderung.
Jonas Manser
28 Bilder

Der Eggen-Höhenweg im Winter

Die Wanderung im Überblick

Start: Bahnhof Teufen
Ziel: Haltestelle Vögelinsegg
Strecke: 6,2 Kilometer
Wanderzeit: 1 Stunde 50 Minuten
Aufstieg: 317 Meter
Abstieg: 198 Meter
Ausrüstung: Gutes Schuhwerk, für Kinderwagen nicht geeignet
Gaststätten: Appenzeller Bahnen xx:26/xx:56 ab St.Gallen nach Teufen; Appenzeller Bahnen ab Vögelinsegg nach St.Gallen
Öffentlicher Verkehr: Bahnhof Erlen; Haltestelle Hauptstrasse: Richtung Erlen oder Amriswil
Kartenmaterial: Landeskarte 1:25000, Blatt 1095 Gais (jm)

1 Bahnhof Teufen Der Eggen-Höhenweg ist bekannt. Sucht man im Internet nach Sehenswürdigkeiten in und rund um Teufen, so ist die gemütliche Wanderung ganz oben auf der List von «TripAdvisor» wiederzufinden. In der Beschreibung wird der ­Höhenweg als «wahrer Wanderklassiker» bezeichnet und erhielt hohe ­Bewertungen sowie wohlwollende Kommentare von den Besuchern der Webseite. Seit Oktober 2018 bringen die Appenzeller Bahnen die Wanderer nicht mehr über den Rank, ­sondern durch den neuen Ruckhaldetunnel von St.Gallen nach Teufen.

2 Heilkräutergarten Vom Bahnhof aus führt die Wanderung nach einigen hundert Metern kurz vor der evangelischen Kirche Teufen rechts die Gremmstrasse den Hügel hinauf. Dem steilen Weg folgend, gelangen die Wanderer zum Heilkräutergarten von A. Vogel. In den 1930er- Jahren zog der Naturheilkunde-­Pionier Alfred Vogel nach Teufen. Er schrieb dort seine Gesundheitsbücher und begann, Arzneimittel aus frischen Pflanzen herzustellen. Überdeckt von mehreren Zentimetern Schnee, sind die Kräutern momentan nicht zu erkennen. Doch im Sommer sind der Garten und das Museum sicher einen kleinen Abstecher wert. Bereits während des Aufstiegs bis zur Schäflisegg auf 965 Metern über Meer bietet der Höhenweg einen klaren Blick auf den Säntis.

3 Schäflisegg Bei der Schäflisegg biegt der Wanderweg rechts von der geteerten Strasse in den eigentlichen Eggen-Höhenweg ab. Tief im Schnee vergraben, ist nach einigen Gehminuten unter einem grossen Baum ein Kräuterbeet auszumachen. Dies lässt zumindest ein Schild vermuten, welches die Wanderer über Johanniskraut und echten Salbei informiert. Auf dem gesamten Höhenweg verteilt sind solche Tafeln zu finden und bringen den Wanderern die heimische Fauna und Flora näher. Trotz des vielen Schnees ist der Weg gut begehbar. Die Strassen sind geräumt, Waldwege bereits von tapferen Wanderern vorgetrampelt. Am Häuslersegg ragt ein kleiner Waldabschnitt über die Kantonsgrenze von Appenzell Ausserrhoden einige hundert Meter in den Kanton St.Gallen hinein.

4 Waldegg Erreicht man die Waldegg, befindet man sich bereits wieder auf Ausserrhoder Boden. Eine Geiss – wohl an die vielen Besucher bereits gewohnt – beobachtet die Neuankömmlinge argwöhnisch. Das «Erlebnisrestaurant Waldegg» markiert ziemlich genau die Hälfte des Höhenweges. Auf kleinem Raum bietet die Wirtschaft der Familie Dörig Restaurant, Holzofenbäckerei, Kinderparadies, Tante-Emma-Laden, Ochsenkarrenfahrt oder Schaukäserei an. Im Jahr 1981 brannte die damals gerade erst renovierte «Waldegg» bis auf die Grundmauern nieder. Doch bereits eineinhalb Jahre später eröffnete die neu aufgebaute «Waldegg» erneut.

5 Steineggwald Gestärkt und aufgewärmt von einer heissen Schokolade, geht die gemütliche Wanderung weiter. Der Höhenweg führt die Wanderer in diesem Abschnitt durch den Steineggwald. An der Abzweigung Oberhorst, auf 987 Metern über Meer, geht es geradeaus zum letzten Anstieg bis auf 1083 Meter über Meer weiter. Danach geht es bis zum Ziel, der Vögelinsegg, ausschliesslich bergab.

6 Vögelinsegg Der Eggen-Höhenweg verlässt den Steineggwald und verläuft beinahe parallel zur Piste des im Jahr 1958 erbauten Skiliftes Vögelinsegg hinunter zur Haltestelle der Appenzeller Bahnen. Schon bei der Inbetriebnahme der damaligen Trogenerbahn im Jahr 1903 von St.Gallen nach Trogen war die ­Vögelinsegg ein beliebtes Ausflugsziel der Einwohner der Stadt St.Gallen – und sie ist es nach wie vor.

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