Wandertipp
Rehetobel: Auf den Spuren der Bienen

In gemächlichen 90 Minuten soll der Bienenweg neugierige Tierfreunde in das Leben der Honigbienen einführen. Dabei muss man über Wiesen, Weiden und durch Wäldern wandern. Obwohl die Beschilderungen an den einzelnen Posten zurzeit noch erneuert werden, bleibt der Wandertipp ein tierischer Spass für Gross und Klein.

Theepan Ratneswaran
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41 Bilder

Bilder: Theepan Ratneswaran

Die Wanderung im Überblick

Start: Dorfhus Gupf
Ziel: Dorfhus Gupf
Strecke: 3,6 km
Wanderzeit: 1 h 30 min.
Aufstieg: 183 m
Abstieg: 183 m
Ausrüstung: Gutes Schuhwerk – Rutschgefahr. Wanderung nicht für Kinderwagen geeignet.
Gaststätten: Der Reihe nach auf dem Bienenweg: Dorfhus Gupf, Dorf 5, Maria Bunita, Abtropfi
Öffentlicher Verkehr: Mit dem Postauto 121 bis Rehetobel, Dorf  Kartenmaterial: Landeskarte: 1:25'000, Blatt: 1075 Rorschach (thr)

Summ summ summ!
Bienchen summ’ herum!
ei! wir thun dir nichts zu Leide,
flieg’ nun aus in Wald und Heide!
Summ summ summ!
Bienchen summ’ herum!

1 Dorfhus Gupf Eines vorweg: Die inhaltliche und grafische Erneuerung der Bienenwegtafeln sind noch nicht abgeschlossen. Entlang des Weges werden also keine Informationen zu Bienenthemen auf 16 farbigen Tafeln präsentiert. Schade! Nichtsdestotrotz ist der Bienenweg eine kurze Wanderung wert. Startpunkt ist das Dorfhus Gupf.

An der handbemalten Hausfassade erkennt man die Hagebutte, die sich als Zeichen vom Dorfhus durch die Räumlichkeiten zieht.

An der handbemalten Hausfassade erkennt man die Hagebutte, die sich als Zeichen vom Dorfhus durch die Räumlichkeiten zieht.

Bild: Theepan Ratneswaran

Die ersten Meter der Wanderung auf der Dorfstrasse verlaufen geradeaus und mit einer kleinen Steigung. Grüne Markierungen weisen den Erlebnisweg Honigbienen. Durch die Gasse zwischen den Gaststätten Dorf 5 und Maria Bunita geht es zum Brunnen. Eine metallene Statue eines Mannes, der ins Posthorn bläst, ziert den Platz. Rechts und dann links auf die Heidenerstrasse abbiegen und gleich anschliessend einen steinigen Pfad betreten, der zur Gartenstrasse führt. Verschiedenste Blumen schmücken den Weg. Bienen und andere Insekten gehen ihren Tätigkeiten nach. Die Rehetobler grüssen herzlich.

2 In den Wald Nach 300 asphaltierten Metern auf der Sägeholzstrasse und der Alten Landstrasse zweigt man rechts ab. Die Weide ist saftig grün und die Kühe grassen friedlich. Der Wald ruft.

„Frieden findet man nur in den Wäldern.“ (Michelangelo)

„Frieden findet man nur in den Wäldern.“ (Michelangelo)

Bild: Theepan Ratneswaran

3 Hofmüli Der Bienenweg führt den Wanderer zum nächsten Meilenstein: zur Hofmüli. Das Rauschen des Moosbachs als Hintergrundmusik dient der Entspannung. Die frische Luft tut sein Übriges. Auf dem Städeli-Höfmüli geht es den Stutz hinauf. Das Dorf Rehetobel immer im Blick. Über Stock und Stein und über Wiesen geht es Richtung Sägholz.

In der Hofmüli mahlte man bereits im 17. Jahrhundert Korn.

In der Hofmüli mahlte man bereits im 17. Jahrhundert Korn.

Bild: Theepan Ratneswaran

4 Sägholz Auf der Sägholzstrasse geht es an vereinzelten Häusern vorbei – immer den grünen Wegweisern entlang. Eine Option ist es, schon jetzt in die Wisli-Strasse einzubiegen. Wer ein kleines tierisches Abenteuer sucht, sollte jedoch weiterwandern. Kurz vor der Kreuzung Obere Cholenrüti–Lobenschwendistrasse beim Haus mit dem Geschäft «Aller Art Unikat» rechts abbiegen. Vier quirlige Hasen weisen den Weg. Ab jetzt verläuft der Wanderweg über «unsicheres» Terrain, denn es kann sein, dass ein Kalb geradeaus auf die Wanderer losstürmt, um sein Revier zu markieren. Ruhig Blut bewahren und weiter des Weges gehen. Über die Wiese Richtung Wisli-Strasse und Buechschwendistrasse führt die Reise zur Holderenstrasse.

In der Sägholzstrasse erblickt man schöne schmucke Häuser.

In der Sägholzstrasse erblickt man schöne schmucke Häuser.

Bild: Theepan Ratneswaran

5 Dorfhus Gupf Kurz vor dem Ziel zeigt sich die Kirche Rehetobel von ihrem lichtesten Moment.

Die Kirche Rehetobel ist DAS markante Gebäude des Dorfes.

Die Kirche Rehetobel ist DAS markante Gebäude des Dorfes.

Bild: Theepan Ratneswaran

Bei der Kirchstrasse biegt man schliesslich in die St.Gallerstrasse ein. Hier endet der Bienenweg – oder wie es auf einem Bänkli zwischen Hofmüli und Sägholz heisst:

«Man kann dir den Weg weisen, aber gehen musst du ihn selber.» (Bruce Lee)

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