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Wandertipp: Querfeldein über Stock und Stein

Über offene Felder und durch dichten Wald geht es hinauf auf den Hohen Hirschberg. Der Rückweg führt vorbei an üppigen Weiden.
Text und Bilder: Valentina Thurnherr
26 Bilder

Wandertipp: Querfeldein über Stock und Stein

Die Wanderung im Überblick

Start: Rietli (Starkenmühle)
Ziel: Rietli (Starkenmühle)
Strecke: 11 km
Wanderzeit: 4 Stunden 15 Minuten
Aufstieg: 336 m
Abstieg: 336 m
Ausrüstung: Gute Turnschuhe oder Wanderschuhe. Die Strecke ist nicht geeignet für Kinderwagen.
Gaststätten: Gasthaus Hoher Hirschberg, Öffnungszeiten während Bauzeit: Telefon 071 787 14 37, Mittwoch Ruhetag; Bäckerei Böhli, Gais, Mo–Fr 6.30–18.30 Uhr, Sa 6.30–17 Uhr, So 7-17 Uhr
Parkplätze: Starkenmühle
Öffentlicher Verkehr: Haltestelle Rietli bei Starkenmühle
Kartenmaterial: 1:25000, Blatt 1095 Gais.

1 Rietli (Starkenmühle)  Die Wanderung beginnt bei der Haltestelle Rietli bei Gais, wo sich auch der grosse Parkplatz des Landgasthofs Starkenmühle befindet. Somit kann man bequem mit den öffentlichen Verkehrsmitteln oder mit dem Auto anreisen: Der Ausgangspunkt ist derselbe.

2 Richtung Hirschberg  Der Weg hoch zum Hirschberg ist gut ­ersichtlich beschildert. So führt der Pfad erst durch eine Wiese und dann auf einen Naturweg, der geradeaus direkt in den Wald führt. Zwischen Tannen und Zweigen kann man ­besonders bei Sonnenschein das grün gedämpfte Licht geniessen. Doch auch bei bewölktem Himmel bietet die Waldlandschaft eine märchen­hafte Kulisse. Zurzeit findet sich auf jeder freien Fläche ein Meer aus Pilzen aller Art, dar­unter der hübsch anzusehenden Fliegenpilz, in dessen Nähe man meist auch auf Steinpilze trifft.

3 Mögliche Abkürzung  Nach rund 20 Minuten Gehzeit entdeckt man einen schmalen Trampelpfad, mitten durch eine kleine Wiese, der sich in dichtem Geäst verliert. Glücklicherweise kennzeichnet ihn ein gelbes Rechteck als Wanderweg. Für erfahrene Wanderer, die mit gutem Schuhwerk ausgestattet sind, führt diese Abkürzung quer durch den Wald und trifft irgendwann wieder auf den normalen Wanderweg.

4 Hoher Hirschberg  Wer weiter dem gemütlicheren Weg folgt, kommt nach gut eineinhalb Stunden beim Berggasthaus Hoher Hirschberg an. Trotz Renovation können die Gäste auf einer Art Aussichtsplattform den Blick über das Appenzellerland sowie den hausgemachten «Chäsbölläflade» geniessen. Seit rund zehn Jahren wird das Restaurant von der Familie Eugster betrieben, doch urkundlich erwähnt wurde die erste Gaststätte bereits 1882. Das Berggasthaus hat das ganze Jahr über geöffnet und ist bei Wanderern, Mountainbikern und Skilangläufern gleichermassen beliebt.

5 Richtung Gais  Nach einem ­üppigen Mittagessen führt ein direkter Weg vom Berggasthaus in Richtung Gais hinunter. Auch hier kann man sich auf die Beschilderung verlassen und den Abstieg durch Wald und Wiesen geniessen. Bemerkenswert ist, dass man alle zweihundert Meter auf eine Bank trifft, auf der man sich bequem weiter an der Aussicht erfreuen könnte. Querfeldein durch den Wald geht es weiter bis nach Gais.

6 Gais  Rechts neben dem Bahnhof befindet sich die Bäckerei Böhli, in der man sich ein feines Stück Kuchen und einen Kaffee genehmigen kann. Wer möchte, kann dann bequem mit der Appenzeller Bahn zurück zum Rietli fahren. Begeisterte Wanderer können sich nach der Stärkung aber auch zu Fuss auf den Rückweg machen. Dazu einfach dem Weg zurück zum Kreisel folgen. Dort ist der Wanderweg wieder gut sichtbar markiert. Er führt für kurze Zeit am Geleise entlang, ehe einem ein kurzer Aufstieg den Blick über die Dächer von Gais eröffnet. Nach rund fünfzehn Minuten führt der Pfad über eine Plattform, auf der sich zwei halbrunde Bänke gegenüberstehen. Der perfekte Ort, um in Ruhe ein Buch zu lesen oder einfach die Seele baumeln zu lassen.

7 Hebrig  Auf Höhe der Haltestelle Hebrig überquert man die Stossstrasse und folgt der Strasse Untere Egg. Unterwegs trifft man auf den Weiden nebst neugierigen ­Jungstieren auch Kühe zusammen mit ihren Kälbern. Ein besonderes Highlight ist eine kleine Holzhütte, in der man eine Anleitung zum Kraftt­anken mit der «Ziege Laura» findet. Von weitem entdeckt man schon bald die Fahnenstangen der Starkenmühle.

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