Wandertipp: Panoramablicke auf Weinfelden

Eine gemütliche Wanderung führt im Halbkreis um die neue Stadt und bietet verschiedene Blickwinkel. Mit Abenteurer-Variation.

Janine Bollhalder
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Auf dem Weg zum Schloss.
11 Bilder
Es riecht nach Bärlauch.
Panoramablick über Weinfelden, bis nach Bürglenund zum Säntis.
Durch die Haarnadelkurve.
Ein Frühlingsbote anfangs März.
Das Gelände der KVA.
Jägerhochsitz am Feldweg.
Sturmschäden im Wald.

Auf dem Weg zum Schloss.

Bilder: Janine Bollhalder

Die Wanderung im Überblick:

Start: Bahnhof Weinfelden
Ziel: Bahnhof Weinfelden
Strecke: 11,5 Kilometer
Wanderzeit: 3 Stunden
Aufstieg: 152,10 Meter
Abstieg: 152,10 Meter
Ausrüstung: Normale Schuhe genügen, Getränke und Proviant. Die Wanderung ist auch für Kinderwagen geeignet.
Gaststätten: Avec, Bahnhof Weinfelden, Mo–Fr 05.15–22 Uhr, Sa 06.15-23 Uhr, So 06.15-22.30 Uhr
Parkplätze: Bahnhof und Marktplatz Weinfelden (kostenpflichtig)
Öffentlicher Verkehr: diverse Zug- und Busverbindungen
Kartenmaterial: Landeskarte 1:25000, Blatt 1054 Weinfelden und 1053 Frauenfeld (jab)

1. Bahnhof Weinfelden

Bereits am Startpunkt erhascht der Panorama-Wanderer einen Vorgeschmack: den Blick auf das Schloss Weinfelden. Der Nase nach geradeaus geht es der Bahnhofstrasse entlang. Wo die Strasse endet, rechts ein Blumenladen, geht es links der Strasse nach. Nur für ein kurzes Stück, vorbei am Nelson Pub, vor welchem Klappstühle lehnen. Nach dem darauf folgenden Gebäude geht es bergauf, der Schlossgasse entlang. Bei dem geplättelten Strassenabschnitt geht es rechts.

2. Schulhaus Schwärze

Nun findet sich der Panorama-Wanderer auf dem Gelände des Schulhauses Schwärze wieder. Wo früher Schaukeln und Klettergerüste standen, findet man aktuell nur eine Baustelle. Da keine Möglichkeit besteht, in luftige Höhen zu schaukeln, geht es weiter, den schmalen Weg zwischen Spielplatz und Velounterstand empor.

Am Ende des Weges angekommen, geht es linker Hand weiter – bis zur Kreuzung, rechts davon steht ein Holzhaus, weiter geht es wieder der Schlossgasse entlang. Über dem Ende dieser Strasse, sowie links und rechts davon steht ein Riegelhaus. Unter diesem hindurch geht der Panorama-Rundgang weiter, bald verwandelt sich die asphaltierte Strasse in einen Feldweg. Es geht steil empor, die Kieselsteine bringen so manchen Fussgänger aus dem Gleichgewicht. Wer den Aufstieg geschafft hat, geniesst eine Verschnaufpause mit seitlichem Blick auf das Schloss Weinfelden.

3. Panoramabänkli

Weiter geht es rechter Hand, den Rücken zum Schloss gekehrt. Der Weg schlängelt sich durch den Wald, der sich aber bald lichtet und den Blick über ganz Weinfelden, Bürglen und bis zum Säntis freigibt. An manchen Tagen hängen die Wolken wie Watte über den Bergspitzen, an anderen Tagen scheint man jeden Felsen erkennen zu können.

Eine kurze Verschnaufpause schenkt neuen Tatendrang, man folge dem Strassenverlauf. Links die Reben, rechts der Blick über Weinfelden. Dann links ein Teich, rechts ein Hühnerstall. Noch weiter; links Pferdeweiden, rechts Landwirtschaftsfläche.

4. Haarnadelkurve

Die Strasse schlängelt sich durch den Wald, führt über einen Bach, bietet Blick auf die Berge. Durch die folgenden Häuser geht es geradeaus, bald wieder freie Fläche, bald wieder ein paar vereinzelte Häuser. Bei einem dunkeln Holzhaus angekommen, führt die Wanderung nach rechts, zwischen einigen Häusern hindurch. Wieder bietet sich ein Panorama, das gleiche, aber aus einem anderen Blickwinkel.

Die Strasse windet sich bergab, unter einer Bahnbrücke durch, über die Kreuzung der Hauptstrasse, hinter einem Wall entlang. An der «Landi» vorbei (Möglichkeit zum Einkaufen von Getränken), über die Hauptstrasse, unter der Kehrichtverbrennungsanlage (KVA) hindurch – dann rechts geht es dem Feldweg entlang. An der ersten Kreuzung geht es spitzwinklig links, über eine Kreuzung geradeaus hinweg, dann rechts. Hier bietet sich ein Rückblick über die bereits bewältigte Strecke – ganz oben: das Schloss.

5. Vita Parcours

An der Badi vorbei geht es rechts der Hauptstrasse entlang, gerade über den Kreisel hinweg und nach wenigen Schritten ist der Bahnhof erreicht. Abenteuerlicher wird es, wenn man die Hauptstrasse quert und dem Vita Parcours folgt. Sportlich muss man nicht sein, nur trittsicher: Nicht über die Äste stolpern, dafür über die Stämme balancieren.

6. Vom Weg abkommen

Vom Kiesweg wechselt der Abenteurer auf einen Trampelpfad rechter Hand. Nach einer langgezogenen Kurve geht es dann wenige Meter querfeldein durch den Wald auf Firmen-Gelände. Über eine Brücke geht es zurück auf die asphaltierte Strasse, zwischen Industriehallen hindurch, über die Hauptstrasse zurück zum Bahnhof.

Die Wanderung im Überblick

Hier gibt's das PDF zum Herunterladen.

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