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Wandertipp: In der Arnegger Witi liegen die Entdeckungen am Wegrand

Auf dieser Wanderung findet man links und rechts des Weges verborgene Pfade, Teiche, Spechte – und Krokodile.
Text und Bilder: Sandro Büchler
Der Wald trägt überall Herbstfarben. (Bilder: Sandro Büchler)
Nach dem Start der Wanderung lässt man Arnegg schon nach kurzer Zeit hinter sich. Kühe trotten nebenher.
Sie geniessen die vielleicht letzte Weide des Jahres. Dann wartet der Winter.
Vorbei an einem Bienenhäuschen und einer Holzbeige dringt man ins Innere des Waldes vor.
Der kahle Baum links ist ein beliebtes Habitat des Spechts.
Den schmaler werdenden Pfad kreuzen Wurzeln.
Sturmwinde haben Spuren im Wald hinterlassen.
Auf dieser Waldlichtung ist die Chance gross, auf Rehe oder Feldhasen zu treffen.
Bei dieser Weggabelung, auf der ein goldgelber Teppich aus Laub ausgelegt ist, geht man nach links.
Nach rund 200 Metern öffnet sich links ein Tor im Gestrüpp, mit einem Pfad hinunter zu einem versteckten Moorgebiet.
Es ist ruhig um die Teiche, aber keinesfalls leblos.
Der Ausgang aus dem Waldschloss.
Natur ist ständig in Bewegung.
Wohnt hier der Nikolaus irgendwo?
Die Landschaft öffnet sich wieder. Oberhalb eines Moorgebiets schmiegt sich ein Holzschuppen an einen majestätischen Baum.
Ein Baum im Weiler Grimm hat sein Blätterkleid abgelegt.
Auch im Weiler Ronwil macht ein Baum mit seinen goldenen Blättern zwischen den Häusern auf sich aufmerksam.
Links eine frühere Gaststätte. Die Lampe an der Ecke des Hauses zeugt noch davon. Rechts ein Haus in skandinavischem Baustil setzt einen Kontrastpunkt.
Eine Bank lädt trotz Nebelwetter zu einer Verschnaufpause ein.
Der Weiler Oberarnegg.
Zum Schluss entdeckt man in Arnegg auf der rechten Seite ein Haus mit einer schmuckvollen Inschrift. Für das nächste Wirtshaus muss man aber nur ein paar Schritte weiter Richtung Dorfkern gehen.
21 Bilder

Wandertipp: Entdeckungen am Wegrand

Die Wanderung im Überblick

Start: Arnegg Bahnhof
Ziel: Arnegg Bahnhof
Strecke: 10 Kilometer
Wanderzeit: 2 Stunden 30 Minuten
Aufstieg: 163 Meter
Abstieg: 163 Meter
Ausrüstung: gutes Schuhwerk; nicht für Kinderwagen geeignet.
Gaststätten: «Golf 36», Waldkirch, im Dez. und Jan. Mo–So 10–24 Uhr; «Bahnhöfli», Arnegg, Mo–Fr 8–23 Uhr, Sa 9–23 Uhr, Sonntag Ruhetag; «Ilge», Arnegg, Mi–So 10-24 Uhr, Montag und Dienstag Ruhetag.
Parkplätze: beim Bahnhof Arnegg.
Öffentlicher Verkehr: Arnegg Bahnhof; Waldkirch, Ronwil.
Kartenmaterial: 1:25000, Blatt 1074 Bischofszell. (sab)

1 Arnegg Zum Start dieser sanften Wanderung nimmt man den Bahnübergang, schreitet der Strasse entlang nach Westen und passiert kurz darauf das Ortsschild von Arnegg. Ein Feldweg, an dem Kühe gemächlich nebenher trotten, durchquert rechts die Wiese. Für die Tiere scheint es der letzte Auslauf vor dem Winter zu sein. Am Waldrand entlang, biegt der Weg links ein und führt an einem Bienenhäuschen und einer Holzbeige vorbei ins Innere des Waldes. Ein Specht huscht an einem kahlen Baumstamm empor. Den schmalen Pfad durchziehen Wurzeln, schliesslich gelangt man zu einer Lichtung. Hier ist die Chance hoch, auf Rehe und Hasen zu treffen. Bei einer Weggabelung geht man nordwärts. Auf ihr ist ein goldgelber Teppich aus Laub ausgelegt ist. Dem Waldrand entlang, öffnet sich nach 200 Metern links ein Tor im Gestrüpp, mit einem Durchgang hinunter zu einem versteckten Moorgebiet.

2 Arnegger Witi Äste und Schilf sind zu Haufen aufgeschichtet und dienen Kleinlebewesen als Unterschlupf. Rund um die Teiche hüpfen Blaumeisen auf den Bäumen. Bei einem flüchtigen Blick auf die Wasseroberfläche, ein Schreck! Für einen Augenblick wirkt es, als würden drei Krokodile aus dem Schilfdickicht ins Wasser gleiten. Doch es sind lediglich Baumstämme, die ins Wasser gefallen sind. Am kleinsten der vier Tümpel vorbei, führt ein Trampelpfad wieder auf den Waldweg zurück.

3 Loch Es geht flott geradeaus. Kurz tritt man aus dem Wald, nur um gleich wieder in den ruhigen, aber keinesfalls leblosen Blätterwald einzutauchen. An einer grösseren Lichtung vorbei, passiert man einen Parcours für Pferde. Schafe weiden darin. Es folgt ein Stück Tannenwald, wo es etwas dunkler wird. Hier könnte der Nikolaus wohnen. Doch sogleich ist der Wald zu Ende und ein linsenförmiger Hügelzug breitet sich aus. Links in einer Senke liegt ein weiteres Moorgebiet mit einem markanten, umgeknickten Baum im Zentrum. Etwas oberhalb schmiegt sich ein Holzschuppen an einen majestätischen Baum. Im Weiler Loch, sinnigerweise dem tiefsten Punkt der Wanderung, kreuzt man die Überlandstrasse.

4 Golfplatz Wer nun eine Pause einlegen und sich aufwärmen möchte, kann dies im Restaurant des Golfplatzes tun. Im Dezember ist das Innere des Restaurants mit Tannenbäumen geschmückt. Der Duft des Nadelholzes entfaltet eine spezielle Aura für den Kaffeegenuss. Durch das Areal des Golfplatzes, auf dem in den Wintertagen nur wenig Betrieb herrscht, geht es weiter nach Ronwil.

5 Ronwil Im Zentrum der Bauernhäuser steht ein Haus, das durch eine moderne skandinavische Bauweise einen Kontrastpunkt zum Ortsbild setzt. Zwischendrin ein Wegkreuz mit Mariastatue. Davor ein Warndreieck, das vor Kühen warnt. Hier treffen Architektur, Landwirtschaft und Religion im Kleinformat zusammen.

6 Rüti Von Ronwil führt ein Strässchen zu einer Bushaltestelle. Wer will, kann bereits das Postauto zurück zum Ausgangspunkt am Bahnhof Arnegg nehmen. Für alle anderen steht jetzt das steilste Stück der Wanderung bevor. Während des Aufstiegs lädt eine Bank zu einer Verschnaufpause ein. Es geht hoch zu einigen Häusern namens Rüti. Zuvor überquert man eine Weide, die rundum von Wald begrenzt wird. Gleich mehrere Hochsitze dienen den Jägern zum Auflauern.

7 Oberarnegg Nach Oberarnegg und weiter ins Dorf Arnegg ist es nicht mehr weit. Wer sich beim Gang durch das Dorf achtet, entdeckt rechts ein mit Malereien verziertes Haus. Die Inschrift «Einst Raststätte am Wegesrand » zeugt von der früheren Nutzung als Schankstube. Heute ist es ein Wohnhaus. Für das nächste Wirtshaus muss man aber nur ein paar Schritte weiter Richtung Dorfkern gehen.

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