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Wandertipp: Hin und zurück an der Grenze entlang

Auf Vorarlberger Seite folgt man dem Alten Rhein bis zum Rohr. Von da geht es auf Schweizer Seite zurück bis zum Strandbad Diepoldsau.
Valentina Thurnherr
Der Weg führt über die Paul Grüninger Brücke nach Vorarlberg. (Bilder: Valentina Thurnherr)
Der erste Abschnitt ist gesäumt von kleinen Schrebergärten.
Wer hier um diese Zeit "sünnelet" ist wohl kälteresistent.
Kein Lüftchen bewegt die spiegelnde Oberfläche des Alten Rheins.
Wer möchte kann sich hier selbst zwischenverpflegen.
Die Vorarlberger wollen im Sommer immer hoch hinaus.
Selbst eine kahle Winterlandschaft hat ihren besonderen Reiz.
Nesthocker: Dieser Jugendliche möchte auch noch nicht von zu Hause weg.
Das Gasthaus am Rohr, auch "Krumboali" genannt, gehört zur Ortsgemeinde Widnau.
Eine Erinnerungsarbeit zum Gedenkjahr 1938 - 1939.
Eine Gedenktafel am Gittertor auf dem Rohr.
Ein Grenzübergang mit einer besonderen Geschichte.
Mini-Ausstellung: Der Rheintaler-Dialekt für Anfänger.
Mini-Ausstellung: Der Rheintaler-Dialekt für Anfänger.
Das Rheintal ist der grösste Spinatlieferant der Schweiz.
Der Kasten und der Säntis treffen sich für einmal auf "Antennenhöhe".
In Diepoldsau kann man direkt am Wasser entlang wandern.
Im Sommer ist der Alte Rhein ein beliebter Badeort.
Den Naturwegen entlang geht's zurück Richtung Zoll.
Rechts wachsen die Gratis-Christbäume für die Ortsbürger von Diepoldsau.
DiDie letzten Meter bis zum Schweizer Zoll sind ebenfalls von Schrebergärten gesäumt.
21 Bilder

Wandertipp: Hin und zurück an der Grenze entlang

Die Wanderung im Überblick

Start: Diepoldsau, Schweizer Zoll
Ziel: Diepoldsau, Schweizer Zoll
Strecke: 7,3 km
Wanderzeit: 2 Stunden 30 Minuten
Aufstieg: 40 m
Abstieg: 40 m
Ausrüstung: Wanderschuhe oder Schuhe mit guter Sohle. Die Strecke ist nicht geeignet für Kinderwagen.
Gaststätten: Gasthaus am Rohr, Lustenau, Winteröffnungszeiten: Mo–So 11–23 Uhr, Öffnungszeiten ab April: Mo–So 10–23 Uhr
Parkplätze: Diepoldsau, Schweizer Zoll oder Zollstelle Hohenems Öffentlicher Verkehr: Bushaltestellen Diepoldsau, Heimstrasse oder Hohenems, Zoll
Kartenmaterial: 1 : 25000, Blatt 1096 Diepoldsau.

1. Zoll Diepoldsau: Die Wanderung kann entweder auf der Schweizer Seite oder auf der Österreicher Seite gestartet werden. Beginnt man beim Schweizer Zoll, so führt der Weg zuerst über die Paul Grüninger Brücke, benannt nach dem gleichnamigen Polizeikommandanten, der zwischen 1938 und 1939 Hunderte Menschen vor der nationalsozialistischen Verfolgung rettete. Hinter der Hohenemser Zollstelle biegt man links ab, über die Strasse und folgt einem Weg, an dem sich Schrebergärten aneinanderreihen. Nach rund 300 Metern führt der Weg nach links direkt an die Ufer des Alten Rheins.

2. Alter Rhein: Der Pfad führt dem Wasser entlang, wo sich je nach Jahreszeit die verschiedensten Tiere tummeln. Im Winter trifft man vor allem auf Enten und Schwäne sowie andere Vogelarten. Wer ausserdem das Ufer genau beobachtet, entdeckt hier und da einen Karpfen am Sonnenbaden. Nach rund 20Minuten erreicht man eine Feuerstelle, dort geht der Weg rechts am Grillplatz vorbei weiter. Über einen kurzen steinigen Aufstieg führt der Pfad durch Gehölz, über Wurzeln hinweg und unter Ästen durch weiter etwas oberhalb dem Rhein entlang, dies aber nur für rund 10Minuten. Nach einem kurzen Abstieg führt die Route dann wieder direkt am Wasser entlang. Unterwegs kann man immer wieder selbst entscheiden welchem kleinen Naturweg man folgen möchte. Solange das Ziel aber das Rohr ist, trifft man am Ende immer wieder auf dieselbe Route.

3. Zoll (AT) Schmitterbrücke: Kurz vor der Zollstelle sollte man vom Naturweg auf den Rheindammweg wechseln. Dort führt die Route zwischen der Zollstelle und der AirLiquideAustria durch in den Naturpark Alter Rhein. Von hier aus kann man dem Weg bequem bis zum Rohr folgen.

4. Rohr: An dieser historischen Stelle angekommen, bietet sich ein Zwischenstopp im Gasthaus am Rohr an. Das sogenannte «Krumboali» liegt zwar auf der Österreicher Seite, gehört aber zur Ortsgemeinde Widnau. Danach geht es weiter Richtung Rohr, das gleich gegenüber vom Gasthaus liegt. Einmal über die Strasse und eine kurze Treppe runter und schon sieht man von weitem das Gittertor, das in der Mitte eines riesigen Rohrs prangt. Der Durchgang ist geöffnet – das war aber nicht immer so. Kommt man näher, entdeckt man, dass neben dem geöffneten Tor eine Tafel hängt, zum Gedenken an die jüdischen Flüchtlinge,die sich von1938 bis 1939 in die Schweiz retten konnten. Mit dem durchschreiten der Öffnung gelangt man zurück auf Schweizer Boden. Hier führt der weg nach links über einen Kiesweg, dem Rhein folgend, Richtung Schmitter.

5. Zoll (CH) Schmitter: Unterwegs trifft man auf kleine Zollhäuschen, die längst nicht mehr in Benutzung sind, dafür aber Mini-Ausstellungen enthalten. Momentan kann man als Aussenstehender den«Dipilzouer »-Dialekt etwas besser kennen lernen. Bis zum Schmitter-Zoll folgt man nicht nur dem Alten Rhein, sondern auch weitläufigen Spinatfeldern, die bereits wieder erste Triebe zeigen. Man kommt schliesslich rechts am schmucken Zollhäuschen vorbei, über die Strasse. Dann fällt der Weg schräg links ab und führt erneut direkt am Alten Rhein entlang.

6. Strandbad Diepoldsau: Der Naturpfad führt irgendwann zurück auf einen Kiesweg,der rechts gesäumt ist von Tannenbäumen, die als Christbäume für die ansässigen Ortsbürger gedacht sind. Auf der linken Seite erstreckt sich das ausschweifende Strandbad Diepoldsau, das im Sommer für jedes Alter etwas zu bieten hat, auch für die ganz Kleinen. Ein paar letzte Meter kann man, sofern man möchte, nochmals direkt am Wasser gehen, ehe rechts eine Treppe zurück auf den Weg und zum Depoldsauer Zoll führt.

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