Wandertipp
Frühlingswiesen, Bodenseepanorama und eine Burgruine: Das Rundum-Paket auf der Wanderung von Tübach nach Roggwil

Während dieser Wanderung hat man den Bodensee ständig im Blick. Von der kleinen Gemeinde Tübach aus führt der Weg über Berg SG bis zum thurgauischen Roggwil. Mit seinen saftigen Blumenwiesen ist diese Strecke perfekt für eine Wanderung im Frühling.

Luca Hochreutener
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In Tübach startet diese Wanderung.
47 Bilder
Die erste Etappe führt durch ein Neubaugebiet.
Der Ruhebergstrasse muss man für einige hundert Meter folgen.
Bei der kommenden Kreuzung muss man rechts gehen.
Der Frühling zeigt sich auch in den Gärten der kleinen Gemeindeeinwohner.
Vielleicht läuft Ihnen diese Katze während der Wanderung ebenfalls über den Weg.
Der Löwenzahn spriesst.
Auf dem (fast) direkten Weg nach Steinach.
Ab und zu lohnt es sich, genauer hinzuschauen. In der Welt der Insekten herrscht reges Treiben.
Hier eröffnet sich einem zum ersten mal der Blick auf den Bodensee
An diesem Bauernhof kommt man in der ersten Etappe vorbei.
Bei diesem Haus scheint das Dach eingestürzt zu sein.
Einige Meter weiter entdeckt man am Wegrand einen Schrein.
Man sieht schon Steinach in der Ferne.
Auch hier kommt man in den Genuss von malerischen Landschaften.
Das Restaurant Steinach.
Auf der Pfauenmoosstrasse wandert man an diesem prächtig gewachsenen Baum vorbei.
Der Weg führt durch eine weitere Einfamilienhaussiedlung.
Ein schräges Detail.
Ab hier geht es ein Stück aufwärts.
Am Weegrand kann man Vogel- und Hühnergehege entdecken.
Auf dieser Brücke überqueren wir die Autobahn.
In der Ferne kann man bereits die Ruine Steinerbrunn erkennen.
Die Ruine Steinerbrunn ist ein beliebtes Ausflugsziel. Insbesondere für Schulklassen.
Die Herren von Steinach hatten damals eine gute Aussicht.
Nehmen Sie sich bitte tatsächlich in Acht vor wilden und aggressiven Tieren am Wegrand.
Auf dieser Etappe hat man die beste Aussicht.
Auf der Wiese grasen Alpakas.
Seien Sie vorsichtig beim Überqueren der Pfauenmoosstrasse.
Blumenfreundinnen und -freunde kommen auf dieser Wanderung auf ihre Kosten.
Der Dorfeingang von Berg SG.
Wir kennen immer noch nur eine Richtung: Aufwärts.
Hier entfernen wir uns bereits wieder von der kleinen Gemeinde Berg SG.
Diese Strasse ist auch beliebt bei Fahradfahrerinnen und -fahrern.
Die Anordnung der grossen Bäume erinnert an eine Allee.
Das Schloss Dottenwil.
Hier beginnt das letzte Drittel der Wanderung.
Bei der nächsten Weggabelung, muss man auf dem Kiesweg bleiben.
Eine kleine Kappelle.
Hier befinden wir uns in Watt bei Roggwil.
Entlang dem Salbach folgen wir diesem kleinen Weglein.
Hier kommen wir zum letzten Mal in den Genuss der saftigen Frühlingswiesen.
Die Feuerstelle Oberholz.
Das den Wald hat man innert 15 Minuten hinter sich.
In der Ferne sieht man bereits den Kybun Tower.
Das Restaurant Tres Amigos.
An der Bushaltestelle «Roggwil, Post» endet diese Wanderung.

In Tübach startet diese Wanderung.

Bild: Luca Hochreutener

Infos zur Wanderung

Start: Bushaltestelle «Schulstrasse», Tübach
Ziel: Bushaltestelle «Post», Roggwil
Strecke: 12 km
Wanderzeit: 3 h
Aufstieg: 265 m
Abstieg: 256 m
Ausrüstung: Gutes Schuhwerk, Wanderung nicht für Kinderwagen geeignet.
Gaststätten: Restaurant Steinach: Von Montag bis Freitag von 08.30 bis 13.30 Uhr und 17.00 bis 23.30 Uhr geöffnet, Schloss Dottenwil: Samstags von 14.00 bis 23.00 Uhr und Sonntags von 10.00 bis 18.00 Uhr geöffnet, Restaurant Tres Amigos, Roggwil: Von Montag bis Freitag von 11.00 bis 14.00 Uhr und von 17.00 bis 00.00 Uhr und von Samstag bis Sonntag von  11.00 bis 00.00 Uhr geöffnet
Öffentlicher Verkehr: Bus 211 nach Tübach,
Bus 200 von Roggwil
Parkplätze: gibt es in Tübach und in Roggwil
Kartenmaterial: Landkarte: 1:25000, Blatt: 1075 Rorschach

1 Tübach, Schulstrasse Diese Wanderung startet mitten im beschaulichen Dorf Tübach, und zwar an der frisch renovierten Bushaltestelle «Schulstrasse». Sowohl von der Stadt St.Gallen, als auch vom Thurgau aus erreicht man die Haltestelle mit dem Bus 211.

Die erste Etappe führt durch das kleine Dorf Tübach.

Die erste Etappe führt durch das kleine Dorf Tübach.

Bild: Luca Hochreutener

Von hier aus läuft man durch die ebenfalls kürzlich gebaute Mehrfamiliensiedlung auf der ehemaligen Zentrumswiese. Auf der rechten Seite sieht man die Dorfkirche. Danach kann man links auf die Ruhebergstrasse abbiegen und dieser bis zum Dorfbach folgen. Von dort aus geht es ein kleines Stück bergauf, bis man die Seeblickstrasse erreicht, der man von nun an folgt. Am Ende der Strasse befindet sich ein unscheinbarer Fussweg. Dieser führt durch ein kurzes Waldstück und schliesslich an einem Bauernhof vorbei. Spätestens hier eröffnet sich einem der Ausblick auf den Bodensee. Von hier aus geht es für ein längeres Stück geradeaus.

Noch ein letzter Blick auf den Bodensee, bevor wir nach Steinach hinabsteigen.

Noch ein letzter Blick auf den Bodensee, bevor wir nach Steinach hinabsteigen.

Bild: Luca Hochreutener

2 Steinach Wir haben die Gemeinde Tübach unterdessen verlassen und sind nun in Steinach angekommen. Wem hier bereits der Magen knurrt, kann im Restaurant Steinach eine Verstärkung zu sich nehmen.

Die Infotafel am Riegelhaus verrät die frühere Funktion des Kehlhofs.

Die Infotafel am Riegelhaus verrät die frühere Funktion des Kehlhofs.

Bild: Luca Hochreutener

Ein kurzes Stück muss man der Rorschacherstrasse folgen, um nach etwa 150 Metern nach links abzubiegen und auf die Burgstrasse zu gelangen. Danach spaziert man durch ein Einfamilienhausquartier, auch an einem schönen roten Riegelhaus vorbei, dem Kehlhof. Am Ende des Quartiers trifft man auf mehrere Gehege mit Hühnern und Vögeln. Unmittelbar danach passiert man eine Brücke, mit der man die Autostrasse überquert. Vorbei an Obstplantagen führen wir unsere Wanderung auf der Burgstrasse fort. Dessen Name verrät übrigens, was wir beim nächsten Wegpunkt vorfinden.

3 Ruine Steinerburg Historisch Interessierte kommen hier voll auf ihre Kosten. Auf dieser Wanderung kommen wir nämlich an der Steinerburg vorbei. Eine Infotafel verrät uns, dass diese einst von den Herren von Steinach bewohnt wurde und bereits über 800 Jahre alt ist. Innerhalb der Ruine gibt es eine kleine Feuerstelle und mehrere Ausgucklöcher, durch die man den direkten Blick auf Steinach und den Bodensee hat.

Der kleine Umweg zu der Ruine lohnt sich.

Der kleine Umweg zu der Ruine lohnt sich.

Bild: Luca Hochreutener

Setzt man die Wanderung fort, kann man auf der Wiese links Alpakas beim Grasen zuschauen. Nach einigen Metern trifft man wieder auf die Pfauenmoosstrasse, die man dann vorsichtig überqueren kann. Weiter geht es auf dem Frankrüti in Richtung Eigenmannshof. Ab hier folgt man dem Weg bis nach Berg.

Dieses Panorama bietet sich einem auf dem Höhenweg.

Dieses Panorama bietet sich einem auf dem Höhenweg.

Bild: Luca Hochreutener

4 Berg SG Es ist vielleicht nicht der charmanteste Teil der Wanderung, jedoch braucht sich das Dorf Berg mit seinem wunderbaren Blick auf den Bodensee auch nicht zu verstecken. Die Dorfstrasse führt uns an den Rand dieser Ortschaft, wo wir auf die Wilenstrasse wechseln. Und ab hier wird es wieder romantisch. Nachdem man durch die Bahngleisunterführung gelaufen ist, kommt man endlich wieder an den Wiesen und Bäumen vorbei, für deren Anblick sich diese Wanderung auch lohnt. Frühling pur! Ab hier braucht man eine Weile nur noch geradeaus zu laufen.

5 Schloss Dottenwil Eine Burg hatten wir, jetzt finden wir auf unserer Wanderung auch noch ein Schloss vor. Das Schloss Dottenwil liegt auf dem Hügel neben dem Bauernhof, an dem wir auf dieser Wanderung vorbeikommen. Das schlosseigene Restaurant ist von Frühling bis Herbst geöffnet. Von dort aus kann man auch eine sagenhafte Aussicht auf den Bodensee oder den Säntis geniessen.

Das Schloss Dottenwil steht auf einem kleinen Hügel.

Das Schloss Dottenwil steht auf einem kleinen Hügel.

Bild: Luca Hochreutener

Wer sich vom Schlossambiente aber nicht allzu lange aufhalten lassen möchte, folgt dem Weg weiter, an mehreren Bauernhöfen vorbei. Nach etwa einem Kilometer muss man links abbiegen, um nach weiteren 700 Metern zu einer kleinen Kapelle zu gelangen. Dort führt der Weg nach rechts bis zur nächsten Kreuzung, wo man wiederum nach links abbiegen muss. 100 Meter weiter vorne werden Ziegen gehalten. Auf deren Höhe gilt es rechts abzubiegen. Danach kommt man bald an einer Gärtnerei vorbei.

6 Watt bei Roggwil Es ist die zweitletzte Etappe dieser Wanderung und die letzte, bevor es in den Wald geht. Wo sich der Weg gabelt, halten wir uns rechts. So überqueren wir bald eine weitere Brücke und kommen zu einer Feuerstelle. Danach beginnt schon das Waldstück, für welches man gut eine Viertelstunde benötigt. Der Weg verläuft von hier aus fast konstant abwärts.

Der Wald liegt direkt vor Roggwil.

Der Wald liegt direkt vor Roggwil.

Bild: Luca Hochreutener

Just in dem Moment, in dem einen der Weg wieder aus dem Wald hinausführt, ist man schon in Roggwil. In gar nicht weiter Entfernung sieht man den Kybun-Tower

7 Roggwil, Post In der Thurgauer Gemeinde Roggwil endet diese Wanderung. Hier kann man entweder eines der Gastroangebote nutzen, wie das Restaurant Tres Amigos oder den Biergarten der Huus Braui oder den Bus 200 in die Richtungen St.Gallen oder Arbon nehmen.

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