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Wandertipp: Der Amdener Höhenweg bietet viele Höhepunkte

Das grösste Moorgebiet der Ostschweiz und eine atemberaubende Aussicht auf den türkisfarbenen Walensee sowie die Bündner- und Glarner-Alpen: Der Amdener Höhenweg ist ein wahres Wanderparadies.
Tim Frei
20 Bilder

Wandertipp: Der Amdener Höhenweg bietet viele Höhepunkte

Die Wanderung im Überblick

Start: Bergstation Walau (Amden)
Ziel: Arvenbüel
Strecke: 9 Kilometer
Wanderzeit: 3 Stunden
Aufstieg: 287 Meter
Abstieg: 305 Meter
Ausrüstung: Wanderschuhe. Für Kinderwagen nicht geeignet. Gaststätten: Diverse. Darunter die Alpwirtschaft Strichboden und Furgglen sowie das Restaurant Arvenbüel.
Parkplätze: Bei der Talstation der Sesselbahn Mattstock in Amden und in Arvenbüel.
Öffentlicher Verkehr: Mit dem Zug nach Ziegelbrücke, dann mit dem Postauto nach Amden.
Kartenmaterial: Landeskarte 1:25000, Blatt 1134 Walensee

1 Bergstation Walau (Amden)  Bevor es in Amden mit dem Wandern losgeht, nimmt man die Sesselbahn Mattstock zur Bergstation. Auf rund 1300 Metern über Meer beginnt dann der Wanderspass. Dabei lohnt sich der Blick nach unten immer wieder – die Aussicht auf den türkisfarbenen Walensee sowie die Glarner und Bündner Alpen ist beeindruckend. Nach rund zehn Minuten einem flachen Kiesweg entlang, bietet sich in der Alpwirtschaft Strichboden eine erste Möglichkeit für eine Kaffeepause. Eine kleine Alpstrasse, gesäumt von Alpweiden, führt einem nach Hinter Höhi hinauf. Wer sich eine Erfrischung gönnen will, findet diese in einer Kneippanlage. Nach einem leicht bewaldeten Abschnitt erreicht man schliesslich Hinter Höhi, wo sich eine traumhafte Hochebene öffnet.

2 Hinter Höhi  Hier auf rund 1400 Metern über Meer beginnt die Wanderung erst richtig. Entlang eines Natursträsschens nähert man sich ebenaus einem geschützten Moorgebiet – eine sumpfige, mit Legföhren überwachsene Naturlandschaft von nationaler Bedeutung. Mit über sechs Quadratkilometern ist es die grösste Moorlandschaft der Ostschweiz. Die Vegetation ist äusserst vielfältig: Fichten- und Bergföhrenwälder, Enziane, Nelken, Sumpfdotterblumen, Sonnentau, Wollgras, Alpenrosen und vieles mehr. Dieses Moorgebiet ist deshalb und wegen seiner Grösse wie ein kleiner Nationalpark und nebst der aussergewöhnlichen Aussicht das Prunkstück dieser Wanderung. Eine idyllisch gelegene Schweizer-Familien-Feuerstelle lockt zudem zur Rast.

3 Stöcklersiten  Schliesslich öffnet sich auf dem Weg Richtung Arvenbüel ein von Wiesflächen durchsetztes Plateau. Beim nächsten Wegweiser dreht der Amdener Höhenweg halbrechts zum Fuss des Gulmen. Ein kurzer und steiler Abschnitt führt zur Alpwirtschaft Furgglen hoch.

4 Furgglen  Der Lohn für den Anstieg folgt sogleich – die Alpwirtschaft ist eine beliebte Einkehrmöglichkeit mit Blick auf den Mattstock und bis in die Ebene am Walensee hinunter. Auch Kinder kommen hier auf ihre Kosten: Hunde, Katzen, Hühner und sogar Kühe sind zum Anfassen nahe. Auf schmalen, teils steinigen Wegen wandert man dem Hang entlang, ehe kurz vor der Alp Hüttlisboden ein weiterer steiler Abschnitt aufwärts folgt.

5 Hüttlisboden  Am Wiesenhügel der Alp Hüttlisboden – mit 1510 Metern über Meer der höchste Punkt dieser kurzweiligen Wanderung – gibt es viele Ruheplätze mit Feuerstellen. Nach einem kurzen felsdurchsetzten Abstieg durch ein Wäldchen dreht der Weg zur Südseite ab und quert den Wiesenhang zur Verzweigung Schwysolen. Von hier aus blickt man auf den über 2000 Meter hohen Leistchamm. Schliesslich erreicht man die Alpstrasse zur Vorder Höhi. Doch statt dort hochzuwandern, folgt man der Strasse nach Altschen hinunter. Nach einem kurzen Gegenaufstieg beginnt ein weicher Wiesenweg. Dieser reizt zum Barfusswandern. Doch auch ein Picknick bietet sich in dieser Gegend an. Was auf dieser etwa dreistündigen Wanderung generell gilt, trifft für diesen Abschnitt besonders zu: Man kann in dieser Idylle so richtig abschalten und den Alltagsstress für ein paar Stunden vergessen. Am Waldrand folgt man dem Weg abwärts an kleinen Ferienhütten vorbei, ehe man das Chaletdorf Arvenbüel erreicht.

6 Arvenbüel  Wer sich bis hier noch nicht stärken konnte, der kann dies beim Restaurant Arvenbüel nachholen. Besonders empfehlenswert ist die hausgemachte Bratwurst. Via dem stündlich verkehrenden Postauto gelangt man Richtung Amden beziehungsweise nach Ziegelbrücke. Wer die Zeit findet, sollte in Amden unbedingt noch einen Zwischenstopp einlegen – der Blick auf den Walensee ist einmalig.

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