Wandertipp: Durch den Wald am Wildberg

Dieser Rundweg führt von Jonschwil bis nach Bisacht und zurück. Mit etwas Glück begegnet man dem einen oder anderen Wildtier.

Rosa Schmitz
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28 Bilder

Die Wanderung im Überblick

Start: Jonschwil, Winkelstrasse
Ziel: Jonschwil, Winkelstrasse
Strecke: 6,75 Kilometer
Wanderzeit: 1 Stunde 45 Minuten
Aufstieg: 199 Meter
Abstieg: 199 Meter
Ausrüstung: Gutes Schuhwerk, auf der Strasse für Kinderwagen geeignet, auf dem Wanderweg nicht
Gaststätten: Restaurant Wildberg, Wildberg 429, 10–20 Uhr, Di/Mi Ruhetag; Schöpfli, Oberdorfstrasse, täglich ab 13 Uhr
Parkplätze: Nicht vorhanden
Öffentlicher Verkehr: Mit dem Zug bis Uzwil oder Wil, dann per Bus nach Jonschwil, Haltestelle Winkel
Kartenmaterial: 1:25000, Blatt 1093 Hörnli und 1094 Degersheim

1 Jonschwil

Winterschuhe schnüren, Kappe auf, Handschuhe an – los geht’s. Die Wanderung beginnt in Jonschwil, an der Bushaltestelle «Winkel» an der Winkelstrasse. Hier hält die Nummer 730 im Halbstundentakt. Von der Haltestelle sind es nur wenige hundert Meter nach Osten durchs Dorf, bis man rechts auf die asphaltierte Wildbergstrasse gelangt. Diese Strasse ist die direkteste Verbindung zum Wildberg. Die schmale Strasse ist ganzjährig begeh- und befahrbar und ist auch für Wanderer mit Kinderwagen geeignet. Teile der Wanderung zum Wildberg können auf gelb markierten Wanderwegen zurückgelegt werden, die allerdings nicht kinderwagentauglich und im Winter je nach Witterung nur bedingt begehrbar sind. Der erste Abschnitt der Wanderung verläuft kurvenreich. Da auch Autos auf der Wildbergstrasse fahren, gilt es aufmerksam zu sein. Nach etwa 30 Minuten begegnet man zum ersten Mal den Pferden des nahegelegenen Fribyhofs. Hat man es einmal den steilen Hügel hinauf bis zu den Stallungen geschafft, gibt es bei guter Witterung eine tolle Aussicht bis nach Wil. Danach geht es in den Wald.

2 Restaurant Wildberg

Der Geruch von Tau auf frisch geschnittenem Gras liegt in der Luft. Der Weg führt entlang mächtiger Laubbäume, von denen im Herbst hell- und dunkelbraun gefärbte Blätter abfallen. Nach knapp drei Kilometern kommt man zu einer Lichtung der Begierde: der Wildberg. Hier ist der höchste Punkte der Wanderung schon fast erreicht. An sonniger Lage mit schöner Fernsicht lädt das Restaurant Wildberg zur Einkehr. Das beliebte Gasthaus liegt etwa auf halber Strecke – erreicht hat man es nach 60 Minuten. Der «Wildberg» lädt zum Entspannen, Erholen und Essen ein. Fondue und Raclette stehen hier ebenso auf der Karte wie deftige Cordon bleus und Steaks. Bewacht wird das Restaurant von einem Kater. Dieser sitzt gerne am Hauseingang und beobachtet die vorbeigehenden Menschen. Manchmal steht er sogar auf und begleitet sie ein paar Schritte auf ihrer Wanderung. Kurz nach dem Restaurant endet die asphaltierte Strasse und mündet in eine Naturstrasse, die in den Wald führt. Der Anstieg dauert noch etwas an, ab hier wird er aber sanfter. Autos sind ab diesem Punkt nicht mehr erlaubt.

3 Bisacht

Bis nach Bisacht sind es nur noch knapp 30 Minuten. Die Wanderung führt weiter durch den Wald – nun aber angenehm bergab. Der Bewuchs wird dichter und das Walderlebnis dadurch noch facettenreicher. Auf morschen Baumstümpfen wachsen Pilze in allen möglichen Grössen. Es lohnt sich, ein Buch mit Abbildungen und Namen der verschiedenen Blumen und Pflanzen mitzunehmen. Es ist aber etwas Vorsicht geboten, da dieser Streckenabschnitt ziemlich matschig sein kann und man bei mangelnder Aufmerksamkeit leicht ausrutscht. Unterwegs sieht man so manches Bächlein durch die grüne Landschaft fliessen.

4 Schöpfli

Sobald man den Wald verlassen hat, ist es nicht mehr weit bis zur letzten Kurve, wo sich eine schön gelegene Sitzbank befindet, die zum kurzen Verweilen einlädt. Danach verläuft der Weg relativ gerade, umgeben von grossen Feldern. Auf beiden Seiten der Strasse stehen einige kleine Gebäude und Bauernhöfe. Hunde bellen. Kühe und Schafe grasen. Schweine spielen in ihren Freigehegen. Bald ist das «Schöpfli» erreicht: Die Besenbeiz zum letzten Verweilen ein. Hier können Wanderer noch einmal die Ruhe geniessen, bevor sie ihren Rückweg nach Jonschwil antreten. Das Dorf ist nur noch weinige Hundert Meter entfernt. Man kann vor hier aus bereits die ersten Hausdächer sehen.

5 Jonschwil

Auf der Oberdorfstrasse geht es zurück, bis nach etwa 15 Minuten die Bushaltestelle Winkel in Jonschwil erreicht ist.

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