Wandertipp
Bunte Bäume und ein weiter Blick ins Rheintal: Herbstlicher Rundweg durch den Hümpelerwald und Nonnenbommert

Die kurze Rundtour durch den Balgacher Wald ist ein Vergnügen für die Sinne: Vögel zwitschern einem die Ohren voll, der Geruch vom taunassen Gras und feuchter Erde liegt in der Luft, die herbstlichen Bäume sind ein wahrer Augenschmaus. Einige Bänke mit schönem Ausblick laden hier zum Verweilen und Geniessen ein. Die Route kann beliebig verlängert oder verkürzt werden.

Saskia Ellinger
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12 Bilder

Bild: Saskia Ellinger

Infos zur Wanderung

Start: Wildstiftenweg, Heerbrugg
Ziel: Brändlihangstrasse, Heerbrugg
Strecke: 3,99km
Wanderzeit: 1 h 25 min.
Aufstieg: 264,3 m
Abstieg: 264,3 m
Ausrüstung: Gutes Schuhwerk, Wanderung nicht für Kinderwagen geeignet.
Gaststätten: Auf der vorgeschlagenen Route befinden sich keine Einkehrmöglichkeiten. 
Öffentlicher Verkehr:  Bus 302 von Bahnhof Heerbrugg in Richtung Berneck, Haltestelle Heerbrugg, Schulen.
Parkplätze: Je nach Wochentag bei der Schule in Heerbrugg oder im Ortszentrum
Kartenmaterial: 1:25'000 Blatt 1076 St.Margrethen.

1 Wildstiftenweg Die Wanderung beginnt bei der Brändlihangstrasse. Schon nach wenigen Metern bergauf befindet sich auf der linken Seite der Wildstiftenweg. Durch die Beschilderung, die Stiegen sowie ein grosses pinkes Graffiti am Ende der Treppe ist der Anfang des Weges gut erkennbar.

Der Wildstifenweg ist schon nach wenigen Metern auf der Brändlihangstrasse erreicht und kaum zu übersehen.

Der Wildstifenweg ist schon nach wenigen Metern auf der Brändlihangstrasse erreicht und kaum zu übersehen.

Bild: Saskia Ellinger
An einer Gabelung folgt die Route weiter dem Wildstiftenweg.

An einer Gabelung folgt die Route weiter dem Wildstiftenweg.

Bild: Saskia Ellinger

Der Wildstiftenweg führt etwa zehn Minuten lang in Serpentinen einige Treppen hinauf. Durch die vielen Bäume ist man beim Aufstieg vor der Sonne und allzu grosser Hitze geschützt. Anschliessend gelangt man an eine Gabelung: Statt weiter bergauf führt die Route nun nach links, wo der Wildstiftenweg recht eben am Hang entlang verläuft – nur wenige Steigungen und Senkungen müssen gemeistert werden. Ab und zu ist der Weg sehr naturbelassen, Wurzeln und grössere Steine erfordern Trittsicherheit.

Die Route verläuft kurz entlang der Hümpelerstrasse.

Die Route verläuft kurz entlang der Hümpelerstrasse.

Bild: Saskia Ellinger

2 Hümpelerstrasse Die Tour verläuft ein kurzes Stück auf der Hümpelerstrasse, ein breiter und teils verwachsener Schotterweg. Anschliessend folgt die Route der Beschilderung Richtung Hümpelerwald, die über einen kurzen Waldpfad zur Forsthusstrasse führt.

3 Forsthusstrasse Auf der Forsthusstrasse angekommen geht man etwa fünfzehn Minuten den breiten Schotterweg bergauf. Hin und wieder sind die Bäume neben der Strasse abgeholzt: Die Sonne strahlt hier auf den Weg und gleichzeitig ergibt sich dadurch ein freier Blick ins Rheintal.

Der Blick ins Rheintal von der Forsthusstrasse aus.

Der Blick ins Rheintal von der Forsthusstrasse aus.

Bild: Saskia Ellinger
Der Forsthusweg ist teils verwachsen, Gräser und andere Pflanzen reichen einem bis zur Hüfte.

Der Forsthusweg ist teils verwachsen, Gräser und andere Pflanzen reichen einem bis zur Hüfte.

Bild: Saskia Ellinger

4 Forsthusweg Die Abzweigung zum Forsthusweg ist etwas versteckt: Bei einer Hütte auf der linken Seite muss man hinter der Hütte eine Feuerstelle mit mehreren Bänken durchqueren. Anfangs ist der Weg dann noch gut erkennbar, später ist er verwachsen, nur ein kleiner Pfad lässt den Weg noch vermuten.

Die Nonnenbaumertstrasse hält nicht unbedingt, was der Name verspricht: Hier sind keine Nonnen anzutreffen. Dafür aber jede Menge verschiedene Bäume.

Die Nonnenbaumertstrasse hält nicht unbedingt, was der Name verspricht: Hier sind keine Nonnen anzutreffen. Dafür aber jede Menge verschiedene Bäume.

Bild: Saskia Ellinger

5 Nonnenbaumertstrasse Auf der Nonnenbaumertstrasse angekommen geht die Route anfangs wieder den Hang hinauf. Nach dem kurzem Anstieg folgt ein langes und schattiges Stück bergab.

Der Ausblick von der Nonnenbaumertstrasse kurz vor dem Einbiegen auf den Lehmenweg.

Der Ausblick von der Nonnenbaumertstrasse kurz vor dem Einbiegen auf den Lehmenweg.

Bild: Saskia Ellinger
Der Lehmenweg, der rechts von der Nonnenbaumertstrasse wegführt, ist gut erkennbar.

Der Lehmenweg, der rechts von der Nonnenbaumertstrasse wegführt, ist gut erkennbar.

Bild: Saskia Ellinger

6 Lehmenweg Nach einiger Zeit auf der Nonnenbaumertstrasse geht die Route rechts auf einen kleinen Pfad: den Lehmenweg. Anfangs ist er noch mit Schotter präpariert, jedoch nur ein kurzes Stück. Dann macht der Weg seinem Namen alle Ehre: Ein schmaler Trittpfad, dessen Boden oft lehmig und auch feucht ist.

Der Lehmenweg: Auf diesem Bild ist ein recht trockener Abschnitt abgebildet. Teilweise ist er jedoch feucht und rutschig, je nach Witterung des aktuellen Tages respektive der vorigen Tage.

Der Lehmenweg: Auf diesem Bild ist ein recht trockener Abschnitt abgebildet. Teilweise ist er jedoch feucht und rutschig, je nach Witterung des aktuellen Tages respektive der vorigen Tage.

Bild: Saskia Ellinger
Eine weitere «Strasse» dieser Route: die Kirchwaldstrasse.

Eine weitere «Strasse» dieser Route: die Kirchwaldstrasse.

Bild: Saskia Ellinger

7 Kirchwaldstrasse Diese Strasse ist noch weniger eine klassische Strasse, als die vorigen: Ein kleiner Schotterweg führt durch den Wald namens Nonnenbommert. Die Route verläuft nur ein kurzes Stück auf der Strasse, bevor es wieder auf einen Waldweg geht.

Der Hümpelerweg ist ein schattiger Weg durch den Wald, der teilweise wurzlig und matschig ist.

Der Hümpelerweg ist ein schattiger Weg durch den Wald, der teilweise wurzlig und matschig ist.

Bild: Saskia Ellinger

8 Hümpelerweg Der Eingang zum Hümpelerweg ist recht versteckt auf der linken Seite zu finden. Teilweise ist es auch hier recht feucht und matschig. Zudem sind hier ab und zu Mountainbikerinnen und -biker unterwegs, weswegen man den Weg aufmerksam begehen sollte. Übel kann man es den Fahrradbegeisterten jedoch nicht nehmen: Mit seinen wenigen und niedrigen Wurzeln sowie den nicht allzu scharfen Kurven ist er ein Paradies für passionierte Bikerinnen und Biker.

Einige Bänke laden zum Verweilen und Geniessen ein. Auf dem Hümpelerweg gibt es sogar einen mit Tisch - ideal für ein kleines Picknick.

Einige Bänke laden zum Verweilen und Geniessen ein. Auf dem Hümpelerweg gibt es sogar einen mit Tisch - ideal für ein kleines Picknick.

Bild: Saskia Ellinger
Bei der Weggabelung folgt die Route dem linken Pfad bergab.

Bei der Weggabelung folgt die Route dem linken Pfad bergab.

Bild: Saskia Ellinger

Recht gegen Ende gibt es beim Hümpelerweg eine Gabelung, bei der die Route dem linken Weg bergab folgt. Auch hier gilt Vorsicht: Wurzeln, tiefhängende Äste und ab und zu matschige Stellen könnte für Sturzgefahr sorgen. Nach kurzer Zeit kommt man wieder zur Kreuzung beim Wildstiftenweg.

Ein Blick zurück: Fahrradspuren zeigen den Weg zur Brändlihangstrasse.

Ein Blick zurück: Fahrradspuren zeigen den Weg zur Brändlihangstrasse.

Bild: Saskia Ellinger

9 Brändlihangstrasse Statt dem Wildstiftenweg wieder zum Ausgangspunkt zu folgen, verläuft die Route nach etwa 100 Metern links den Berg hinab. So werden die vielen Stufen umgangen. Der schmale und teils nasse Weg führt auf eine Weidewiese, weshalb auch zweimal ein Viehzaun geöffnet und natürlich wieder geschlossen werden muss. Nach einem kurzen Weg über eine weitere Wiese – Fahrradspuren geben einem Orientierung – kommt man sogleich auf die Brändlihangstrasse. Hier kann man zum letzten Mal den Ausblick ins Rheintal, genauer gesagt auf Heerbrugg, geniessen.

Schicke Häuser und ein Blick über Heerbrugg im Rheintal: Die Brändlihangstrasse ist die letzte Etappe der Wanderung.

Schicke Häuser und ein Blick über Heerbrugg im Rheintal: Die Brändlihangstrasse ist die letzte Etappe der Wanderung.

Bild: Saskia Ellinger

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