Wandertipp
Aus dem Nebel in die Sonne: Wanderung am Fusse des Hohen Kasten

Die Wanderung führt vom Dorf Lienz unter der Felswand des Lienzer Spitz durch und hinunter nach Sennwald. Bei nebligem Wetter eignet sich diese Wanderung für alle, die Ruhe suchen.

Elia Fagetti
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Beim Aufsteig durch den Nebel, empfiehlt es sich gut auf seine Tritte zu achten.
16 Bilder
Entlang der Route gibt es einige Brücken.
Der Wanderweg ähnelt einem Schleichweg.
Der Weg ist steil entlang des Bachs.
An gewissen Stellen lohnt sich das Verweilen.
Der Fels erscheint fast blau.
Die Sonne blinzelt immer wieder durch die Bäume.
Immer den Wegweisern genau folgen, sonst endet man im Gestrüpp.
Noch ein kleines bisschen und man hat es durch den Nebel geschafft
Langsam aber sicher lichtet sich die Nebelsuppe.
Über der Nebeldecke angekommen, wird es gleich wärmer.
Ein versteckter Blick auf die drei Schwestern.
Gleich sieht man den Lienzer Spitz.
Auf der oberen Parallelstrasse angekommen, begrüsst einem die Sonne.
Der Lienzer Spitz von unten.
Ab hier ist der Weg einfacher.

Beim Aufsteig durch den Nebel, empfiehlt es sich gut auf seine Tritte zu achten.

Bild: Elia Fagetti (Lienz, 12. November 2021)

Infos zur Wanderung

Start: Lienz, Dorf
Ziel: Sennwald, Post
Strecke: 6.5 km
Wanderzeit: 2 h 20 min.
Aufstieg: 454 m
Abstieg: 465 m
Ausrüstung: Gutes Schuhwerk sehr empfohlen, Wanderung nicht für Kinderwagen geeignet.
Gaststätten: Restaurant Rössli-Büchel direkt neben der Haltestelle «Lienz, Dorf» (071 766 11 41); an der Strasse «Strick» in Sennwald stehen die Restaurants Pfiffner Gastro und Schäfli.
Öffentlicher Verkehr: Bus 300 von Altstätten SG in Richtung Buchs
Parkplätze: Schwendirank
Kartenmaterial: Landeskarte 1:25'000, Blatt 1115, Säntis.

1 Lienz, Dorf Von der Haltestelle «Lienz, Dorf» führt die Route kurz entlang der Hauptstrasse in Richtung Sennwald, beim Alten Postweg geht es den Hügel hinauf. Kurz darauf trifft man auf eine Kreuzung. Folgt man kurz der Strasse «Im Lenz» bis zur zweiten Biegung, findet man dort den Beginn der gekennzeichneten Wanderwege.

2 Beginn des Wanderwegs Der Wanderweg führt entlang des Schindlerenbachs parallel zu den Serpentinenstrassen hoch zur Anhöhe von Plona. Am Wandertag wabert der Nebel in dichten Schwaden. So wirkt die Wanderung einsam und ruhig. Der Weg entlang des Bachs ist immer wieder durch Blätterwerk verdeckt, wirkt mehr wie ein Schleichweg und ist steil. Alle, die gerne einmal den Trubel und die Hektik des Alltags für einen Moment vergessen wollen, wandern hier hinauf. Kurz vor der Anhöhe geht ein Wanderweg über eine Kuhweide und führt auf die asphaltierte Strasse.

3 Skilift bei Plona Nach dem Aufstieg entlang des Bachs nivelliert sich die Umgebung zu einem Plateau. Hier findet sich ein Skilift. Bei genug Schneefall findet man hier die Familien der Umgebung beim Skifahren. Weil die Piste kurz und nicht sehr steil ist, ist es der perfekte Ort, um das Skifahren zu lernen. Weiter in Richtung Plona nimmt man die zweite Kreuzung und geht auf dem Waldpfad Richtung Sennwald. Dabei führt der Weg am oberen Teil des Skilifts vorbei. Bei der Kreuzung neben dem Bach nimmt man den Weg über die Brücke und begibt sich in den Wald.

4 Strassen kreuzen sich nicht Folgt man dem Weg in den Wald, so fühlt man sich in eine unbeschriebene Fantasy Welt gezogen. Man erwartet, Feen, Kobolde und Elfen zu sehen. Doch Achtung: Die Strasse führt nicht durchgehend bis zum Lienzer Spitz. Nach etwa der Hälfte des Weges, mitten in der Rhode Lienz, sieht man einen Wegweiser. Hier muss man den Aufstieg beginnen. Wer einfach weiter geradeaus läuft, der kämpft schneller mit dem Gestrüpp, als ihm lieb ist. Der Aufstieg zur Parallelstrasse ist anstrengend, lohnt sich aber. Denn im Verlauf des Aufsteigs durchbricht man die Nebelwand und man wird mit Sonnenschein belohnt. Auf der Paralellstrasse angekommen, ist man direkt unter dem «Lienzer Spitz».

5 Parkplatz «Schwendirank» Folgt man dem Weg weiter, kommt man unweigerlich zum Parkplatz «Schwendirank». Wer nicht mit dem öffentlichen Verkehr anreisen möchte, kann hier sein Auto parkieren und die Wanderung von Sennwald her begehen. Hier endet die Wanderung de facto auch. Wer den Wald oberhalb von Sennwald sehen will, oder mit dem öffentlichen Verkehr angereist ist, der folgt einfach der Strasse ins Dorf. Das Ende der Wanderung ist an der Haltestelle «Sennwald, Post».

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