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Wandertipp: Alpsteinluft in der "Risi"

Diese Rundwanderung von Brülisau zum Ruhsitz und wieder zurück bietet Sicht auf den Alpstein, breite Felder und hübsche Waldwege.
Text und Bilder: Miranda Diggelmann
20 Bilder

Wandertipp Miranda März

Die Wanderung im Überblick

Start: Kirche Brülisau
Ziel: Kirche Brülisau
Strecke: 6 Kilometer
Wanderzeit: 2 Stunden
Aufstieg: 365 Meter
Abstieg: 365 Meter
Ausrüstung: gutes Schuhwerk von Vorteil, nicht mit dem Kinderwagen zu bewältigen
Gaststätten: Berggasthaus Ruhsitz, ab November: Freitag bis Sonntag geöffnet (Sonntag bis 18 Uhr), ab Mai: Mittwoch Ruhetag, ansonsten geöffnet
Parkplätze: vor der Kirche in Brülisau
Öffentlicher Verkehr: mit dem Postauto bis Kastenbahn, Brülisau Kartenmaterial: 1:25000, Blatt 1115 Säntis

1. Kirche Brülisau An einem frühlingshaften Samstagnachmittag im März, um 13.35 Uhr, beginnen wir unsere Wanderung in Brülisau. Das Auto haben wir auf einem Parkplatz vor der Kirche abgestellt. Wanderlustige, die mit öV unterwegs sind, können den Bus bis zur Postautohaltestelle Kastenbahn, Brülisau nehmen. Diese ist gleich neben dem grossen Parkplatz. Von hier aus spazieren wir in Richtung Kirche. Kurz davor angelangt biegen wir rechts ab. Wir folgen dem gelben Wegweiser «Wanderweg» auf einer noch geteerten Strasse. Rechts von uns ist bereits der Ruhsitz, auch «Risi» genannt, zu erkennen. Bei der nächsten Verzweigung biegen wir links in Richtung Resspass ab. Hier ist es angenehm schattig – für heisse Sommertage wäre der Weg also ideal. Bald kommen wir über ein kleines Brücklein, nach welchem wir rechts abbiegen. Wir folgen dem Wanderweg und gehen nun auf einem Kiesweg.

2. Horstbach  Zu unserer Rechten befindet sich ein Bach namens Horstbach. Über ein Feld gelangen wir zu einem roten Holzkreuz. Geniesser können hier auf einer Bank ausruhen. Beim nächsten Wegweiser überqueren wir den Bach, dann geht’s links hinauf und weiter dem Bach entlang, bis wir zu einer geteerten Strasse kommen. Auf dieser biegen wir rechts ab. Von hier aus bietet sich eine wunderbare Sicht auf den Alpstein. Wir haben tolles Wetter erwischt – es ist nicht zu heiss, nicht zu kalt. Obschon wir von hier aus schon Schnee sehen können, wandern wir im T-Shirt. Bei der nächsten Verzweigung halten wir links. Bald kommt ein Wegweiser, der mit «Ruhsitz» angeschrieben ist. Diesem folgen wir weiter. Es heisst, dass es jetzt noch 50 Minuten bis zum Gasthaus dauert. Bald kommen wir an einer Moorlandschaft vorbei, das sieht richtig schön aus – auch wenn hier die Turnschuhe durchaus mal etwas nass werden können. Spätestens jetzt kriegen Leute mit wasserdurchlässigem Schuhwerk ohnehin nasse Socken, denn: Wir kommen bei schneebedeckten Feldern an. Nach ein paar hundert Metern durch den Schnee stapfen, gelangen wir erneut zu einer Brücke und überqueren den Bach wieder. Dann geht’s weiter links hinauf. Wir gehen nun eine Weile über Felder und Schneeflächen.

3. Fulen  Dann geht’s weiter links hinauf. Wir gehen nun eine Weile über Felder und Schneeflächen. Rechts hinter uns ist stets der Säntis zu sehen, links von uns der Hohe Kasten. Die letzten paar Meter bis zum Ruhsitz gehen wir dann erneut auf geteerter Strasse.

4. Ruhsitz  Nach rund eineinhalb Stunden haben wir das Berggasthaus Ruhsitz erreicht. Hier gibt es kalte und warme Küche, ausserdem eine Dessertkarte und diverse Getränke. Nach einer kurzen Pause und einer kleinen Verpflegung geht die Wanderung weiter. Wir gehen hinten aus dem Restaurant hinaus Richtung Brülisau. Im Sommer gibt es hier die Möglichkeit mit Monstertrottinetts – Tretroller mit sehr grossen Reifen – zurück ins Tal zu fahren, im Winter mit Schlitten.

5. Rossberg  Mit Sicht auf das Dorf Appenzell folgen wir nun weiter dem Wanderweg, links hinunter. Dieser führt teilweise über Wiesen und gepflasterte kleine Wege, teilweise über die geteerte Strasse. Bald schon ist auch Brülisau mit der hübschen Kirche mitten im Dorf ersichtlich.

6. Kirche Brülisau  Nochmals rund 30 bis 40 Minuten später gelangen wir zurück auf den Parkplatz, wo wir gestartet sind. Nicht nur der Rundweg ist geschafft, auch wir sind ziemlich müde. Aber zufrieden und voll von Eindrücken. Unser Fazit: Eine tolle Wanderung für Gross und Klein, gutes Schuhwerk von Vorteil, nicht mit dem Kinderwagen zu bewältigen, perfekt für einen sonnigen Frühlingstag.

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