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Durch's winterliche Wiler Wunderland

Dieser Spaziergang führt vom Bahnhof durch die Quartiere zum Aussichtspunkt «Wiler Turm» und durch die Altstadt wieder zurück.
Gianni Amstutz
WP-Karte_21_12_17

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Die Wanderung im Überblick

Start und Ziel: Wil Bahnhof
Strecke: 6,1 Kilometer
Wanderzeit: 1 Stunde 35 Minuten
Aufstieg: 172 Meter
Abstieg:172 Meter
Ausrüstung: Gute Schuhe empfohlen, nicht für Kinderwagen geeignet.
Gaststätten: Sowohl an der Oberen Bahnhofstrasse als auch in und um die Altstadt gibt es zahlreiche Cafés und Restaurants.
Parkplätze: Sind im ganzen Stadtgebiet vorhanden.
Öffentlicher Verkehr: Der Bahnhof Wil ist mit dem Bus und Zug problemlos erreichbar.
Kartenmaterial: Blatt 1073 Wil, 1:25000.

1 Wil Bahnhof Weiss, so weit das Auge reicht. Das Wetter für diesen Spaziergang könnte wahrlich besser sein. Glücklicherweise beträgt die Wanderzeit nur eineinhalb Stunden. So können die 6,12 Kilometer problemlos auch bei winterlichem Wetter zurückgelegt werden. Der Weg startet beim Bahnhof und führt erst einmal durch städtisches Gebiet, bevor man die Quartiere hinter sich lässt. Dieser Wechsel von Passagen, die sich durch die Stadt ziehen, und Wegen, die über Felder und durch Wälder in der Natur führen, ist charakteristisch für diese kurze Wanderung. Nach fünf Minuten erreicht man das Ende der Oberen Bahnhofstrasse.


2 Stadtweier Anstatt in ein Café zu führen und so der eisigen Kälte und dem Schnee, der gefühlt immer noch zentimeterweise fällt, zu entkommen, biegt der Weg nach links ab in Richtung Stadtweier. Dieser ist bis auf einen kleinen Teil in der Mitte, der sich um die Wasserfontäne zieht, schneebedeckt. Im Hintergrund zeigt sich das für Wil typische Panorama der Altstadt. Dieses sah auch schon schöner aus und bietet bei diesem Wetter kein gelungenes Postkartenmotiv. Dem von der Altstadt entfernten Weg um den Weier folgend, trifft man auf ein Schild, das einem den Weg zum Wiler Turm weist. Diese Schilder sind auf der ganzen Stecke verteilt und garantieren, dass man den Weg nicht verfehlen kann. Über eine kleine Brücke passiert man den Chrebsbach. Danach steigt der Pfad leicht an, führt vorbei an einigen neugierigen Ziegen, die ob des unerwarteten Besuchers schnuppernd die Köpfe aus dem Stall strecken, und erreicht schliesslich einen kleinen Spielplatz. Von hier geht es weiter durch Quartierstrassen. Wanderwege im klassischen Sinne sind noch keine in Sicht.


3 Wiberg Irgendwann gelangt man zum Wiberg. Hier steht die Bürgertrotte. Gleich dahinter befinden sich die Rebberge, wo von Frühling bis Herbst die Trauben für den Wiler Wein gedeihen. Den Rebstöcken folgend, führt der Weg einige Minuten steil bergauf. Gutes Schuhwerk ist hier Pflicht – ungeachtet der Jahreszeit. Nach einer Viertelstunde erreicht man einen Wald. In diesem folgt eine weitere kurze Steigung, bevor man den höchsten Punkt erreicht.

4 Wiler Turm Sobald sich der Wald lichtet, zeichnen sich in der Ferne die Umrisse des Wiler Turms ab. Nach zehn Minuten Fussmarsch gelangt man zu diesem. Auf dem Weg dorthin hat es am Waldrand eine Feuerstelle. Beim Turm angekommen, steht man vor der Entscheidung, ob man die 189 Stufen bis zur Aussichtsplattform in Angriff nehmen will oder darauf verzichtet. Da die Stufen schneebedeckt sind und sich etwas glatt anfühlen, ein Schild darauf hinweist, dass die Stadt keine Haftung übernimmt und die Sicht, welche bei gutem Wetter bis zum Bodensee, den Churfirsten und den Gipfeln des Berner Oberlandes reichen soll, wegen des anhaltenden Schneefalls nicht weiter reicht als einige hundert Meter, geht es ohne Umweg weiter.

5 Bergtalweg Die Route zurück führt über den Kaiserlindenweg bis zum Bergtalweg. Diesem folgend, erreicht man wieder den Stadtweier, passiert diesen und steht bald schon vor dem Tor zur Altstadt.

6 Altstadt Ein Besuch der Altstadt lohnt sich. Mit dem Hof, dem Wahrzeichen Wils, und dem Baronenhaus sowie den zahlreichen historischen Gebäuden versprüht sie einen ganz eigenen Charme. Von der Altstadt aus sind es nur noch wenige Minuten zum Ausgangspunkt am Bahnhof Wil. Dazu läuft man die Obere Bahnhofstrasse, die Fussgängerzone der Stadt, hinunter.Wer von der Wanderung hungrig oder durstig geworden ist, findet hier oder in der Altstadt verschiedene Verpflegungsmöglichkeiten.

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Bild: Gianni Amstutz
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16 Bilder

Wanderung 21-12-2017

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