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Wandertipp: Stadtspaziergang ins Grüne

Gestartet im geschichtsträchtigsten Teil St.Gallens, geht es hoch hinaus. Dort wird man mit einer traumhaften Aussicht belohnt.
Samira Hörler
Das Klosterviertel lockt Touristen von überall her nach St.Gallen. (Bild: Samira Hörler)
(Bild: Samira Hörler)
(Bild: Samira Hörler)
(Bild: Samira Hörler)
Vom Restaurant Falkenburg aus hat man einen wunderschönen Ausblick über die Stadt St.Gallen. (Bild: Samira Hörler)
Bei der heutigen Mühleggbahn soll sich Gallus vor gut 1400 Jahren niedergelassen haben (Bild: Samira Hörler)
(Bild: Samira Hörler)
7 Bilder

Wandertipp: Stadtspaziergang ins Grüne

Die Wanderung im Überblick

Start: Klosterviertel St. Gallen
Ziel: Riethüsli
Strecke: 3 Kilometer
Wanderzeit: 120 bis 160 Minuten (mit Pausen)
Aufstieg: 154 Meter
Abstieg: 74 Meter
Ausrüstung: leichtes Schuhwerk
Gaststätten: Café Mühlegg, Di bis Fr 8–18.30 Uhr, Sa und So 8–18 Uhr, Montag Ruhetag; Restaurant Falkenburg, Mo bis Sa 11–23 Uhr, So und Feiertage 11–22 Uhr.
Parkplätze: St.Galler Innenstadt
Öffentlicher Verkehr: Mühleggbahn (ausser Betrieb), Bus 2/8 Richtung Bach St.Georgen, Haltestelle Mühlegg
Kartenmaterial: 1:25000, Blatt 1075 Rorschach und 1095 Gais

1 Klosterviertel St.Gallen  Der Start dieser Wanderung befindet sich in der Altstadt St. Gallens, genauer gesagt im weltberühmten Klosterviertel. Die Geschichte der Stadt reicht weit zurück: Den Beginn markiert die Legende um den Heiligen Gallus um 600 nach Christus. Das Kloster selbst wurde im Jahre 719 vom alemannischen Priester Otmar gegründet. Zu Ehren des Heiligen Gallus rief dieser die Abtei «Sankt Gallen» ins Leben. Nach anfänglicher Autonomie ging das Kloster in den Orden der Benediktiner über. Dessen Regeln galten bis zum Untergang der Abtei im Jahr 1805. Das Galluskloster war während seiner fortlaufenden Geschichte ein Brennpunkt der Wissenschaften und der Kultur. Die ehemalige Klosterkirche und der Barocksaal der Stiftsbibliothek gehören zu den bedeutendsten Bauten des europäischen Rokokos. Deshalb und dank des grossen Bestandes an original erhaltenen Schriften zählt der Stiftsbezirk seit 1983 zum Weltkulturerbe der Unesco. Bei einem Rundgang kann man diese Eindrücke auf sich wirken lassen und der Geschichte auf den Grund gehen.

2 Mühlegg Talstation  Geht man vom Klosterviertel weiter über den Gallusplatz, befindet man sich nach einer Kurve bei der Talstation der Mühleggbahn. Bis im November ist diese historische Bahn ausser Betrieb, da sie renoviert wird. Zu Fuss gibt es mehrere Möglichkeiten, durch die Mühlenschlucht nach St.Georgen zu kommen: Einerseits kann man über die Treppe ganz links neben der Talstation hinaufgehen. Eine weitere Möglichkeit ist der Weg direkt neben dem Bahnhäuschen. Dort spaziert man zwischen den Wohnhäusern hinauf, bis man an eine Kreuzung kommt. Wer mit dem Kinderwagen unterwegs ist, sollte nun hier links abbiegen und der Kurve entlang weiter hinauf gehen. Für den Rest bietet sich der Weg geradeaus an. Dieser führt über einige Treppen im Zickzack hinauf durch das Flussbett der Steinach bis hin zu einer kleinen Brücke und weiter nach St.Georgen.

3 Mühlegg Bergstation  Hier angekommen, hat man den strengsten Teil der Wanderung hinter sich. Der steilste Aufstieg ist geschafft, gut 70 Höhenmeter sind überwunden. Falls einen der kleine Hunger packt, findet sich neben dem Weier das Café Mühlegg. Hier lässt es sich wunderbar verweilen. Weiter geht es rechts am Weier und links am Gottfried-Keller-Brunnen vorbei, der Falkenburgstrasse entlang hinauf. Dieser folgt man ungefähr fünf bis zehn Minuten, bis man vor dem Restaurant Falkenburg steht.

4 Schloss Falkenburg  Das Restaurant Falkenburg lädt zum Bleiben ein. Mit seiner atemberaubenden Aussicht über St.Gallen und dem leckeren Essen bietet es alles, was das Herz begehrt. Auch für die Kinder ist gesorgt: neben dem Hauptgebäude findet sich ein Spielplatz. Im Sommer kann man gemütlich draussen die Sonne und eine Mahlzeit geniessen, im Winter setzt man sich ins Warme. Nach einer Pause spaziert man rechts neben dem Restaurant den ersten Weg hinauf bis zum Wald.

5 Falkenburgwald  Parallel zum Wald geht man weiter. Während des gesamten Weges hat man eine wunderschöne Aussicht über die Stadt St. Gallen bis zum Bodensee. Auch sieht man die zwei Glockentürme des zuvor besichtigten Klosters. Nach ungefähr 10 Minuten führt der Weg links in den Wald. Danach geht es bergab durch den Wald. An der ersten Wegkreuzung spaziert man rechts weiter und kommt nach ungefähr 5 Minuten zur Strasse, die durch das Tal der Demut führt.

6 Riethüsli  Nun geht man weiter geradeaus bis zur Haltestelle Riethüsli. Mit den öffentlichen Verkehrsmitteln geht es zurück in die Stadt.

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