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Sommerwanderung am Wasser

Eine ebene Strecke, halbschattig und nah am Wasser: Der Wanderweg von Uttwil nach Kreuzlingen entlang dem Bodensee ist besonders im Sommer schön zu gehen. Spielplätze und Grillstellen nah dem Kiesweg machen Kindern Freude, besonders den kleinen.
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Hundehalter können ihre Tiere im See schwimmen lassen. Badis laden ausserdem zum Verweilen ein, ebenso Liegeplätze unter hohen Bäumen. Wer sich nicht selbst verpflegen will, kann in den vielen Restaurants am Ufer einkehren. Die Möglichkeit in jeder Ortschaft auf die Bahn zu gehen lässt zu, dass man allzeit bequem und ohne Auto nach Hause kommt. (tva)

Die Wanderung im Überblick

Start und Ziel:Uttwil, Restaurant Pier / Kreuzlingen, Haltestelle Hafen

Wanderzeit:3 Stunden 45 Minuten

Weglänge:15,4 km

Gesamtaufstieg:92 m

Gesamtabstieg: 87 m

Ausrüstung:leichtes Schuhwerk, Sonnenschutz, Badezeug

Gaststätten: Restaurant Strandbad, Uttwil (071 463 47 74), Restaurant Sunnehüsli, Güttingen (071 695 12 59), Restaurant Krone am See (071 695 19 12)

Parkplätze: Bahnhof Uttwil, Restaurant Krone am See

Öffentlicher Verkehr:SBB ab Bahnhof Uttwil, Kreuzlingen Hafen

Kartenmaterial: Landeskarte 1:25000, Blatt 1034 Kreuzlingen, 1054 Weinfelden, 1055 Romanshorn

WP-Karte_16_07_2015

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1Startpunkt ist das Restaurant Pier am Bodensee, Uttwil. Ein ebener Kiesweg führt direkt am Wasser entlang. Wir gehen Richtung Konstanz. Rechts sehen wir die deutsche Küste, links stehen Häuser und Gärten von Privaten. Buchen, Ginkgobäume und Trauerweiden geben Halbschatten. In kleinen Abständen hat es Bänkli, und bald kommt eine Feuerstelle. Allerorten kann man seine Füsse ins Wasser tauchen.

2 Viele Hundehalter sind unterwegs. Ein Spielplatz mit Rutsche und Schaukel beim Restaurant Strandbad folgt nach einigen Minuten. Das mag die kleinen Kinder freuen. Die grossen können eine kühle Erfrischung in der Gartenwirtschaft geniessen.

3 Wir betreten Kesswiler Boden, der Weg geht kiesig weiter. Viele Privatstrände mit Booten tauchen auf, und zahlreiche Badehäuschen, die über dem Wasser thronen, umzäunt von Schilf. Begehen kann man sie über eine schmale Holzbrücke. Im Zentrum von Kesswil wechseln wir auf eine geteerte Strasse und gehen vorbei an Wohn-, Ferien- und Bauernhäusern.

4Alles geradeaus dem See entlang folgen wieder heller Kies, Bänkli und Boote. Nach einer weiteren Feuerstelle erreichen wir Güttingen und staunen alsbald ob einer Naturwiese. Später weist ein Schild darauf hin, dass eine Blumenwiese angesät wurde.

5Wir überqueren ein Flüsschen auf dem Steg und zweigen links ab. Dort werden Kinder erneut grosse Augen machen. Im Sunnehüsli hat es ein Karussell, einen riesen Traktor, Mini-Velos. Auch Streicheltiere dürfen nicht fehlen. Alles befindet sich im Garten eines Restaurants, die Eltern können die Kleinen beaufsichtigen, während sie sich einen Coupe gönnen.

6Nach dem Güttinger Hafen, den wir nach ein paar hundert Metern auf dem Weglein passieren, folgt das Gasthaus Schiff. Im Hinterhof steht eine Softeis-Maschine mit den Sorten Erdbeer und Vanille. Sie zieht Besucher für eine Abkühlung an. Geniessen kann man sie auf der Liegewiese nebenan.

7Geradeaus gelangt man bald nach Altnau, wo zwei weitere Liegeplätze am Ufer erscheinen. Verweilen kann man dort bei Pingpong, die Kleinen bei der Rutschbahn. Es hat ausserdem Grillplätze. Sobald man dann den Hafen Altnau erreicht, sieht man das Restaurant Krone am See.

8Geht man weiter dem See entlang, zieht der Campingplatz Ruderbaum vorbei. Wir gehen über ein Holzbrüggli und erreichen einen Platz mit Feuerstellen. Der Weg ist immer noch kiesig. Viele Anwohner baden im See oder machen ihr Boot zurecht.

9Links ragt mit einem Mal ein grosses Gebäude auf: Das Spital Münsterlingen. Wir durchqueren das Gelände auf einer geteerten Strasse und weichen vom Ufer ab. Nach ungefähr 250 Metern gehen wir rechts und gelangen wieder auf den Bodensee-Weg.

10Wir gelangen dann zum Strandbad Rösli. Neben einer kleinen Verpflegung am Badi-Hüsli lädt das Rösli auch zum Beach- Volleyball ein. Die meisten Besucher gehen schwimmen im See.

11Kurze Zeit später erblicken wir den Bottighofer Hafen. Auf einem schmalen Grat lässt sich das deutsche Ufer mit Konstanz ganz nah anschauen. Nachdem wir wieder in den Kiesweg eingebogen sind, bewundern wir die Sonnenblumenfeld auf der linken Seite.

12Wir erreichen Kreuzlingen mit der Badi Hörnli. Es ist die grösste Badi am Weg, und sie ist bei gutem Wetter übervoll. Wir passieren sie und gelangen zum Kreuzlinger Hafen. Im Anschluss hat man die Möglichkeit, im Seeburgpark zu verweilen.

13Wir biegen links ab. Nach zehn Minuten sind wir bei der SBBHaltestelle Kreuzlingen Hafen, um bequem mit dem Zügli nach Hause zu fahren. (tva)

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