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Rundwanderung entlang der Thur

Die Rundwanderung führt von der barocken Bischofszeller Altstadt entlang der Thur nach Niederbüren und auf der anderen Uferseite zurück. Ausgangspunkt ist die älteste erhaltene Brücke des Kantons, die «Krumme Brücke». In einer Wellenlinie überwindet sie den Fluss.
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Ein Trampelpfad führt anschliessend dem Ufer entlang, bevor der Weg in Richtung Kobesenmühle ansteigt. Die Mühle, in der einst das Künstlerehepaar Wilhelm und Klara Lehmann wirkte, markiert die Halbzeit der Wanderung. Vorbei am Golfplatz Niederbüren führt der Weg anschliessend entlang von Thur und Sitter zurück zum Anfang. Immer wieder laden Raststätten zum Verweilen ein.

Die Wanderung im Überblick

Start und Ziel:Bischofszell

Wanderzeit:3 Stunden

Weglänge:11,6 km

Gesamtaufstieg:211 m

Gesamtabstieg: 211 m

Ausrüstung:Trekkingschuhe, die Wanderung kann nicht mit Kinderwagen begangen werden.

Gaststätten: Altstadt Bischofszell

Parkplätze: Bahnhof Bischofszell Stadt

Öffentlicher Verkehr:Regionalzüge in Richtung Gossau und Weinfelden, Linien S5 und S55, Bus in Richtung Amriswil, Linie 943 , Bus nach Uzwil, Linie 740

Kartenmaterial: Landeskarte 1:25000, Blatt 1074 Bischofszell

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1Die Rundwanderung entlang der Thur beginnt am Bischofszeller Bahnhof Stadt. Von hier fahren Züge nach Gossau und Weinfelden und Busse nach Uzwil oder Amriswil.

2 Der Wanderweg führt durch das barocke Altstädtchen zur Alten Thurbrücke. Ein Wegweiser zeigt die Richtung an.

3 Die historische Brücke wird wegen ihrer ungeraden Linie auch die «Krumme Brücke» genannt. Da die Nagelfluhfelsen, auf denen die Brücke steht, nicht gerade angeordnet sind, führt die Brücke in Schlangenlinien über den Fluss. Das Bauwerk wurde 1487 in Betrieb genommen. Mit 116 Metern ist sie die längste noch erhaltene Natursteinbrücke der Schweiz aus dem Mittelalter.

4Anschliessend zweigt der Weg links ab. Ein Trampelpfad führt auf einer grünen Wiese entlang der Thur in Richtung Letten.

5Immer wieder führen schmale Pfade hinunter auf die Kiesbänke des Thurufers. Sie sind zuweilen auch mit Raststätten bestückt.

6Die Route durchquert das Untere Ghögg, ein nationales Auenschutzgebiet.

7Nun ist der Trampelpfad zu Ende. Der Weg führt über eine steile Treppe zu einem Bauernhof auf einer kleinen Hochebene. Sie gibt den Blick frei auf die Bischofszeller Altstadt, die wir längst hinter uns gelassen haben.

8Dort schwenkt der Wanderweg links ab und führt fortan dem Waldrand entlang.

9Bei der nächsten Abzweigung folgen wird dem Wanderwegweiser in Richtung Niederhelfenschwil.

10Für wenige hundert Meter führt der Weg über eine asphaltierte Strasse, bevor wir dem Wegweiser folgend links in ein kleines Waldstück einbiegen. Nun befinden wir uns wieder unmittelbar am Ufer der Thur.

11Wir bleiben auf dem Wanderweg in Richtung Kobesenmühle und Niederbüren. Nun folgt ein kurzer Aufstieg zum Weiler «Letten ». Nach einem Bänkli führt der Weg links weg in Richtung «Müli». Auf der Anhöhe bietet sich ein wunderschönes Panorama. Der Blick schweift über das Dorf Niederbüren bis hin zum Alpstein, der über der Ebene thront.

12Die Wanderroute führt weiter an einem wunderschönen Riegelhaus aus dem Jahr 1873 vorbei. Nun steigt der Kiesweg erneut leicht an, bevor er in einen Trampelpfad übergeht. Der Waldrand auf der einen, der Golfplatz auf der anderen Seite steuern wir über eine Wiese auf die Kobesenmühle zu.

13Wir passieren zwei Wegtore, bevor wir die historische Siedlung erreichen. Dazu gehört ein Wohnhaus aus dem Jahre 1690, ein Mühlenanbau, der rund 70 Jahre später errichtet wurde, ein Riegelhaus und die sogenannte «Schreiner- Budig». Hier, auf rund 500 Metern über Meer wirkte Anfang des 20. Jahrhundert der Künstler Wilhelm Lehmann zusammen mit seiner Frau Klara. In der Abgeschiedenheit der Mühle fertigte der kritische Denker und eigenwillige Künstler zahlreiche Skulpturen, Reliefs, Zeichnungen, Möbel und Holzschnitte.

14Wir steigen ab, am Golfplatz vorbei in Richtung Niederbüren, und überqueren die Thur. Auf der anderen Seite folgen wir dem Wegweiser in Richtung Bischofszell.

15Nach einer alte Holzbrücke verläuft der Kiesweg schnurgerade durch den Wald. Eine steile Treppe führt anschliessend auf eine Anhöhe.

16Wir passieren die Kantonsgrenze zwischen St.Gallen und Thurgau und erreichen schliesslich den Weiler «Chatzensteig».

17Nun führt ein schmaler Pfad entlang der Sitter zurück zur Alten Thurbrücke.

18Durch die Altstadt gelangen wir zurück zum Bahnhof. Im Städtchen laden zahlreiche Restaurants und Cafés zum Verschnaufen ein.

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