Ostschweiz
7 Wanderungen, die im Winter Lust auf Bewegung an der frischen Luft machen

Wo kann man im Winter wandern gehen? Wir haben passende Tipps aus der Ostschweiz. Die Touren dauern zwischen 2 und 4,5 Stunden.

Jolanda Riedener
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Eintauchen in die Winterwelt auf Gamperfin (SG)

2 Stunden, 5,7 Kilometer, Aufstieg: 255 Meter

Das Gebiet Gamperfin ist Ausgangspunkt für verschiedenste Touren.

Das Gebiet Gamperfin ist Ausgangspunkt für verschiedenste Touren.

Bild: Corinne Hanselmann (13. Februar 2022)

Wer die glitzernde Schneelandschaft und ein wunderbares Bergpanorama geniessen möchte, sollte eine Runde auf dem präparierten Winterwanderweg hoch über Grabs, auf rund 1300 Metern über Meer, drehen. Diese zweistündige Wanderung durchs Winterwunderland startet in Voralp/Höhi am Grabserberg. Auf dem präparierten Wanderweg durchs Hochmoor Gamperfin braucht es keine Schneeschuhe.

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Von Urnäsch nach St.Peterzell (AR/SG)

3 Stunden 10 Minuten, 11,31 Kilometer, Aufstieg: 400 Meter

Der Blick in Richtung Hoher Kasten.

Der Blick in Richtung Hoher Kasten.

Bild: Krisztina Scherrer (27.02.2022)

Der Ausgangspunkt dieser Wanderung ist gut zu erreichen: Die Tour startet in Herisau und führt dort gleich steil hinauf. Unterwegs kann man die sanfte Hügellandschaft und den Blick aufs Bergpanorama geniessen. Vorbei an schönen Appenzellerhäusern geht es via Schönengrund dann nach St.Peterzell.

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Für die «Rigi des Thurgaus» ist es nie zu kalt

2,5 bis 3 Stunden, 8,7 Kilometer, Aufstieg: 320 Meter

Frühmorgens sind viele Bäume noch mit Eiskristallen verziert, doch kommt die Sonne, schmilzt das Eis.

Frühmorgens sind viele Bäume noch mit Eiskristallen verziert, doch kommt die Sonne, schmilzt das Eis.

Bild: Aylin Erol (Lenggenwil, 26. November, 2021)

Der Nollen wird wegen der schönen Aussicht auch die «Rigi des Thurgaus» genannt. Wenn es nicht gerade neblig ist, ist die Aussicht über die gezuckerten Felder und eisblauen Bergspitzen im Winter ganz besonders schön. Die hügelige Rundwanderung von Zuzwil über das Zuckenriet bis zum Nollen und über den Leuberg wieder zurück, hält einen auch bei tiefen Temperaturen warm.

Leichte Tour in Teufen mit Aussicht

2 Stunden 15 Minuten, 6,24 Kilometer, Aufstieg: 223 Meter

Über den Wolken muss wohl der Säntis sein.

Über den Wolken muss wohl der Säntis sein.

Bild: Renato Schatz

Wer an einem trüben Wintertag eine kürzere Rundtour sucht, die auch für Kinderwagen geeignet ist, geht nach Teufen. Und bei guter Sicht lohnt sich der Höhenweg via Goldibrugg und Kalberweid sowieso. Wer sich unterwegs verpflegen will, nimmt am besten die eigene Thermoskanne mit.

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Von Wil zum Giessenfall

2,5 bis 3 Stunden, 8,2 Kilometer, Aufstieg: 354,6 Meter

Mystische Stimmung: Nebel und Sonne im Wechselspiel.

Mystische Stimmung: Nebel und Sonne im Wechselspiel.

Bild: Francesca Stemer

Die Wanderung zum Giessenfall startet in Wil: Hier geht es den Wald hinauf. Danach folgen Felder und verschneite Wiesen beim Oberbruberg. Schliesslich geht es erneut in den Wald. Entlang des Giessenfallwegs kommt man schliesslich zum Wasserfall, der im Winter schöne Eiszapfen bildet. Danach endet die Tour in Kirchberg.

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Hoch über dem Walensee

2 Stunden 50 Minuten, 7,6 Kilometer, Aufstieg: 239 Meter

Die Aussicht über Waldstücke auf den Walensee: Fast wie ein Stückchen Kanada.

Die Aussicht über Waldstücke auf den Walensee: Fast wie ein Stückchen Kanada.

Bild: Renato Schatz

Eine tolle Aussicht bietet sich schon bei der Fahrt mit der Gondel zum Ausgangspunkt der Wanderung, der Tannenbodenalp. Hier locken mehrere Restaurants zum Verweilen, bevor man überhaupt einige Meter zurückgelegt hat. Die Winterwanderung führt teilweise parallel dem Walensee entlang zur Seebenalp. Zurück zur Gondelstation geht es etwas schneller, weil der Weg nun bergab führt.

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Mit den Schneeschuhen auf den Fähnerenspitz

4 Stunden 20 Minuten, 7,2 Kilometer, Aufstieg: 624 Meter

Schöne Aussicht, aber nicht das Gipfelkreuz des Fähnerenspitz: Auf dem Rückweg stösst man auf ein kleineres, metallenes Kreuz.

Schöne Aussicht, aber nicht das Gipfelkreuz des Fähnerenspitz: Auf dem Rückweg stösst man auf ein kleineres, metallenes Kreuz.

Bild: Gabriela Schmid

Die Rundtour von Eggerstanden auf den über 1500 Meter hohen Voralpen-Gipfel und zurück ist die ideale Herausforderung, um Kraft und Ausdauer mit den Schneeschuhen auf die Probe zu stellen. Start und Ziel ist Eggerstanden. Über schneebedeckte Wiesen geht es entlang der pinken Schneewanderwegweisern. Die Aussicht vom Gipfel über die Ostschweiz ist eindrücklich und der Lohn für einen schweisstreibenden Aufstieg.