Wandertipp: Mit Schneeschuhen zum Gipfel

Die Schneeschuhtour führt durch unberührte Landschaft zur Gössigenhöchi und ist für Anfänger mit etwas Ausdauer geeignet.

Text und Bilder: Sheila Eggmann
Drucken
Teilen
Mit Schneeschuhen auf die Gössigenhöchi.
28 Bilder
Mit Schneeschuhen auf die Gössigenhöchi.
Mit Schneeschuhen auf die Gössigenhöchi.
Mit Schneeschuhen auf die Gössigenhöchi.
Mit Schneeschuhen auf die Gössigenhöchi.
Mit Schneeschuhen auf die Gössigenhöchi.
Mit Schneeschuhen auf die Gössigenhöchi.
Mit Schneeschuhen auf die Gössigenhöchi.
Mit Schneeschuhen auf die Gössigenhöchi.
Mit Schneeschuhen auf die Gössigenhöchi.
Mit Schneeschuhen auf die Gössigenhöchi.
Mit Schneeschuhen auf die Gössigenhöchi.

Mit Schneeschuhen auf die Gössigenhöchi.

Sheila Eggmann

Die Wanderung im Überblick

Start und Ziel: Alpstöbli, Hemberg
Strecke: 7.6 Kilometer
Wanderzeit: 4.5 Stunden
Aufstieg: 594 Meter
Abstieg: 594 Meter
Ausrüstung: Schneeschuhe, Stöcke, Softshelljacke, wasserabweisende Hosen, dünne Handschuhe, Kopfbedeckung, Sonnenbrille.
Gaststätten: Alpstöbli, Hemberg, Mi. und Do. geschlossen. Am Sonntag von 8 bis 21 Uhr. An allen anderen Tagen von 8 bis 24 Uhr. Parkplätze: Beim Alpstöbli oder beim öffentlichen Parkplatz bei der Mistelegg.
Öffentlicher Verkehr: Haltestelle Hemberg, Rütelirank Kartenmaterial: Karte: 1:25000, Blatt 1114 Nesslau.

Die Vorbereitungen zur Wanderung starten bereits am Vortag im Sportfachgeschäft. Wer keine Schneeschuhe zu Hause hat, kann sie hier für 10 bis 15 Franken pro Tag mieten. Auch Stöcke empfehlen sich bei einer Tour im Schnee. Wer Skistöcke hat, kann diese nehmen. Wanderstöcke sind wiederum weniger geeignet, da ihre Teller kleiner sind und sie deshalb zu leicht im Schnee versinken. Ebenfalls am Vortag sollte man die Schnee- und Wettersituation abklären. Bei kräftigem Wind und zu warmen Temperaturen ist die Tour nicht zu empfehlen. Will man mit Schneeschuhen auf den Berg, muss man früh aufstehen. Je kälter es ist, desto besser.

Der Weg auf die Gössigenhöchi ist nur teilweise beschildert. Der Vorteil von Schneeschuhen und dieser Route ist: Man kommt immer irgendwie zum Ziel, auch querfeldein. Meistens gibt es Spuren von Vorgängern, denen man folgen kann. (Spuren von Skitourengängern wenn möglich nicht zertrampeln, ausser man will sich unbeliebt machen.) Wer sich die Wanderung alleine nicht zutraut, kann sich einer Gruppe anschliessen. Das Alpstöbli-Team beim Ausgangsort bietet geführte Touren an.

1 Alpstöbli

Die Wanderung beginnt in der Beiz. Wenn man im Alpstöbli etwas konsumiert, kann man den Parkplatz beim Restaurant benützen. Ein Besuch in der heimeligen Gaststätte lohnt sich ohnehin: Die Gastgeber Silvia und Hansjörg Frei kennen sich aus in der Region und können bei Fragen weiterhelfen. Will man nicht einkehren, kann man der Mistelegg weiter bis zum öffentlichen Parkplatz folgen. Für Wanderfreunde ohne Auto ist die nächste Bushaltestelle bei Hemberg, Rütelirank. Von hier bis zum Alpstöbli dauert der Spaziergang der Strasse entlang etwa 20 Minuten. Nach dem Restaurant geht es auf der Misteleggstrasse weiter. Die Strasse endet rasch, danach folgt ein Pfad dem Waldrand entlang mit einer ersten Steigung.

2 Jägerhüttli

Um zum Ziel zu kommen, kann man entweder der ausgeschilderten Strasse folgen, sofern man sie unter dem Schnee überhaupt sieht, oder querfeldein den Hügel hinauf. Nach etwa einer dreiviertel Stunde gelangt man zu einem auffälligen Jägerhüttli, das aussieht wie ein Toitoi im Nichts. Wer mit dem Auto zum öffentlichen Parkplatz gefahren ist, gelangt hier von linker Seite auf die Route. Weiter geht es in östlicher Richtung den Berg hinauf.

3 Pause

Nachdem man Gehren und Ritteren passiert hat, trifft man auf eine Alp mit Scheune. Hier lohnt es sich, vor der letzten, grossen Steigung eine Pause einzulegen. Auch lohnt es sich, einen Abstecher nach links in Richtung Abhang zu machen. Denn dort bietet sich einem eine wunderschöne Aussicht zum Alpstein mit Hochalp und Säntis.

4 Chuchiwees

Ist man bei der Chuchiwees, hat man es fast geschafft. Hier folgt ein idyllischer Weg am Waldrand entlang bis zum Gipfel, erst am Schluss geht es nochmals kurz steil nach oben.

5 Gössigenhöchi

Beim Ziel angekommen, eröffnet sich einem ein herrliches Bergpanorama. Hier wartet auch ein Bänkli und mit ihm die Einladung für eine Zwischenverpflegung vor dem Abstieg.

6 Alpstöbli

Bergab geht es auf gleichem Weg wie bergauf. Der einzige Unterschied: Man ist deutlich schneller. Kommt man unten wieder beim Alpstöbli an, kann man sich mit Spezialitäten des Hauses stärken. Auf der Speisekarte stehen unter anderem Wurstsalat, Cordon bleu und Chnöpfli. Das Restaurant hat allerdings vom 28. Februar bis zum 8. März Betriebsferien.

Eine Wanderung zur Gössigenhöchi ist auch im Sommer möglich.

Hier gibt's das PDF zum Herunterladen.