Kapellen, Kirchen, ein Kloster und viele Störche

Die Wanderung beginnt in Uetliburg bei der Kapelle St.Felix und Regula, führt dann zum imposanten Kloster Berg Sion und nach Ernetschwil, wo schon die nächste Kirche steht. Danach führt ein abenteuerlicher Weg hinunter in das wilde und malerische Ranzachtobel, wo eine gruselige Sage ihren Ursprung hat.

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WP-Profil_20_11_2014

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In St.Gallenkappel kann man sich dann ausgiebig erholen und stärken und direkt hinter dem Restaurant Rössli auch schon die nächste Kirche besichtigen. Weiter führt die Wanderung ins Aabachtobel, das mit prächtiger Natur und Wasserfällen besticht. Weiter geht es nach Uznach, wo man zahlreiche Störche zu Gesicht bekommt. (kar)

Die Wanderung im Überblick

Start und Ziel:Posthaltestelle Uetliburg, Bahnhof Uznach

Wanderzeit:2 1⁄2 Stunden

Weglänge:9,8 km

Gesamtaufstieg:211 m

Gesamtabstieg: 499 m

Ausrüstung:Gutes Schuhwerk

Gaststätten: Restaurant Rössli, St.Gallenkappel, 055 284 14 44, Restaurant Sonne, Uznach, 055 280 33 70, Restaurant Schützenhaus, Uznach, 055 280 27 81

Parkplätze: In Uznach vorhanden

Öffentlicher Verkehr:Diverse Züge nach Uznach, Postauto nach Ricken ab Uznach

Kartenmaterial: Landeskarte 1:25000; Blatt 1113 Ricken

WP-Karte_20_11_2014

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1Am Bahnhof Uznach nimmt man das Postauto in Richtung Ricken und steigt bei der Haltestelle Uetliburg aus. Von dort folgt man dem Wegweiser zum Kloster Berg Sion, welcher einen zur Kapelle Felix und Regula führt. In der 1676 erbauten Kapelle finden sich makabre Statuen, welche die Geschwister mit abgetrennten Köpfen zeigen.

2 Danach geht man weiter in Richtung Kloster, welches man bereits gut sieht. Der Weg führt an einem Bauernhof vorbei, wo Kälber neugierig über die Gitter äugen. Danach erreicht man das langgezogene Gebäude der Prämonstratenserinnen. Ein Gang in die Klosterkirche im Stil des Spätbarocks lohnt sich: Die Deckengemälde sind vom Rokoko-Stil inspiriert, und die Altäre stammen aus der Bauzeit der Kirche. Auch der Klostergarten ist – je nach Jahreszeit – ein wahrer Blickfang.

3 Nach dem Klosterbesuch geht man ein kurzes Stück auf dem Weg, auf dem man gekommen ist, zurück und steigt dann in Richtung Ernetschwil hinunter. Von weitem erkennt man die imposante Kirche, welche man nach einem kurzen Gang durchs Dorf erreicht. Hinter der im neoklassizistischen Stil erbauten St.Karls-Kirche prangt eine Skulptur von Adolph Kolping, die ein bisschen wie moderne Streetart aussieht.

4Dem Wanderwegweiser nach geht es in Richtung Ranzachtobel weiter. Eine mögliche Umleitung des Wanderweges sollte dabei signalisiert sein. Nach einem Gang über Wiesen und dem Waldrand entlang geht es steil hinunter in das Ranzachtobel. Der Wanderweg ist glücklicherweise neu und gut begehbar, beim Abstieg ist dennoch – insbesondere bei nassem Wetter – Vorsicht geboten. Unterwegs kann man von einer Ernetschwiler-Sagen-Tafel eine gruselige Geschichte über die Ranzachbuche lesen. Nach Überquerung des Bachs geht es wieder bergauf. Überall rinnen Bächlein und von allen Wänden tropft es. Dem Wanderweg folgt man in Richtung St.Gallenkappel. Man geht durch den Wald, entlang von Feldern mit einem schönen weiten Ausblick und sogar der Möglichkeit, im Stroh zu schlafen.

5Wer seinen Weg ohne Müdigkeit, aber mit Hunger weitergeht, kann diesen im Restaurant Rössli stillen. In dem grossen Lokal kann man regionale und saisonale Gerichte geniessen.

6Gleich hinter dem Restaurant befindet sich die Pfarrkirche von St.Gallenkappel, die sich vor allem durch das intensive Zusammenspiel von Gemälden, Stukkaturen und Ausstattung auszeichnet.

7Nach dem Kirchenbesuch folgt man dem Wanderwegweiser in Richtung Aabachtobel. Der Weg führt zuerst durch das Dorf, und bald gelangt man in das malerische Tobel, welches mit seiner prächtigen Flora und schönen Wasserfällen besticht.

8Bald erreicht man Uznach, wo man einerseits die Chance erhält, in einem Gasthaus einzukehren oder das imposante Gebäude der alten Spinnerei zu bestaunen. Das im Jahr 1833 gegründete Unternehmen gab seine Schliessung im Jahr 2004 bekannt.

9Nun folgt man dem Wegweiser in Richtung Uznach und passiert bald die Kapelle St. Josef, die 1664 zu Ehren dieses Heiligen erbaut wurde.

10Dann geht es weiter in Richtung Uznach; wenn man Glück hat, kommt man bereits auf dem Weg zur Kirche an zahlreichen Störchen vorbei. Hat man Pech, sieht man spätestens rund um und auf der Kirche die Vögel, oder kann einen Blick auf einen Storch in der Voliere erhaschen. Nicht nur der Blick auf die Kirche, sondern auch ins Innere der 856 als Gallus-Basilika erwähnten Kirche lohnt sich. Von dort ist es nur noch ein Katzensprung bis zum Bahnhof Uznach und somit zur Heimreise.

Wanderung 20.11.2014
35 Bilder
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