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Wandertipp: Eine Wanderung im goldenen Herbstlaub von Steckborn nach Mannenbach-Salenstein

Die Wanderung führt von Steckborn nach Mannenbach-Salenstein. Statt am See entlangzugehen, folgt man dem Thurgauer Fabelweg und geniesst die Aussicht. Ein Ausflug, der sich auch mit Kindern und Hunden eignet.
Text und Bilder: Laura Widmer
9 Bilder

Herbstwanderung von Steckborn nach Mannenbach-Salenstein

Die Wanderung im Überblick

Start: Steckborn
Ziel: Mannenbach-Salenstein
Strecke: 10 km
Wanderzeit: 2 h 30 min
Aufstieg: 212 m
Abstieg: 212 m
Ausrüstung: Die Strecke ist für den Kinderwagen nicht geeignet.
Gaststätten: Auf der gewanderten Strecke gibt es (überdachte) Grillstellen, aber keine Gaststätten.
Parkplätze: keine öffentlichen Parkplätze vorhanden.
Öffentlicher Verkehr: gut mit dem öffentlichen Verkehr zu erreichen.
Kartenmaterial: 1:25000, Blatt 1033 Steckborn.

1 Steckborn  Die Wanderung beginnt in Steckborn am Untersee. In Angriff genommen wird der Thurgauer Fabelweg, der ab dem Bahnhof mit grünem Symbol gut ausgeschildert ist. Obwohl es danach in die Höhe geht, lohnt sich ein kurzer Abstecher zum Seeufer. An diesem prächtigen Herbsttag ist der Pegelstand überraschend tief. Danach folgt man der Dorfstrasse und biegt vor dem Bahnübergang links ab. Anschliessend passiert man den Bahnübergang und biegt links ab. Der Spaziergang führt durch die Wohnquartiere von Steckborn und vorbei an einem Alterszentrum. Bei einem kleinen Aussichtspunkt mit Sitzbank zeigen Wegweiser mehrere verlockende Wanderungen an, darunter der Steckborner Rundweg oder die Rebenwanderung. Auch hier folgen wir aber dem Schild des Thurgauer Fabelwegs. 18 Stationen entführen Kinder und Erwachsene in die Welt der Fabeln. Nicht nur Erzählungen sind auf den Tafeln zu finden, auch kleine Rätsel oder Spiele machen die Wanderung für Kinder abwechslungsreich. Auch interessante Fakten zu Fabeln und ihren Erfindern sind zu finden. Schade ist einzig, dass einige der Tafeln weit auseinander liegen.

2 Rüegger  Lässt man die Wohnhäuser hinter sich, erwartet einen weite Felder und viel Sonnenschein. Noch hat man den Blick auf den Untersee, der später von goldfarbenen Laubbäumen verdeckt sein wird. Auch für Hundehalter eignet sich die Wanderung grösstenteils gut. Es gibt viel freie Fläche, auf denen Hunde herumtoben können. Nur in Waldnähe sollte man den Vierbeiner an der Leine lassen, wie mehrere Schilder mahnen, um Jungwild nicht zu gefährden.

3 Strassenkreuzung  Einen Schwachpunkt hat der Fabelweg allerdings: auf halbem Weg tritt man aus bewaldetem Gebiet auf eine Strasse zu. Dieser folgt man bergabwärts. Problematisch ist, dass man eine scharfe S-Kurve ohne Trottoir passieren muss. Nicht ideal, wenn man mit Kindern oder Hund unterwegs ist, erst recht nicht an einem nebligen Herbsttag. Zum Glück biegt man nach der Kurve in der Strasse nach rechts ab und befindet sich kurz darauf wieder im Wald.

4 Schützenhaus Adelmos  Bei einem Hof mit wunderbarer Aussicht auf den See gibt es eine Tafel, welche die unterschiedlichen Wanderwege nach Mannenbach, Salenstein und Ermatingen aufzeigt. Der Fabelweg geht bis nach Ermatingen und dauert gemäss Karte noch beinahe 1,5 Stunden. Stattdessen folgen wir dem Wegweiser nach Mannenbach. Nachdem man ein kleines Wäldchen passiert hat, kommt man wieder zur Strasse. Wenn man der Beschilderung folgt, wird man in ein Wäldchen gelotst, das auf rutschigem Herbstlaub relativ steil nach unten führt. Da folgt man lieber dem Strassenverlauf und wandert im Licht der Laternen ins Dorf.

5 Wartburg  Die Wartburg sieht man von oben kommend erst, wenn man schon beinahe daran vorbei gelaufen ist. Das Haus inklusive Sportplätze kann von Vereinen und Feriengruppen gemietet werden und liegt rund 15 Minuten von Mannenbach-Salenstein entfernt. Ab hier folgt man dem Strassenverlauf und gelangt so zum kleinen Dorf am Seeufer.

6 Mannenbach-Salenstein  Es lohnt sich, die Wanderung nicht erst am Nachmittag zu beginnen: Als wir in Mannenbach-Salenstein ankommen, ist es stockdunkel. Zum Glück ist der Bahnhof keine Minute von der Hauptstrasse entfernt. Direkt am Wasser gelegen, erhascht man noch einen Blick auf das Seeufer und hört das Quaken von Enten und das Kreischen der Möven. Auch mit den Anschlüssen an den öffentlichen Verkehr hat man Glück: Der Zug fährt im Halbstundentakt in Richtung Nesslau-Neu St. Johann und Schaff­hausen.

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