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Wandertipp: Von Oberwangen nach Bichelsee – eine Gratwanderung in die Vergangenheit

Diese Wanderung beginnt in Dussnang, führt hinauf zu einem vergessenen Städtchen und endet in Bichelsee.
Philipp Wolf
13 Bilder

Bildstrecke Gratwanderung

Die Wanderung im Überblick

Start: Oberwangen, Sonnenhof
Ziel: Bichelsee, Post
Strecke: 7,3 km
Wanderzeit: 2 Stunden 10 Minuten
Aufstieg: 276 m
Abstieg: 264 m
Ausrüstung: gutes Schuhwerk, nicht für Kinderwagen geeignet
Gaststätten: Dorf 16, Dussnang, Di–Fr: 8–11 und 14–18 Uhr, Sa: 8–11 Uhr, So–Mo: geschlossen.
Öffentlicher Verkehr: mit dem Bus 734 von Wil aus bis Oberwangen, Sonnenhof respektive Dussnang, Brückenwaage
Kartenmaterial: Landeskarte 1:25000, Blatt 1073, Wil (pw)

1 Oberwangen/Dussnang Mit dem Bus 734 Richtung Fischingen gelangt man von Wil zum Ausgangspunkt dieser Wanderung, der Bushaltestelle «Oberwangen, Sonnenhof». Bevor die eigentliche Wanderung beginnt, wird der malerischen St. Martinskapelle ein Besuch abgestattet, um sich mit Gottes Segen auf den Marsch zu begeben. Oder einfach, um das schöne Innere der Kapelle zu bestaunen. Wer noch eine kleine Stärkung benötigt, bevor sie oder er die Wanderung antritt, fi ndet diese beispielsweise im «Dorf 16».

2 Zum Fuss des Tannegger Grats Wer sich direkt auf die Wanderung begeben will, fährt mit dem Bus bis «Dussnang, Brückenwaage » (zwei Haltestellen weiter als «Oberwangen Sonnenhof»). Von da aus läuft man den Wanderwegweisern folgend neben dem Tannegger Bach, der dem Waldrand entlang führt. Nachdem die Hauptstrasse überquert ist, befi ndet man sich am Fusse des Tannegger Grats. Von da an geht es sofort steil hinauf.

3 Der Aufstieg Den eigentlichen Beginn des Gratweges markiert eine Tafel im Wald, angebracht am unteren Ende eines markanten, treppenartigen Aufstieges. Die Tafel mahnt zu Vorsicht auf dem Grat. Schuhwerk und Trittsicherheit werden alsbald getestet. Der mit Wurzeln und unterschiedlich grossen Steinen übersäte Boden verlangt entsprechende Vorsicht. Der anspruchsvolle Gratweg sollte nur bei trockenen Bedingungen begangen werden.

4 Ruine Nach dem steilen Aufstieg in anspruchsvollem Terrain erreicht man den Tannegger Grat. Zu Beginn triff t man auf die restaurierten Überreste eines mittelalterlichen Wehrturms. Wirklich viel zu sehen gibt es nicht. Einzig die Informationstafel «Burg und Städtchen Tannegg» berichtet, dass hier vor über 600 Jahren eine Wehranlage und ganz in der Nähe ein Städtchen existiert haben. Von letzterem gibt es allerdings keine sichtbaren Überreste mehr zu bestaunen. So lädt das Plätzchen dazu ein, Kraft zu tanken und darüber zu fantasieren, wie es hier oben einmal ausgesehen hat, als das Taneggeramt noch dem Bischof von Konstanz gehörte.

5 Dem Grat entlang Das strengste Stück der Wanderung ist überwunden. Nun geht es relativ fl ach auf dem Grat dahin. Ab und zu wird der Weg breiter und einfacher begehbar, doch für die meiste Zeit bleibt der Grat schmal und etwas herausfordernd. Grösstenteils bleibt einem ein Panorama des Hinterthurgaus verwehrt, da der Grat mit Bäumen bewachsen ist. Nur hin und wieder passiert man lichte Stellen, die einen Blick auf die schöne Landschaft rund um den Tannegger Grat freigeben. Der Abstieg in Richtung Niederwies gestaltet sich angenehmer, weniger steil und weniger anspruchsvoll als die Wegstrecken davor.

6 Niederwies Mit dem Verlassen des Waldes endet auch der Gratweg. Man gelangt kurz darauf nach Niederwies, wo man sich bei einem Hof mit Selbstbedienungsangebot eine kleine Stärkung kaufen kann. Wer es noch ein wenig länger aushält, den erwartet rund 15 Gehminuten weiter, kurz vor dem Abstieg nach Bichelsee, eine einfache Grillstelle. Mit Blick auf Rengerswil rastet man am Waldrand. Eine Verpflegung aus dem eigenen Rucksack bietet sich bei der tollen Aussicht in die Landschaft des Hinterthurgaus und des Zürcher Oberlands an der Raststelle förmlich an.

7 Bichelsee Kurz nach der Grillstelle biegt man nach rechts ab. Nun führt der Weg zuerst durch ein Waldstück und schliesslich nach Bichelsee hinein, direkt an die Bushaltestelle «Bichelsee, Post» heran. Das ist der Endpunkt der Wanderung, von wo aus man bequem nach Hause kommt.

Hier gibt's das PDF zum Herunterladen.

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