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Wandertipp: Die Höhle hinter dem Wasserfall

Kaum zu glauben, was sich im Bruedertöbeli bei Ganterschwil versteckt: eine Kapelle, alte Geschichten, Wasserfälle und eine Höhle.
Text: Anina Rütsche/Bilder: Christian Regg
20 Bilder

Die Höhle hinter dem Wasserfall

Die Wanderung im Überblick

Start und Ziel: Ganterschwil, Haltestelle Alte Post
Strecke: 6,3 Kilometer
Wanderzeit: 2 Stunden
Aufstieg: 220 Meter
Abstieg: 220 Meter
Ausrüstung: gutes Schuhwerk, nicht für Kinderwagen geeignet
Gaststätten: Panorama-Restaurant und Käserei Berghof, Äwil, Gantersch­wil, täglich von 9 bis 23 Uhr geöffnet
Parkplätze: bei der Haltestelle «Alte Post» in Ganterschwil
Öffentlicher Verkehr: ab Bahnhof Bütschwil mit dem Postauto bis «Alte Post» in Ganterschwil
Kartenmaterial: 1:25000, Blatt 1093 Hörnli und Blatt 1094 Degersheim (aru)

1 Ganterschwil, Alte Post  Diese Toggenburger Rundwanderung beginnt bei der Postautohaltestelle Alte Post in Ganterschwil. Die Marschzeit beträgt etwa zwei Stunden. Planen muss man aber weitaus grosszügiger, da es unterwegs viel zu entdecken gibt. Am besten reserviert man sich für dieses Abenteuer gleich einen halben Tag. Und schon geht es los: Von der Haltestelle aus sieht man die evangelische Kirche. Dort steht bei der Besichtigung der historischen Fresken bereits der erste Halt auf dem Programm.

2 Lochermoos  Entlang der Hauptstrasse führt die Route einige hundert Meter zurück in Richtung Bütschwil. Die Passage auf dem Trottoir ist zum Glück nur kurz. Bei der Haltestelle Oetschwilerstrasse wechselt man schliesslich linkerhand auf ein Strässchen namens Lochermoos. Von dort aus hat man eine gute Sicht auf die nahe Lochermoosbrücke, welche die Dörfer Bütschwil und Ganterschwil miteinander verbindet. Seit deren Fusion zur Gemeinde Bütsch­wil-Ganterschwil per Anfang 2013 prangt das Abbild der Brücke auf dem neu geschaffenen Ortswappen.

3 Abzweigung 1  Die Route führt hier zwar über eine längere Strecke geradeaus. Dennoch gibt es gleich zwei Abzweigungen, die etwas knifflig sind. An dieser ersten Stelle muss man die obere Verzweigung nehmen.

4 Abzweigung 2  Wieder eine verflixte Weggabelung – dieses Mal ist der untere Pfad der richtige.

5 Kapelle  Auf der linken Seite sieht man schon von weitem die Kapelle Maria Magdalena. Sie wurde vor rund 20 Jahren von Josef Hobi aus Ganterschwil neu erstellt. Hier bietet sich eine besinnliche Pause an. Mit etwas Glück kann man dabei sogar den Glockenklängen lauschen. Anschliessend führt der steile Kiesweg in den Wald hinein.

6 Ehemalige Einsiedelei  Nach ­einigen hundert Metern erreicht man eine kleine Lichtung. Dort befand sich bis Mitte des 19. Jahrhunderts eine Einsiedelei. Spektakulär sind die Wasserfälle, die sich an diesem irgendwie mystischen Ort von den Felsen ins Tal stürzen.

7 Höhle mit Rastplatz  Der Aufstieg über einen schmalen Weg mit zahlreichen Stufen ist anstrengend. Doch schon bald wird man mit einem beeindruckenden Naturschauspiel belohnt. Die Bruedertöbeli-Höhle hinter einem weiteren rauschenden Wasserfall ist wirklich etwas Einmaliges! Mutige können sogar einen kleinen Seitengang erkunden. Ein von einem Verein eingerichteter, aber öffentlicher Rastplatz lädt zu einer Verschnaufpause ein.

8 Äwil  Nochmals geht es steil bergauf. Doch bald verlässt man das Tobel und tritt aus dem Wald. Sehenswert ist die Aussicht in Äwil. Der Blick schweift hinüber nach Bütschwil und weiter bis zum Hörnli, das im Kanton Zürich liegt. In Äwil befindet sich das Restaurant Berghof, zu dem eine Käserei gehört. Zahlreiche Käsesorten, auch ganz aussergewöhnliche wie diejenige mit Aroniabeeren, können vor Ort gekauft werden.

9 Berg  Bei diesem Hof in Berg geht es von der schmalen Strasse linkerhand auf die Wiese, dann talwärts und in den Wald hinein. Dort ist ein Trampelpfad erkennbar. Es folgt ein zweites Stück querfeldein über eine Wiese, bis man schliesslich zurück im Dorf Ganterschwil ist.

10 Oberdorf  Das Oberdorf ist ein besonders alter Teil von Ganterschwil und die letzte Sehenswürdigkeit der Tour.

11 Ganterschwil, Alte Post  Am Ausgangspunkt dieser Tour ist man zugleich am Ziel.

Karte und Profil: sbu

Karte und Profil: sbu

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