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Bärlauchduft und blaue Schafe

Die leichte Wanderung von Sargans nach Flums spricht im April nicht nur den Seh-, sondern auch den Geruchssinn an.
Arcangelo Balsamo
(Bild: Arcangelo Balsamo)
(Bild: Arcangelo Balsamo)
(Bild: Arcangelo Balsamo)
(Bild: Arcangelo Balsamo)
(Bild: Arcangelo Balsamo)
(Bild: Arcangelo Balsamo)
(Bild: Arcangelo Balsamo)
(Bild: Arcangelo Balsamo)
(Bild: Arcangelo Balsamo)
(Bild: Arcangelo Balsamo)
(Bild: Arcangelo Balsamo)
(Bild: Arcangelo Balsamo)
(Bild: Arcangelo Balsamo)
(Bild: Arcangelo Balsamo)
(Bild: Arcangelo Balsamo)
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(Bild: Arcangelo Balsamo)
(Bild: Arcangelo Balsamo)
(Bild: Arcangelo Balsamo)
(Bild: Arcangelo Balsamo)
(Bild: Arcangelo Balsamo)
22 Bilder

Von Sargans nach Flums

Die Wanderung im Überblick

Start: Bahnhof Sargans
Ziel: Bahnhof Flums
Strecke: 11,3 Kilometer
Wanderzeit: 3 Stunden
Aufstieg: 348 Meter
Abstieg: 388 Meter
Ausrüstung: Turnschuhe genügen, nicht geeignet für Kinderwagen
Gaststätten: In der Nähe des Starts und des Ziels gibt es Beizen, auf der Wanderroute nicht.
Parkplätze: am Bahnhof Sargans
Öffentlicher Verkehr: Zug- und Busverbindungen an Start und Ziel
Kartenmaterial: Landeskarte 1:25'000, Blatt 1135 Buchs und 1155 Sargans

1 Bahnhof Sargans Vom Start geht es der Strasse entlang in Richtung Spleekapelle. Diese thront über dem Städtli und ist schon von weitem ersichtlich. Auf dem Weg zur Kapelle kommt man an diversen Geschäften vorbei, in denen man sich unter der Woche mit Proviant eindecken kann. Zur Kapelle gelangt man dank einer Treppe, die sich hinter der Dorfbäckerei Herrmann versteckt. Oben angekommen, erreicht man den Startpunkt des Jubiläumswegs. Eröffnet wurde dieser im Rahmen des 1250-Jahre-Jubiläums der Gemeinden Flums, Sargans und Mels. Er ist sehr gut ausgeschildert, so dass man die Wanderkarte getrost im Rucksack lassen kann. Nach einem kurzen Anstieg erreicht man das Wahrzeichen des Städtleins: das Schloss Sargans. Kurz darauf gelangt man zu einer Feuerstelle und zur ersten Infotafel. Auf der Wandertour befinden sich 15 solcher Tafeln. Auf ihnen steht Wissenswertes über die Region. Gestaltet wurden sie von Schulklassen. Die nächsten Meter verlaufen mehrheitlich oberhalb von Rebhängen.

2 Talid Beim zweiten Wegpunkt grüsst die Wanderer eine weitere Infotafel. Ehe man zu ihr gelangt, gilt es einen umgefallenen Baum zu überwinden. An der Infotafel angekommen, finden Wanderer ein einladendes Bänklein vor. Hier lohnt es sich, eine Pause zu machen, innezuhalten und den herrlichen Ausblick auf das Seeztal und die herumliegende Berglandschaft zu geniessen. Weitere Bänklein, die zu einer Pause einladen, befinden sich an beinahe jeder weiteren Tafel. Einen Abfallkübel entlang des Weges sucht man hingegen vergeblich. Kurz darauf passiert man die Gemeindegrenze und befindet sich auf Melser Boden. Man merkt es kaum. Einziges Indiz ist, dass die Bänklein nicht mehr rot sind, sondern blau. Doch nicht nur die Bänklein sind blau gefärbt. Kurze Zeit später stösst man auf vier blaue Schafe in derselben Farbe. Das Kunstobjekt «Die Blaue Friedensherde» soll darauf aufmerksam machen, dass alle Menschen gleich sind.

3 Hagerbach Um zu diesem Wegpunkt zu gelangen, gilt es einen Aufstieg, Treppen und diverse Brücken zu meistern. Letztere schaukeln zum Teil und sind nichts für Wanderer mit Höhenangst. Mit Kindern ist in diesem Abschnitt Vorsicht gefragt. Eine der Brücken ist beispielsweise nur auf einer Seite mit einem Geländer abgesichert. Es ist der Abschnitt, der ungeübte Wanderer am meisten fordert. Die Anstiege sind jedoch auch für diese Wanderer problemlos zu meistern.

4 Rosskopf Um an den Rosskopf zu gelangen, geht es mehrheitlich über Waldwege und Wiesen. Man entdeckt mehrere Hochsitze und so manches Bienenhäuschen. Neben dem Sehsinn wird hier Anfang April auch der Geruchssinn gefordert. Auf beiden Seiten des Weges wächst Bärlauch in rauen Mengen. Einen Vampir verschlägt es zu dieser Jahreszeit bestimmt nicht in diese Gegend. Der Bärlauchduft ist auch auf anderen Abschnitten der Wanderung ein steter Begleiter, jedoch nirgends ist er so stark wie hier. Bei der Feuerstelle, die am Rande einer Wiese liegt, ist der Geruch glücklicherweise verflogen. Und so schmeckt auch die Bratwurst wie gewünscht.

5 Bahnhof Flums Nach dem Rosskopf wird aus dem Wanderweg rasch eine geteerte Strasse. Es lohnt sich ein letztes Mal auf die Churfirsten und die umliegenden Gipfel zu schauen und den Anblick zu geniessen. Nach dem Überqueren der Autobahnbrücke gelangt man zum Bahnhof Flums. Hier verkehren Bus und Zug in Richtung Sargans oder in Richtung Walenstadt. Sollte keiner fahren, dann bietet sich die Möglichkeit, in der Umgebung einzukehren. Die Gefahr, dass dies eintrifft, ist relativ hoch. In beide Richtungen verkehrt jeweils nur ein Zug pro Stunde.

Hier gibt's das pdf zum Herunterladen.

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