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Mit dem Baumwipfelpfad in Neckertal auf gleicher Höhe mit Specht und Co.

Wer von Mogelsberg den Aufstieg wagt, geht durch ein Waldstück und trifft auf ein Konstrukt in den Wipfeln der Bäume.
Samira Hörler
(Bilder: Samira Hörler)
9 Bilder

Baumwipfelpfad Mogelsberg

Die Wanderung im Überblick

Start: Bahnhof Mogelsberg
Ziel: Baumwipfelpfad
Strecke: 3,4 Kilometer
Wanderzeit: 100 Minuten
Aufstieg: 222 Höhenmeter
Abstieg: 222 Höhenmeter
Ausrüstung: leichte Laufschuhe
Gaststätten: Gasthaus Rössli, Mogelsberg, Mi–So ab 9 Uhr, Montag und Dienstag Ruhetag; Grillplatz bei Baumwipfelpfad
Öffentlicher Verkehr: von St. Gallen aus mit der S4 und S8 St. Gallen– Wattwil, Halt auf Verlangen
Kartenmaterial: 1:25000, Blatt 1094 Degersheim. (sah)

1. Mogelsberg Bahnhof Diese schöne Frühlingswanderung beginnt mit der Zug- oder Autofahrt nach Mogelsberg, St. Gallen. Kommt man mit den öffentlichen Verkehrsmitteln, braucht man von St. Gallen aus ungefähr 23 Minuten und erreicht Mogelsberg am Hauptbahnhof. Sobald man aus dem Zug aussteigt, wird man durch eine aufgestellte Infotafel auf den Baumwipfelpfad aufmerksam gemacht. Der gesamte Pfad, auch der Weg, der zum eigentlichen Pfad führt, ist rollstuhlgängig und auch mit dem Kinderwagen gut machbar. Für jene, die nicht der Strasse entlang gehen möchten, gibt es eine alternative Route. Von der Infotafel aus zeigen einem auf dem Boden aufgemalte Tierspuren den Weg. Die alternative Route führt am Bahnhofsgebäude vorbei, über die Strasse Richtung Dorf und nach ungefähr 100 Metern über eine kleine, neu gezimmerte Holzbrücke. Von dort beginnt der etwas strengere Teil dieses Weges. Über eine Treppe steigt man zwischen Sträuchern und Bäumen ziemlich steil hin auf, bis man aus diesem kurzen Waldstück hinaus auf eine Weide kommt. Ein kurzer Weg führt über die Wiese und dann rechts an einem Bauernhof vorbei. Zum Bauernhof gehört eine Genossenschaftssiedlung mit Gemüsegarten und Spielplatz. Den strengsten Abschnitt hat man nun hinter sich. Weiter geht es Richtung Wald und endlich in die etwas unberührtere Natur. Vogelgezwitscher und Kuhglocken begleiten einem auf dem Weg zum Baumwipfelpfad. Im Wald angekommen, geht man ein Stück weiter und kommt zu einer Weggabelung. Man wendet sich nach rechts und wandert in einer wunderschön naturbelassenen Umgebung in Richtung Ziel. Der Weg schlängelt sich nach oben, wobei man hier ein kurze Pause einlegen kann. Es ist immer wieder erstaunlich, wie wenig weit man fahren muss, um sich in einer so schönen Umgebung wiederzufinden. Besonders jetzt im späten Frühling zeigen sich Wald und Wiese in einem frischen, saftigen Grün. Nach ungefähr 20 bis 30 Minuten, gerechnet vom Bahnhof Mogelsberg aus, erhascht man einen ersten Blick auf den im Mai.

2. Baumwipfelpfad Einmal oben angekommen, wird man schon vor Betreten des Pfades mit einem eindrucksvollen Anblick belohnt. Riesige Stützen aus Holz tragen das eigentliche Konstrukt. Aber auch auf Höhe des Bodens gibt es einiges zu entdecken. Wie bereits schon auf dem Weg zum Pfad stehen überall verschiedene, interaktive Infotafeln zur einheimischen Tier- und Pflanzenwelt. Speziell für Kinder wird hier also einiges geboten. Durch anfassen, lesen und hören erfährt man allerlei Wissenswertes. Beim eigentlichen Eingang werden einem verschiedene Verpflegungsmöglichkeiten geboten: Ein Grillplatz, wo man auch Selbstmitgebrachtes bräteln darf, und das Wipfel-Bistro, in dem man sich entweder warme und kalte Speisen kaufen kann oder direkt etwas für den Grill nebenan. Auch hier ist wieder alles ausserordentlich rollstuhlfreundlich gestaltet: um den eigentlichen Baumwipfelpfad zu betreten, gibt es für Rollstuhlgänger einen Lift. Einmal den Pfad betreten, geht es entweder nach links oder rechts und man geniesst die Nähe zur Natur. Die ungewohnte Perspektive auf den Wald und die umliegende Umgebung lässt einem ganz neue Sachen entdecken. Jedoch: Wer nicht schwindelfrei ist, wird wohl an der einen oder anderen Stelle etwas ins Schwitzen geraten. Besonders auf einem Steg, der zwar einen besonderen Ausblick bietet, aber auch in luftige Höhen steigt. Das macht jedoch nichts, denn wer etwas zügig geht, ist alsbald wieder auf festem Boden. Zum Abschluss geniesst man am besten eine feine Wurst über einer der Grillstellen oder eine warme Suppe, bevor man sich auf den Weg macht, um an den Bahnhof in Mogelsberg zurückzukehren. Wer mit dem Auto angereist ist, muss Richtung Mogelsberg Dorf.

Hier gibt's das Pdf zum Herunterladen.

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