Vortrag in St. Gallen über das kindliche Spiel und ein neues Buch

Remo Largo, Kinderarzt und langjähriger Leiter der Abteilung «Wachstum und Entwicklung» des Zürcher Kinderspitals, spricht heute Mittwoch um 18.30 Uhr im Kindermuseum des Historischen und Völkerkundemuseums in St. Gallen zum Thema «Was lernen Kinder beim Spielen?»

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Remo Largo, Kinderarzt und langjähriger Leiter der Abteilung «Wachstum und Entwicklung» des Zürcher Kinderspitals, spricht heute Mittwoch um 18.30 Uhr im Kindermuseum des Historischen und Völkerkundemuseums in St. Gallen zum Thema «Was lernen Kinder beim Spielen?»

Für viele Mamis und Papis gehört die Wendung «Aber Largo sagt doch…» heute zum aktiven Wortschatz. Die Überzeugung, dass ihre Argumente damit einiges Gewicht erhalten, haben die meisten aus Remo Largos Hauptwerken «Babyjahre» (1993) und «Kinderjahre» (1999). Beide wurden in verschiedene Sprachen übersetzt. Die 2007 vollständig überarbeitete Neuausgabe der «Babyjahre» behandelt die Entwicklung und Erziehung von Säuglingen und Kleinkindern in den ersten vier Jahren. «Kinderjahre» ist als Ratgeber für die folgenden Jahre gedacht und stellt die Frage nach der «Individualität des Kindes als erzieherische Herausforderung».

Am 27. Februar erscheint Largos neues Buch «Schülerjahre – Wie Kinder besser lernen» in Zusammenarbeit mit dem Journalisten Martin Beglinger. «Gras wächst nicht schneller, wenn man daran zieht» lautet Largos Credo auch hier. In der Absicht, das Thema einmal ganz «vom Kind her zu denken», soll das Buch aufzeigen, dass Erwachsene bei Schulfragen oft vergessen, in wessen Interesse sie primär zu handeln hätten. (oh)

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