Jassen, Montagsmaler und Fernseh-Bingo: Unsere Ideen für den virtuellen Spieleabend

Trotz der geltenden Corona-Massnahmen muss der Spieleabend nicht abgesagt werden. Er wird lediglich verschoben – von der Realität in die Virtualität.

Raissa Bulinsky
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Das Corona-Virus macht erfinderisch. Wer trotz der geltenden Anordnungen des Bundes nicht auf lustige Spieleabende mit Familie und Freunden verzichten möchte, muss auf virtuelle Alternativen ausweichen. Für alle, die ihrem abgesagten Monopoly- oder Brändi-Dog-Turnier nachtrauern, haben wir eine Auflistung an virtuellen Alternativen zusammengestellt.

Verbinden Sie sich mit einem Videoanruf und schon kann es losgehen:

  • Erklären, Malen, Pantomime: Ob Tabu, Montagsmaler oder Activity – das Prinzip ist immer das gleiche. Erklären oder zeichnen Sie Begriffe, so dass Ihr Teampartner innerhalb einer Minute möglichst viele errät. Dazu können Sie im Vornherein eine Liste an Begriffen ausmachen, die sich jeder auf einzelne Zettel notiert und dann zufällig eins davon zieht. So wissen Sie zwar, welche Begriffe im Umlauf sind, Spass macht es trotzdem. Um den Schwierigkeitsgrad zu erhöhen, können Sie weitere Erklär-Kategorien einführen, wie etwa das Beschreiben eines Begriffes mit nur einem Wort oder mit einem einzelnen Geräusch. Wie erklären Sie zum Beispiel Pizza oder Computer mit nur einem Geräusch?
  • Black Story/Rätselgeschichten: Denken Sie sich ein rätselhaftes Geschehnis aus und lassen Sie Freunde erraten, was passiert ist. Diese dürfen dazu Fragen stellen, die mit «Ja», «Nein» oder «Unwichtig» zu beantworten sind. Abends können mysteriöse Krimi-Fälle besonders aufregend sein. Wer keine Rätsel-Idee hat, wird im Internet fündig.
  • Jassen, Schach und andere klassische Online-Spiele: Haben Sie Lust auf einen wohlbekannten Klassiker, dann werden Sie meistens auf Online-Spielplattformen fündig. Dort können Sie gegen Ihre Freunde oder gegen einen Computer spielen. Wie wäre es mit Carcassonne, Schach oder dem guten, alten Schiffe versenken?
  • Karaoke: Ihre Mitbewohner oder Familienmitglieder müssen starke Nerven – oder Ohropax – haben. Den Spass beim gemeinsamen Singen ist es jedoch allemal wert.
  • Stadt, Land, Fluss: Auch für dieses Spiel müssen Sie sich nicht im gleichen Raum befinden. Doch Vorsicht vor Schummlern! Der Fairness halber müssen auf Hilfsmittel wie Google verzichtet werden. Ausserdem müssen es nicht immer die klassischen Kategorien sein. Lassen Sie Ihrer Fantasie freien Lauf! Für morbid veranlagte Personen zum Beispiel eignet sich die Kategorie Naturkatastrophen.
  • Fernseh-Bingo: Schauen Sie zeitgleich eine Lieblingsserie, einen skurrilen Dokumentationsfilm oder die Nachrichten an. Im Vornherein schreibt sich jeder ein paar Zeilen mit einer bestimmten Anzahl Wörter auf – gängiges Vokabular wie «und» oder «der/die/das» zählt nicht. Sind alle Wörter einer eigenen Reihe schon mal genannt worden, schreit man «Bingo». Der Sieger darf sich wünschen, welches Spiel als nächstes an der Reihe ist.
  • Wer bin ich?: Bei diesem Spiel klebt sich normalerweise jeder ein Post-it-Zettelchen auf die Stirn. Mitspieler schreiben einen Namen einer bekannten Persönlichkeit darauf, welche der Spieler dann mit Ja/Nein-Fragen erraten muss. Um dies auch digital spielen zu können, muss lediglich derjenige, für den eine Person bestimmt wird, kurz den Gruppenanruf verlassen. Wurde für jeden Spieler eine Persönlichkeit abgesprochen, kann es los gehen.
  • Würfelspiele: Da fast jeder Würfel daheim hat, können Sie aus einer breiten Palette an Würfelspielen auswählen. Im Internet gibt es Würfelspiel-Anleitungen en masse. Besonders beliebt: Yatzy oder Kniffel.
  • Klugscheisser: Hierbei handelt es sich nicht um eine Beleidigung, sondern um ein Quizspiel. Jemand liest die witzigen Fragen vor, die anderen erraten die Lösung. Es handelt sich dabei meist um unnützes Wissen, über das man sich sonst nie Gedanken machen würde. Wer dieses Spiel nicht Zuhause hat, kann auch im Internet recherchieren.
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