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Bestens zum Sommer passt die Trendsportart Crunning, eine ziemlich eigenwillige Disziplin, die Krabbeln (englisch: crawling) und Rennen (running) miteinander verbindet. Und das geht so: Die Crunner bewegen sich schnellstmöglich auf allen vieren über Wiesen und Asphalt und bewältigen mehr krabbelnd als rennend ihre vorgenommene Strecke. Was an munter spielende Affen erinnern mag, ist ein trendiges Training aus Australien.

Erfunden hat es Shaun ­McCarthy oder «Crunmaster Shaun», wie er sich gerne nennt. «Crunning verbessert die Koordination und das Gleichgewicht», ist er überzeugt. «Crunning ist ein effektives Ganzkörpertraining», sagen Leute, die der Fitness huldigen. Es verbrenne während 15 Minuten über 100 Kalorien. Da man den Kopf meist hochstrecken muss, sollte auf Crunning verzichten, wer an Verspannungen im Schulter- und Nackenbereich leidet. Gute Lauf- und Handschuhe sind insbesondere beim Training auf Asphalt ein Muss. «Crunmaster Shaun» trägt beim Krabbeln einen Kopfschutz – ob aus Sicherheitsgründen oder des Looks wegen, ist nicht bekannt.

Gruppenturnen vor einer riesigen Videoleinwand

Auf eine Achterbahn oder zwischen Raumschiffe und schneebedeckte Gletscher kann geraten, wer sich auf Immersive Fitness einlässt. Dieses Work-out ist schweisstreibendes Gruppenturnen vor einer riesigen Videoleinwand. Eine 360-Grad-Projektion lässt da die Illusion von einer schmissigen Velofahrt im Schnee, einem rassigen Wettrennen im Weltraum oder besinnlichem Yoga in Bora Bora entstehen. Angeheizt durch Musik und unter der Anleitung eines Trainers werden die Teilnehmenden zusätzlich aus der Reserve gelockt.

Das Programm lanciert haben das neuseeländische Unternehmen Les Mills und der Sportartikelhersteller Reebok. «Wir haben uns überlegt, wie wir den Studiokursen mehr Pep geben können, und dann das neue Programm entwickelt», erklärte Trutz Fries, Geschäftsführerin von Les Mills Deutschland, kürzlich in einem Interview. Das Fitness-Work-out vor der Leinwand solle denn vor allem Spass machen und die Motivation steigern. Geboten werden etwa Spinning-Kurse, Yoga oder Kampfsport. Etabliert hat sich Immersive Fitness hierzulande allerdings noch nicht.

Velo-Polo – die urbane und bescheidenere Form dieser Sportart, die sonst mit Pferden ausgetragen wird. (Bild: Gaëtan Bally/Keystone)

Velo-Polo – die urbane und bescheidenere Form dieser Sportart, die sonst mit Pferden ausgetragen wird. (Bild: Gaëtan Bally/Keystone)

Statt auf Pferden wird auf Drahteseln gespielt

Bike-Polo ist passend zu seinen Protagonisten eine urban geprägte Abwandlung des klassischen High Society Sports. Dieses Polo wurde von Velokurieren Anfang der 2000er-Jahre in Seattle in den USA entwickelt. Damit überbrückten sie die Pausen zwischen den Einsätzen. Anders als das noble Polo, das mit edlen Pferden, ebensolchen Spielern und Austragungsorten punktet, wird Bike-Polo auf einem etwa tennisplatzgrossen Spielfeld irgendwo in einem Hinterhof ausgetragen. Man braucht dazu keine Pferde, sondern robuste und wendige Drahtesel ohne Gepäckträger, da Verletzungsgefahr droht. «Gespielt wird für gewöhnlich in Dreierteams, die mit Helm, Gelenkschonern und meist selbst gebastelten Polo-Schlägern gegeneinander antreten», erklären Fachleute. «Ziel ist es, den Ball im gegnerischen Tor zu versenken, ohne abzusetzen.»

Dabei kann es eng werden, hitzig zu- und hergehen, und nicht selten kommt es zu Stürzen. Also kein Sport für Weichlinge. Ein Spiel dauert rund eine halbe Stunde, unterteilt in gleichlange Viertel. Bike-Polo fördere die Koordination, die Körper- und Radbeherrschung, aber auch den Teamgeist, sagen Experten. In der Schweiz bieten verschiedene Vereine Velo-Polo an.

Hüftschwünge unter Wasser

Mit Aqua Zumba tanzt man sich im Wasser fit und geschmeidig, ohne den Rücken und die Gelenke zu belasten. «Man schwingt die Hüften, trippelt mit den Füssen und lässt die Arme kreisen», schwärmen Fitnessbegeisterte. «Und verbraucht dabei bis zu 400 Kalorien pro Stunde.» Wie die Trockenversion bedient sich Aqua Zumba zu rhythmischem Latino-Sound verschiedener Aerobic- und Tanzelemente, aber auch klassischer Wassergymnastikübungen.

Da die Tanzschritte unter Wasser ausgeführt werden, sind sie nicht nur gelenkschonend, sondern sie müssen auch niemandem peinlich sein. Davon profitieren Schüchterne genauso wie Übergewichtige, Senioren oder Gelenkgeschädigte. Und wer nicht schwimmen kann, verliert mit dieser Sportart möglicherweise gar die Angst vor dem Wasser. Aqua Zumba wird in vielen Schwimmbädern und Fitnesscentern angeboten.

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