Zoo Basel
Teuflischer Kerl: Dieser Fisch ist wahnsinnig giftig und kann erst noch gehen

Zum ersten Mal in der Geschichte des Zoo Basel lebt im Gifttier-Aquarium ein Teufelsfisch. Er gehört zu den giftigsten Fischen der Erde und kann sogar über den Meeresgrund gehen.

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Er sieht ganz schön grimmig aus und meint es auch so. Wenn der Teufelsfisch am Meeresgrund hockt, dann droht der potenziellen Beute der Tod.

Aufs Fressen warten und sich dabei möglichst unsichtbar machen, das gehört zur Hauptbeschäftigung des Teufelsfischs.

So macht es auch das noch junge Exemplar, das seit Kurzem im Vivarium des Basler Zolli zu bestaunen ist. Die Sendung «tierisch» hat ihn besucht.

Beinchen an den Bauchflossen

Wenn sich ein Ort als ungünstig herausstellt, zieht er weiter. Aber nicht etwa schwimmend – der Teufelsfisch hat kleine Beinchen an den Bauchflossen, mit denen er über den Boden krabbeln kann.

Seine gute Tarnung schützt diesen Fisch vor Feinden – und sonst hat er ja noch seine äusserst giftigen Strahlen an den Rückenflossen, die ihm zu einem der giftigsten Fische überhaupt machen.

Fressen mit Unterdruck

Weil ein Fisch ja keine Pfoten hat, mit der er seine Beute packen kann, erzeugt der Teufelsfisch einen Unterdruck in seinem Maul und saugt so sein Fressen blitzschnell ein.

Der Teufelsfisch in Basel ist noch jung. Die Tierpfleger füttern ihn deshalb vorerst mit Gelatinefutter. Später stehen dann Fischköpfe oder ganze Fische auf seinen Speiseplan.

Er wird auch an Grösse zulegen. Der Basler Teufelsfisch ist jetzt zwölf Zentimeter gross – das kann sich noch verdoppeln.

Wie alt er werden wird ist hingegen – wie so vieles über diesen kauzigen Meeresbewohner – nicht klar. (smo)

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