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Serena Williams, eine Superheldin ohne Kostüm

Die Tennisspielerin trug an den French Open einen schwarzen, hautengen Einteiler. Das ist zukünftig nicht mehr möglich: Das Turnier möchte einen Dresscode einführen.
Laura Widmer
Serena Williams im Einteiler an den French Open. (Guillaume Horcajuelo/EPA)

Serena Williams im Einteiler an den French Open. (Guillaume Horcajuelo/EPA)

Serena Williams ist neben ihrem Aufschlag auch für ihre ausgefallenen Outfits bekannt. Viel zu reden gab ein Kostüm, das sie nach der Geburt ihrer Tochter an den French Open im Mai trug. Der schwarze Einteiler war hauteng, unkonventionell und weit von den traditionellen, kurzen Tennisröckchen entfernt. Er sollte sie nach einer traumatischen Geburt bei der Rückkehr ins Tennis unterstützen. Williams sagte, sie fühle sich darin wie eine Kriegerin.

Dass die beste Tennisspielerin der Welt so modemutig ist, passt vielen auf der Tour nicht. Der Präsident des französischen Tennisverbandes sagte diese Woche, Einteiler seien künftig verboten. Williams lasse den angemessenen Respekt für das Spiel vermissen. Der Sportartikelhersteller Nike kommentierte: «Man kann einer Superheldin das Kostüm wegnehmen, nicht aber ihre Superkräfte.»

Auch aktuell an den US Open sorgt die Kleiderordnung für Aufregung. Die Französin Alize Cornet hatte ihr T-Shirt auf dem Court gewechselt, wobei kurz ihr Sport-BH hervorblitzte. Für Traditionalisten ein No-Go. Sie wurde von den Turnierveranstaltern verwarnt. Und Serena Williams? Die Amerikanerin trägt jetzt statt sportlichem Einteiler ein gerüschtes Tutu. Weiblicher geht’s nicht.

Serena Williams im Spiel der zweiten Runde an den US Open in New York. (Julio Cortez/AP)

Serena Williams im Spiel der zweiten Runde an den US Open in New York. (Julio Cortez/AP)

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