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Sommerzeit: Steht die Sonne jetzt um 13 Uhr am höchsten?

Hans Graber

Ab heute gilt wieder die Sommerzeit. Vor allem erbitterte Gegner beklagen häufig deren «Unnatürlichkeit», denn die Sonne stehe doch um 12 Uhr Winter- bzw. Normalzeit am höchsten und nicht erst um 13 Uhr wie jetzt.

Bei uns freilich steht die Sonne nie um 12 Uhr (Winterzeit) oder 13 Uhr (Sommerzeit) am höchsten.

Die Abweichung von der geltenden Uhrzeit beträgt ganzjährig rund eine halbe Stunde. Gestern Samstag war das in Luzern um 12.31 Uhr der Fall, in St. Gallen um 12.27 Uhr. Heute – mit Sommerzeit – in Luzern um 13.31 Uhr und in St. Gallen um 13.26 Uhr. Womit bereits gesagt ist, dass der höchste Sonnenstand überall ein bisschen anders ist.

Identische Zeit, verschiedene Sonnenstände

Grund für die Abweichungen ist die laufende Rotation der Erde. Die einzelnen Zeitzonen – für uns gilt die Mitteleuropäische Zeit (MEZ )oder die Mitteleuropäische Sommerzeit (MESZ) – decken 15 Längengrade ab. Der Geltungsbereich von MEZ/MESZ reicht allerdings noch weiter und umfasst eine Distanz von über 2000 Kilometern, mit zwar identischer Uhrzeit, aber völlig verschiedenen Sonnenständen. Der höchste Sonnenstand von Vigo (Spanien) ist während der Winterzeit frühestens ums 13.39 Uhr, während der Sommerzeit teils erst um 14.41 Uhr. Ganz anders Vardø (Nord-Norwegen): Dort steht die Sonne während der Winterzeit teils schon um 10.57 Uhr am höchsten, ab heute um 11.59 Uhr. (www.timeanddate.de)

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