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Eine Auszeichnung für christliche Paar- und Familienarbeit

Das Forum Ehe + Familie (FEF) nominiert innovative und einflussreiche Projekte der christlichen Paar- und Familienarbeit. Dem Gewinnerprojekt winkt ein Preisgeld.
Interview: Haymo Empl
Marc Jost (44) ist Generalsekretär der Schweizerischen Evangelischen Allianz (SEA) sowie Leiter ad interim des Forums Ehe + Familie, welches eine von 12 thematischen Arbeitsgemeinschaften der SEA bildet.

Marc Jost (44) ist Generalsekretär der Schweizerischen Evangelischen Allianz (SEA) sowie Leiter ad interim des Forums Ehe + Familie, welches eine von 12 thematischen Arbeitsgemeinschaften der SEA bildet.

Immer wieder stosse man im Rahmen der christlichen Paar- und Familienarbeit auf innovative Projekte, stellt Marc Jost vom Forum Ehe + Familie (FEF) fest. Die meisten dieser Projekte würden selten entsprechende (mediale) Aufmerksamkeit erhalten. Aus diesem Grund hat sich das Forum Ehe + Familie entschieden, jährlich einen Preis an ein christliches Projekt im Bereich Ehe und Familie zu vergeben.

Marc Jost, in Ihren eigenen Worten: Worum geht es bei diesem Projekt genau?

Gelingende Ehe-Beziehungen sind ein Schlüssel für gesunde Familien. Der Award soll vorbildliche Projekte auszeichnen, welche zum Gelingen von Ehe und Familie beitragen. Wenn Ehen scheitern, ist das schmerzhaft. Nicht nur für die Erwachsenen, sondern auch für die Kinder in der Familie. Seit mehreren Jahren geht der grosse Trend von Ehescheidungen glücklicherweise zurück. Diese positive Entwicklung wollen wir mit einem Award weiter unterstützen.

Warum braucht es Ihrer Meinung nach diesen Award?

Weil es noch immer für viele Ehepaare keine Selbstverständlichkeit ist, dass ihre Beziehung bewusst gepflegt und die Liebe zueinander immer wieder reflektiert oder auch an der Konfliktfähigkeit gearbeitet wird. All dies ist jedoch entscheidend für gelingende Beziehungen, und es wirkt sich überdies auch positiv auf die Kindererziehung und das Familienklima insgesamt aus.

Derzeit ist die «Ehe für alle» grosses Thema. Wie stehen Sie als Institution dazu?

Das Forum Ehe + Familie (FEF) äusserst sich nicht mit gesellschaftspolitischen Parolen, sondern legt den Schwerpunkt direkt auf die Beziehungsarbeit.

Ehe für gleichgeschlechtliche Paare: Ja oder Nein?

Wie den Werten des FEF entnommen werden kann, geben wir der «Stärkung der Institution Ehe Priorität». Diese basiert auf der Ergänzung von Mann und Frau in ihrer Unterschiedlichkeit und Gleichwertigkeit. Das FEF hält also an der traditionellen und biblischen Definition von Ehe (zwischen Mann und Frau) fest; insbesondere aus der Komplementarität der unterschiedlichen Geschlechter.

Mit dieser Auffassung schliessen Sie aber per se schon eine Menge möglicher Projekte aus – weder Regenbogenfamilien, noch alleinerziehende Eltern, noch Patchworkfamilien können mitmachen.

Das heisst natürlich nicht, dass nur Projekte gefragt sind, welche auf die Ehe bezogen sind. Der Name des Awards weist darauf hin, dass Projekte zur Förderung der Familie ebenso nominiert werden sollen. Bei pädagogischen Projekten, wo das Wohl des Kindes im Zentrum steht, ist die Vielfalt der Familienformen nicht nur Realität, sondern gerade Herausforderung, innovativ und wirksam in diesem Kontext gesunde Beziehungen zu fördern.

Warum muss überhaupt eine «Stärkung für Ehe und Familie» stattfinden bzw. warum soll dieses Lebensmodell gestärkt werden?

Die von Liebe geprägte, stabile Partnerschaft zwischen Mann und Frau gilt als beste Voraussetzung für eine ausgewogene Kindererziehung und Familienarbeit. Von einem Ideal ausgehen heisst aber nicht, die Augen vor der vielfältigen Realität zu verschliessen. Letztlich geht es um das Wohl der Familienmitglieder, in welcher Form auch immer diese aktuell zusammenleben.

Wie setzt sich die Jury zusammen, und aufgrund welcher Kriterien wird beurteilt?

Die Jury setzt sich aus Fachleuten aus dem Forum Ehe + Familie zusammen. Die Jury beurteilt bei jedem Projekt dessen Innovation und Impact. Wir beurteilen, ob es ein neuer, frischer Zugang zu einem aktuellen Anliegen ist. Und welche nachhaltige Wirkung beim Zielpublikum erreicht wird.

Projekte einreichen

Mit dem «Marriage & Family Award» möchte das Forum Ehe + Familie auf mögliche Initianten von (innovativen) Projekten motivierend wirken, aber auch dazu beitragen, dass neue Projekte für die heteronormative Beziehungsform entwickelt und umgesetzt werden. Bis am 15. September 2018 können Projekte via Onlineformular eingereicht werden: www.forumehefamilie.ch/awardnominierung. (he)

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